Stöckchen vom Herr Olsen

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 15:57

Hier mal ein selbstdesigntes Stöckchen vom Herrn Olsen, damit er es nicht selbst ausfüllen muss :)

Morgen würde ich am liebsten…ausschlafen und dann nichts tun

Die Krimskramsschublade in meiner Küche enthält unter anderem…auch ein wenig Besteck

Ein Mann sollte grundsätzlich…auch ein Mann bleiben

Ich schätze…die Woche endet besser als sie begonnen hat

Ich werde mich mein ganzes Leben lang erinnern an…meinen ersten Auftritt

Tampons… auf ein Kassenband zu legen wäre mir peinlich.

Eine Frau darf auch gerne mal…kein Bier trinken

Aus meinem Handschuhfach sollte ich dringend entfernen…die PUR-CD, die da weissgottwer reingestopft hat

Den groben Dreck…räume ich besser weg, wenn meine Eltern zu Besuch kommen.

Mein liebstes Fastfood ist…Hähnchen, egal in welcher Form, aber in jedem Fall tot

Gestern wäre ich gern…schon den letzten Tag auf Arbeit gewesen

Wer saufen kann, kann auch ausschlafen…

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 13:42

So singt es Peter Licht. Und genauso habe ich es am Freitag von ihm erwartet.

Freitag, 22Uhr, Jena, Kassablanca
Meetpoint am Westbahnhof. Ich bin zu früh. Wie immer… Aber mein Kumpel auch und somit geht das in Ordnung. Karten habe ich, gute Laune wir beide dabei… Unsere Mitstreiterin mussten wir leider daheim oder auch im Büro lassen.
Aber was solls, gehn wir allein feiern. Kurz nach 10 werden die Pforten geöffnet und Matthias erblickt zum ersten Mal die Schönheit des Kassas…
Um 11 solls losgehen, 2345 gehts dann los. Lässt sich ganz schön feiern der Herr Licht. Dann kommt er. Endlich sieht man den auch mal. Er sieht älter aus als ich erwartet habe, aber genauso durchgeknallt.

Er baut Geschichten um seine Lieder und tanzt wie ein betrunkener deutscher Urlauber in einer schlechten japanischen Karaokebar.
Aber er rockt. Die Lieder sind wie immer stark, allerdings ist vom Elektroeinfluss nur noch sehr wenig zu merken. Ein bisschen schade.
Aber insgesamt ein großartiges Konzert mit jeder Menge Spaß und guten Geschichten.
So ging der Freitag zu Ende.

Aber der Samstag sollte erst noch kommen.

Ich. Ludwig. Joh. Wir. Auftritt. Boston. Gotha.
1830 Aufbau. Meine Ellis, meine Tante und mein Cousin mit Freundin sind auch da. Das erste Mal bei einem unserer Auftritte.
2030 Beginn. Recht leer, aber das liegt am Termin. Es ist rundrum auch genug los.. Aber gemütlich ist es trotzdem und wir fangen an. Die erste Runde geht gut rum, aber es ist tierisch warm. Es ist sowas von warm, dass nichtmal der Ventilator neben mir was bringt. Aber er ist ja auch aus, damit meine Noten nicht wegfliegen.
Nach der ersten Runde schon helle Begeisterung bei meiner Family… Das können auch die nächsten 2 Runden nicht mehr versauen.
Hat wiedermal Spaß gemacht und durch die Kollekte mit meinem Hut konnten wir die GEMA-Gebühr den Kellnerinnen zurückerstatten, die sie so großherzig auf sich genommen hatten.

Somit ging ein weiteres Wochenende rum und nun gehts erst richtig los:
Kirmes, Highfield, Chiemsee…

Das wird ein Sommer…

Sonneberg? – Da Schneiden die die Brötchen falsch auf

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 13:09

Was kann ein Wochenende von coolen Leuten mit coolen Motorrädern noch viel besser machen? Genau!

Coole Leute mit coolen Gitarren!

