Rote Haare. Ihr wisst es. Ich sage es immer wieder. Ich LIEBE rote Haare.
Und Samstag war es wieder soweit. Ich bin ihr verfallen. Dieser Sucht.
Ich war bei der Feierstunde zur Jugendweihe meiner kleinen Schwester. Und wenn ich etwas hasse, dann sind es spießige Veranstaltungen mit Hemd und Krawatte und Jacket und so. Wisst ihr ja. Ich persönlich habe mich auch nur zu einem weißen Rüschenhemd hinreissen lassen, in dem ich natürlich immens schnieke aussah. Und Chucks hatte ich an. CHUCKS! Meine neuen. Mit “The Clash” drauf und so.
Naja. Spießige Veranstaltung hin oder her, ich war natürlich dabei, weil ich ein toller großer Bruder bin und der Rest auch da war. Credibility sag ich euch, Credibility. Mehr nicht.
Wenn ich mich an meine Jugendweihe erinnere, war das alles noch viel schlimmer. 400 bis zum umfallen spießig-angezogene Jugendliche, die Durst hatten, waren im Gothaer Kulturhaus versammelt. Grauenhaft. Aber das ist Jahre her. Sieben, um genau zu sein.
Diesmal war alles anders. Nur 16 Jugendliche hatten Jugendweihe. Familiäres Ding, könnte man meinen, war auch so. Prima. Ich komme in den Saal und entdecke rote Haare. Aber keine 0815 roten Haare. Nein. Richtig tolle. An einem tollen Mädel. Und bevor jemand fragt, nein, es war keins von den Mädels die Jugendweihe hatten.
Wie ich später feststellte, war es die Sängerin des Duos, die diese ganze Jugendweihe-Sache untermalen sollten. Und sie sang gut. Und er sang gut. Und sie waren erkältet. Beide. Aber trotzdem grandios. Auch wenn 80% der Menschen, für die die Feierstunde gedacht war, nämlich die Kinners in den ersten Reihen, die Lieder zum Großteil nicht kannten. Aber ich kannte sie. Und selbst, wenn ich sie nicht gekannt hätte, wäre ich absolut hin und weg gewesen. Rote Haare, niedlich, klasse Stimme und Saxophonistin. Perfekt. Musikerin mit Leib und Seele. Prima. Einmal zum-mitnehmen, bitte.
So oder so ähnlich hab ich meine Meinung zur Musik den beiden dann auch im Gästebuch ihrer Homepage mitgeteilt. Ok, ich habe mich vielleicht etwas gewählter ausgedrückt. Aber die Grundaussage war die gleiche. Hatte nach der Feierstunde einfach keine Zeit, mit den beiden (und besonders mit ihr) zu reden. Familie um mich rum, ihr wisst wie das ist. Keine Rumhurerei am Kaffeetisch!
Aber damit ihr nicht denkt, dass hier wieder alles vorbei ist. Nein. Sie ist nämlich schnieke drauf. Sie hat mich gesucht, gefunden und angeschrieben. Stalkerin. Aber süß. Und Rotschopf.
Juni 1st, 2010 at 12:49
Och wie süüüüß….so richtig schnulzig und schön zu lesen
Juni 5th, 2010 at 12:07
Und? Und? Und was nu???
Juni 8th, 2010 at 13:28
…ist das schmierig! sowas hab ich ja noch nie gelesen. bah!
hier was gutes über rotschöpfe: http://kommtbjarnenu.wordpress.com/2010/05/29/meine-wunsch-zukunft-selten-so-gelacht/
und über den blog auch noch, ist aber schon älter: http://kommtbjarnenu.wordpress.com/2010/05/21/der-schmierigste-studentenblog-der-welt/
Juni 8th, 2010 at 13:40
@Barbara van Dijk:
Mehr gibbet nicht 
Danke
@Seelenpflaster:
Nix und
@ggtger:
Man muss meine Schreibe nicht mögen und man muss auch mich nicht mögen. Bleib einfach weg, wenn dir das hier alles zu schmierig ist. Ich kann gut damit leben. Und du besser.
Juni 14th, 2010 at 23:16
Beachte diese Deppen nicht. Denen Ihr Leben ist öde und die finden nur Befriedigung, wenn Sie als Trolle irgendwelche dumme Sprüche ablassen können.