Übermorgen ist schon nächstes Jahr

Filed under: Allgemein — Smikey @ 14:52

Es ist wieder soweit. Ein weiteres Jahr in unseren Leben neigt sich dem Ende zu und wie immer trage ich mein persönliches Fazit bei, wenn der Herr Kerner und der Herr Jauch mich schon nicht berücksichtigt haben.

Das Jahr begann komischerweise wie immer… Mit Raketen, die es begrüßen sollten. Da ich mir auch letztes Jahr schon vorgenommen habe, mir nichts vorzunehmen, hatte ich auch keine Angst davor.

Studium in Eisenach ist immernoch toll und es ist umso toller, je mehr tolle Menschen man dort kennenlernt. Und ich habe kennengelernt. HolladieWaldfee.
Allerdings ist der ganze Frühling wohl an mir vorbeigezogen. Das einzige woran ich mich wirklich erinnere, sind meine ersten Konzerte mit meiner Band, den “Free New Ones” und die grandiose Bloglesung im Mai. Die war so grandios, dass man die Auswirkungen auch um meinen Blog herum mitbekommen hat. Ich habe so viele Sachen geschrieben, die wirklich von den tiefsten Tiefen meiner Seele kamen und es gut war, sie loszuwerden.

Das ist jetzt immernoch so. Ich schreibe um nicht vor Gedanken zu platzen. Guten wie schlechten.

Der Sommer war wie immer spektakulär. Highfield und ChiemseeReggaeSummer. Die wahnsinnigen Höhepunkte meines Sommers. Wer dabei war, kann es nachvollziehen, wer nicht, hat wie immer nicht ganz so viel Glück gehabt wie wir.

Nach dem Sommer gings mental wie immer bergab. Herbst und so. Sowas braucht doch keiner. Und schon bin ich 20. Das machts auch nicht besser. Aber schlechter irgendwie auch nicht. Nur dass es Menschen gibt, die mich immernoch auf junge 15 Jahre geschätzt haben. Und das tut einem gutaussehenden Basissten ziemlich treffen, sag ich euch. Klein aber oho sag ich nur.

Nach meinem Geburtstag gings dann auch schon wieder stark auf Weihnachten zu. Weihnachten, das Fest der … blabla.. Nicht ganz mein Ding. Essen bis zum Umfallen und nett dabei grinsen. Nunja. Ist ja auch vorbei gegangen und ich habe tolle Geschenke bekommen. Von Konzertkarten bis zu gemalten Bildern. Ich bin tierisch begeistert und freue mich über alles. Verschenkt habe ich auch was. Aber das ist nicht erwähnenswert.

Nun ist das Jahr rum und es gäbe so viel zu erzählen, wenn ichs nicht schon im Laufe des Jahres gemacht hätte. Im nächsten Jahr wird sich sicher auch viel tun.

Der Blog wird 3 Jahre alt und das Niveau steigt weiter ins Unermessliche. Ich werde 21 und darf somit in allen Herren Ländern alles machen aber auch für alles bestraft werden. Meine Band wird auch ihr einjähriges Jubiläum haben und das auch gehörig feiern.

Mein Horoskop hat ganz gute Sachen über die ganz persönlichen und intimen Dinge meines Lebens vorhergesagt.

Wir werden sehn was uns das Jahr 2009 außer Wahlen noch so bringt.

Euch allen einen Guten Rutsch und macht nicht so dolle…

Rocken mit dem Weihnachtsmann

Filed under: Musikalisches — Smikey @ 10:53

Weihnachten steht vor der Tür und alle schließen sich zu Hause ein um pseudoglückliche Tage vor dem Kamin zu verbringen oder klappern auf dem Weihnachtsmarkt alle Glühweinstände ab, bis die Kontrolle über alle Körperteile verloren geht.