So in etwa kann man mein Wochenende schon beschreiben, aber ich bemühe mich um eine ausgeschmücktere Ausführung.

Freitag.

Die alljährliche Familientour mit den Mopeds steht an. Und ich bin im Gegensatz zum letzten Jahr wieder dabei. OK, Spanien war ne relativ gute Ausrede. Wayne. Ich bin wieder dabei. Muss aber alleine hinfinden, da ich mich noch in Eisenach befinde.

Oepfershausen. Wo das nur wieder ist. Bei Meiningen. Aha.. also noch nicht “Drüben”. Aber nicht weit weg vom Sperrstreifen. Also die Menschen aus Frauenwald losgetuckert und ich von Eisenach aus draufzugefahrn.

Fast zeitnah angekommen und sich mit dem ersten Weizen auf einen gemütlichen Abend eingestellt. Mit sehr gutem Essen, genug Weizen, Obstler und Karlsbader ihn auch recht gut rumgekriegt. Vorm Schlafengehn mit Daddy nochmal 2h für die Klausur nächste Woche gelernt (Elektrotechnik und Elektronik). Wir hätten ohne das letzte Bier wahrscheinlich mehr gewusst, aber dann wärs net so lustig gewesen. Verstanden hab ich auch was, also ist das Ergebnis des Abends durchaus positiv.

Nächster Morgen. Der Wecker klingelt wie immer viel zu früh, aber bei dem Wetter da draussen und der Vorfreude auf den Tag, kann man ihm das ein weiteres Mal verzeihen. Frühstück und dann rauf auf die Maschinen oder in den Begleitbus. Tour durch die Thüringer Röhn mit dem Ziel, die Wasserkuppe (dann doch “drüben”) zu erreichen.

Die engsten Straßen entlang, die ich kenne, und durch Orte, die in der Landkarte weitestgehend übergangen werden. Aber es ist irgendwie nett, die Aussicht von den Bergen ist großartig, das Wetter grandios.

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass auf der Wasserkuppe die Hölle los ist. Segelflieger, Gleitschirmflieger und andere Dinge, die in gefühlten 20km Höhe herumschweben. Dann mit Eis-Essen-Zwischenstop wieder zurück in die Pension. Fast nur wegen mir. Denn ich muss auch gleich weiter, nach Sonneberg, zum Gig mit den Rambling Stamps und den Gory Fingers.

Also Klampfen ins Auto geschmissen und mit guter Musik gen Sonneberg gefahrn. Sonneberg scheint zwar viele Straßen zu haben, 99% davon sind aber Einbahnstraßen, die einem entgegenkommen. Den PiKo-Platz hab ich dann aber doch gefunden und sofort meine beiden Mitstreiter entdeckt.

Viel will ich über den Auftritt garnicht sagen. Es waren bei uns noch fast keine Leute da, ausser der Crew und dem netten Mädel, dass schon vor dem Auftritt ein Autogramm wollte. Aber lustig war es trotzdem. Irgendwie machen solche Auftritte, wo eben nicht alles passt, doch am meisten Spaß. Nicht zu vergessen ist das super Catering (Gute Bratwurst in falsch aufgeschnittenem Brötchen) und Bier. Nicht, dass ich eins getrunken hätte, aber da war es.

Die Gory Fingers waren wie immer super, auch wenn irgendwas fehlt, vielleicht der weibliche Touch in der Band, der mir immer so gefallen hat. Aber was solls, die Musik zählt und die war großartig. Die Stamps haben auch gerockt, auch wenn der Gitarrist sich den kleinen Finger im Vorfeld ziemlich verletzt hat und nun mit 3 Fingern spielen musste.

Aber wer noch stundenlang nach Hause fahren muss, der haut früh ab und so zogen wir von dannen.

Gestern dann gewartet, bis die Motorräder auch wieder in Frauenwald aufschlagen und wir uns zum gemütlichen Ausklang des Wochenendes noch einmal zu Kaffee, Kuchen, Weizen und Holunderlikör zusammensetzen.

Nett.

 

War also ein großartiges Wochenende, mit Höhen und ohne Tiefen. Das rockt doch mal. Und wenn ich dann meine eigene Maschine habe, dann gehts erst richtig los.

Musikalische Rundumversorgung

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 08:42

Ich habe meine erste Schallplatte gekauft. Eine echte Platte aus Vinyl für den analogen Musikgenuss mit Knistern. Ich habe das aktuelle BadReligion-Album “New Maps of Hell” gekauft und ich kann sagen: Es ist göttlich. Nicht nur das Album ansich, sondern auch, dass ich es als Schallplatte mein Eigen nennen darf. Ich werde demnächst mal einen An-und-Verkauf für Platten aufsuchen. Oder mehrere. Ich bin nämlich auf der Suche nach einigen alten Platten. Zum Beispiel Mott the Hoople oder The Kinks. Weiterhin suche ich ein paar Platten aus den Anfängen des Punk.
Und das alles nur wegen diesem Film. Und einem Buch. Juno und HighFidelity. Beide sehr empfehlenswert. Muss man gesehen/gelesen haben.
Aber genug von Musik von Tonträgern.
Kommen wir zu Live-Musik.
Live. Das ist ja immernoch was ganz anderes.
Zum ersten habe ich gestern eine Karte für das Campus-Festival in Erfurt bestellt. Und wer kommt da? Genau! Tomte!… Wie eifrige Leser wissen, hatte ich schon einmal eine Karte für ein Tomte-Konzert. Auch in Erfurt. Da kam mir aber mein Motorradunfall dazwischen. Ich habe also beschlossen, mich in nächster Zeit auf keine extravaganten, höchstgefährlichen und atemberaubenden Ereignisse einzulassen, damit ich die Karte diesmal auch am Eingang abreissen lassen kann und sie nicht originalverschweisst im Schrank liegen habe.
By the Way: Das neue Album kommt im Oktober (yeah)

Weiterhin habe ich vor, dieses Jahr weitere zwei Festivals zu besuchen:
Das Highfield-Festival am Stausee Hohenfelden. Ob ich dahin gehe ist noch nicht ganz raus. Und wenn ich gehe, ob ich die ganzen drei Tage dort verweile oder nur eine Tageskarte kaufe… Werd ich sehen. Auf alle Fälle ist das LineUp nicht schlecht: Kettcar (wollt ich schonmal hin und stand vorm ausverkaufen Kasa, Tocotronic (wollte bisher niemand mit mir hin), Dropkick Murhpys (We’re shipping out to Boston), The Hives (I see that Idiot walk…), The International Noise Conspiracy (bekannt aus Kuttner), die ärzte (jaja.. wie immer), Beatsteaks (wohoooo.. ) und BlocParty (Like eating Glass…)…

Das zweite Festival ist vom letzten Jahr bekannt und möchte wieder besucht werden. Der Chiemsee-Reggae-Summer.
Diesmal dabei: Stephen Marley (uhh… einer der gefühlten tausend söhne von Bob), Mono und Nikitamann (im letzten Jahr perfekt, diesmal noch besser), Deichkind (Yippie Yippie Yeah), Clueso (Musik aus der Heimat), Shaggy (Mr. LoverLover) und Culcha Candela

Wird also musikalisch sehr aufregend in nächster Zeit und somit verbleibe ich mit einem

“Say Vibes! ” -”VIBES” – “Say more Vibes!” – “MORE VIBES”

und ziehe von dannen…

Wie ein Vibrator den ganzen Abend veränderte

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 11:25

Da bin ich wieder.
Hab ja nicht viel geschrieben im letzten Eintrag, aber gestern Abend war diese ominöse Bloglesung in Jena. Die ThueringerBlogZentrale hat sie veranstaltet und ich war auch eingeladen. Sogar auch, um ein paar eigene Texte vorzutragen.
Und um die Übertragung ins Internet möglich zu machen ;) .