Und genau davor wollen wir euch abhalten. Am Samstag, den 20. Dezember 2008. Wenn die halbe Menschheit damit beschäftigt ist, “Schlag den Raab” zu verfolgen oder in sonst einer Weise alleine daheim zu versauern, trifft sich die andere Hälfte in Gotha.

Denn das MegaSuperHyperROCK-Spektakel liegt an…

Xmas – Rock im Londoner, Gotha… und ihr seid alle eingeladen.

Die Fakten:

  • Londoner Music Pub, Gotha
  • die 4 grandiosesten Bands Gothas: Max Power (Akustik-Liedermacher-Mucke), Diffused (Grunge-Blues-Punk-Rock), Buddha gets Frustrated (Indie-Rock, 4. Platz beim ThüringenGrammy) und natürlich meine bescheidene Band, die FreeNewOnes (AkustikRock)
  • 5 Euro Eintritt ( jeweils einen für die Band und einen für einen monstermäßig guten Zweck)
  • Beginn: 20.30 Uhr
  • Ich erwarte also von euch, dass ihr zahlenmäßig in großem Rahmen erscheint, so dass wir das Weihnachtsfest gemeinsam RICHTIG einleiten können…

Heimfahrt

Filed under: Allgemein — Smikey @ 13:18

Zu dieser Geschichte muss ich sagen, dass auch sie nicht von mir ist. Sondern von meinem Dad. Und das ganze ist schon ziemlich lange her. Tief im Schrank versteckt lag sie jahrelang herum und nun hat er sie mir zur Verwendung überlassen. Erstaunlich ist, wie sich unsere Schreibstile doch ähneln, ohne dass ich jemals etwas von ihm gelesen habe.

 

Wieder sitze ich im Zug, starre vor mich hin und versuche an etwas anderes zu denken als an das gerade vergangene Wochenende. Noch vor wenigen Minuten war ich zufrieden und glücklich, denn ich hielt dich in meinen Armen. Doch sie waren nicht stark genug um gegen die Zeit zu bestehen, die erbarmungslos gegen uns zu sein scheint. Irgendwann würde der Schaffner den alles beendenden Pfiff von sich geben. Dann heißt es wieder einmal einen letzten Kuss für die nächsten 14 Tage mit auf die Fahrt nehmen, die Tür schließen und dich auf dem Bahnsteig verschwinden sehen.

Nun sitze ich also hier und denke nach, wie ich die Zeit bis zu unserem nächsten Wiedersehen verbringen werde. Noch schlimmer aber ist der Gedanke an das, was ich nicht weiß. Was machst du in meiner Abwesenheit und wird es überhaupt ein Wiedersehen geben? Ich versuche diese dunklen und unsinnigen Gedanken zu verdrängen aber irgendwo, ganz weit hinten, bleiben sie doch fest hängen.

So fahre ich also in Richtung Heimat was zugleich Einsamkeit bedeutet und die Zeit scheint das, was sie am Wochenende herausgearbeitet hat, wieder verbummeln zu wollen. Auf dem nächsten Bahnhof umsteigen und immer weiter von dir fort bis ich endlich müde und mit gedrückter Laune zu Hause ankomme und in mein Bett falle. Noch einmal fliegen die Bilder eines schönen Wochenendes zu zweit an mir vorbei, worüber ich mehr oder minder ruhig einschlafe…

Gut geforscht

Filed under: Erlebtes — Smikey @ 13:33

Als ich heute meine wöchentliche Thüringen-Rundreise angetreten habe, ist mir ein Wagen mit besonderem Kennzeichen aufgefallen. Wiedererkannt habe ich es sozusagen. Kein normales Kennzeichen, sondern ein Kennzeichen des Landes. Behörde und so. ThüringenForst.

Und da ist mir doch eine alte Geschichte eingefallen, die sich auch vor fast 3 Jahren zugetragen hat.

Damals waren wir noch naiver, blauäugiger und unerfahrener als heute, aber durchaus schon genauso gutaussehend. Und wir haben am Wettbewerb “JugendForscht” teilgenommen. Zwangsweise und mit einem Thema von ThüringenForst, aber das ist eine andere Geschichte. In jeden Fall sind wir da aufgetaucht.

Möchtegernmusiker, die eigentlich alles mögliche, aber in jedem Falle nicht irgendwelche hochtrabenden technischen oder psychologischen Dinge im Kopf haben. Im Gegensatz zu den anderen Freaks im Raum. Und genau das mussten sie auch raushängen lassen. Pseudointelligenz-Geprotze. Überall Gespräche über Sachen, welche man an dieser oder jener technischer Realisierung NOCH mehr optimieren könnte um selbst die Perfektion noch zu übertreffen.

Und wir mittendrin. Na prima, hier fühlen wir uns genauso wohl, wie auf einer Dinnerparty der CDU-Lobby.

Also halten wir dagegen. Mit interessanten und bewusst etwas lautstarken Gesprächen über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens.

“Boah, hier in dieser Wissenschaftszeitschrift stehen echt interessante Sachen drin” – “Yo, die hat ja Glocken so groß wie halb Erfurt.”

Ungläubige Blicke und mürrische Äußerungen von allen Seiten. Hätten wir das auch geschafft. Jetzt sind wir soweit, dass uns niemand mehr den Sieg wünscht. Uns flegelhaften Rüpeln, die sich einen Dreck für den Kram hier interessieren.

Auf dem Podest standen wir aber trotzdem. Ob für unser Benehmen oder unser gutes Aussehen wissen wir bis heute nicht.

Und die 19 Euro Gewinn pro Mann waren nach dem Abend in der Kneipe auch wieder weg.

Gastbeitrag von nebenan…

Filed under: Allgemein — Smikey @ 17:26

Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen, du aber bereits aus ihm gelernt hast

Fast jeder hat schon einmal so ein Trickbild gesehen.

Ohne darüber nachzudenken, legt man es beiseite. Erscheint unwichtig.

Dann kommt sicher der Tag, an dem man damit beschäftigt ist, alte Sachen aufzuräumen um Platz für Neues zu schaffen. Genau dann fällt einem dieses Bild wieder in die Hände. Wirklich rein zufällig, etwas dreckig und ausgeblichen. Im Gegensatz zu anderen Sachen, mit denen man noch Erinnerungen verbindet, weil sie nicht so alt sind, wird es entsorgt. Zufälligerweise blickt man kopfüber auf das Bild als der Reißwolf langsam seinen Dienst aufnimmt. Irgendwie bekannt, aber doch fremd, als ob aus einer anderen Perspektive ein zweites Bild zu sehen ist, kam es einem vor.

“Kam es einem vor”, ist da der springende Punkt. Denn eh man sich versehen hat, ist es weg. Eigentlich schade, hat man es die ganze Zeit sein Eigen nennen dürfen. Die anhaltende Suche nach einer Kopie erweist sich als sinnlos. Hätte man sich doch damals die Mühe gemacht, das Bild genauer zu untersuchen. Ärger macht sich breit. Nicht unbedingt, weil das Rätel nun unlösbar ist, sondern auch, weil die Erinnerung sagt, dass man ständig Sachen entsorgt ohne darüber nachzudenken. Selbstverschuldet. Und genau das sind jene Sachen, die genau dann wichtig werden, wenn sie unerreichbar sind. Muss man was ändern daran, ist die einzige logische Schlussfolgerung.

Auf die Perspektive kommt es an, geht in dem Moment als man den Mülleimer ausleert, durch den Kopf…

Und das Sprichwort von Konfuzius, welches gerade auf einem der vielen Papierstreifen im Dunklen versinkt.

Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von einem guten Freund. Also reiche ich Kritiken, Löbers, Heiratsanträge und etwaige Morddrohungen kumpelhaft weiter…