Ich muss sagen, dass ich ziemlich aufgeregt war, da ich noch nie vor einem Publikum gelesen habe. Mit Bass oder Gitarre hinstellen wär kein Problem, aber wenn ein Mikro dabei steht, krieg ich Herzrasen. Aber was solls. Ich habs hinter mich gebracht und es hat mir verdammt viel Spaß gemacht.
Auch ich hatte ein paar Lacher auf meiner Seite, was mir schon beim Vorlesen ein Grinsen aufs Gesicht zauberte.

Ich war wohl auch der jüngste, denn ich denke nur Robby war annähernd so alt wie ich.
Die Texte vom Neubaublogger waren super, die vom Kolumnistenschwein auch. Ich habe herzhaft gelacht. Und dass Enten irgendwann die Weltherrschaft an sich reissen werden oder es konspirativerweise schon getan haben, habe ich auch erst durch Bastih erfahren.

War ein sehr toller Abend und ich danke den Menschen, dass ich die Möglichkeit bekam, sowas mal mitzumachen. Wenn es gewünscht ist, bin ich beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei.

We got it going on…

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 21:09

Eigentlich wollte ich über das letzte Wochenende schreiben. Über den grandiosen Auftritt am Freitag abend im Londoner, der unglaublich viel Spaß gemacht hat und an dem verkündet wurde, dass ich fest bei der Band bleiben werde. Den “Free New Ones”.

Eigentlich wollte ich über den letzten Sonntag schreiben, an dem ich beim Nachholkonzert von Muff Potter in Jena war. Ich wollte darüber schreiben, wie klasse das Konzert war, die Vorband, die aus einem einzigen Menschen bestand, den ich am liebsten mit nach Hause genommen hätte weil er so gut war.
Ich wollte erzählen, wie ein Kerl in meinem Alter ankam und fragte, ob ich der lustige Bassist aus Gotha sei. Warum lustig?

Weiterhin wollte ich erwähnen, dass ich morgen in Jena zur Blog-Lesung eingeladen bin und wenn möglich 2 Artikel zum Besten gebe… Den über den Auftritt bei Jenny und meine kleine Geschichte über alte Freunde, die sich einmal wieder sehen.

Und was tue ich stattdessen?
Ich empfehle euch ein Buch. Ein Buch, welches ich während der letzten 3 Tage verschlungen habe. “High Fidelity” von Nick Hornby. Wurde auch verfilmt. Mit John Cusack. Ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern, ob ich ihn gesehen habe.
Das Buch handelt von einem Kerl, den seine Freundin grad verlassen hat. Er hat einen kleinen Plattenladen und liebt die Musik. Er rekapituliert sein ganzes Liebesleben bis zum Punkt der Trennung und darüber hinaus.
Ich habe das Buch gelesen und mich immer wieder dabei erwischt, wie ich leicht nicke. Es ist viel wahres dran, was er schreibt.
Ich-Perspektive. Ich liebe sie…

Also mein Rat an alle, die ein Liebesleben aus der Sicht eines Mannes, eines Musikfanatikers und eines Top5-Listen-Erstellers auch interessant finden und denken, dass die Liebe immernoch ein Schlachtfeld ist, sollten sich dieses Buch zu Gemüte führen.

Like Eating Glass

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 09:55

War wieder ein grandioses Wochenende. Nun ist es vorbei und ich bin wieder in Eisenach.

BA geht wieder los…

Aber von vorne:

Freitag. Letzter Arbeitstag gut rumgekriegt und ab nach Hause. Wie es der Zufall so will, erfahre ich, dass Diffused wieder in der Jungfer in Arnstadt spielt. Weiterhin treffe ich die Entscheidung, am Samstag 2 Auftritte zu spielen. Erfurt und Großenlupnitz. 18.30 der erste, 22.00 der zweite. Wird der pure Stress, aber für den Spass und diesen inneren Anflug von Professionalität mach ichs trotzdem.

Aber ruhig mit den jungen Pferden, denn erstmal steh der Freitag Abend an. Ich schwinng mich ins Psychobillymobil und kurve nach Arnstadt, treffe mich mit Marco und wir schniggen in die Jungfer… Alles in allem wars ne große Probe. Die Musik war wie immer klasse, aber leider waren 0, in Worten KEINE Zuschauer ausser uns da. Schade eigentlich, aber nicht zu ändern.

Eine andere Sache, die ich an diesem Abend gemerkt habe ist, dass meine Stimme Probleme macht. Die ganze Woche schon hatte ich leichte Probleme durch zuviel Singen und zu wenig Erfahrung damit. Aber am Freitag Abend wurde es dann extrem. Irgendwann war die Stimme einfach weg. Naja, das Leben ist nunmal kein Honigtopf und so hab ich die Nacht zum Samstag mit Schal verbracht.

Hab geschwitzt wie ein schwuler Aasgeier, aber geholfen hats nicht.

Egal, es ist Samstag Morgen und die TorTOUR geht los. Den restlichen Kram zusammengepackt und das Auto vollgestopft, als ob es kein Morgen gäbe. Und auf nach Eisenach. Einkaufen, Auspacken, Essen, Regal aufbauen, zwar nicht schön, aber von mir und schon muss ich wieder los. Nach Großendingsbumsdorf, aufbauen und nochmal kurz proben. Bin ja nur für 2 Lieder engagiert, als ehemaliger Bassist is das ne tolle Sache.

Also hin und aufgebaut und geprobt, wie besprochen. Technische Probleme gab es noch lange, aber ich hatte keine Zeit, der zweite Auftrittsort ruft. Also meinen Bruder, dem Musik auch Spaß zu machen scheint, so wie er auf den Drums rumgeklopft hat, fix in Gotha abgegeben und ab zu Lulu.

Dort auf Joh gewartet, der halb tot vom Downhill kam. Und nun gehts los. Ab nach Erfurt. An dem evangelischen Gymnasium angekommen erwartet uns eine Anlage, mit der ich auch mein Zimmer beschallen könnte, aber keine Bühne. Sei sonst anders, ok, man nimmt was man kriegt.

Also wieder aufgebaut und ne Stunde abgerockt, den Leuten hats auch mehr oder weniger gefallen. Jack Johnson und Johnny Cash kommt meistens an. Der Bass war zu leise, aber dann hat man wenigstens die Verspieler nicht gehört. Vielleicht sollten wir doch mal proben. Naja, eigentlich nicht. Läuft auch so.

Es ist viertel neun und ich soll eigentlich schon um neun wieder in Großenhastenichgesehn stehn. Naja. Wird wohl ein wenig eng. Aber in der Schule wars so lustig, dass man durchaus noch eine Runde dableiben konnte. Der Direx, ich nehme an dass er es wahr, war gut drauf und ihm hats gefallen und hat uns gleich wieder für das nächste Jahr eingeladen. Nen Fuffi gabs auch für Sprit und den Gig.

Nicht zu vergessen ist, wen wir dort an der Schule getroffen haben. Ich erinnere mich an den letzten Gig in Erfurt-City und an ein ganz besonderes Mädel. Jap. Die Laura, unser Schlafplatz von damals, war auch da. Hat uns erst nicht wirklich erkannt und schien dann leicht peinlich berührt gewesen zu sein. Warum wohl. Ich weiss es nicht.

Halb Neun. Ich sollte los, also zusammengepackt und ab ins HorrorpunkMobil und ab auf die Piste. Kurz nach neun steh ich doch wieder in Großenglaubstenicht. Noch nicht viel los, kommt aber langsam in die Gänge. Die Mädels reisen langsam auch an, während ich mich über Verschwörungstheorien, Sekten und andere Blaubeer-Erdbeer-KEKS-Gruppen unterhalte. Es gibt schon ganz schön komische Menschen, aber diese sind ja nicht zwingen unintelligent oder sogar unsüß. Im Gegenteil. Und nein, ich meine nicht den Kerl.

Meine Stimme ist zu dem Zeitpunkt nicht mehr existent. Also garnicht. Naja. Muss ja nicht singen, was ein Glück. Für mich und den Rest der Menschheit.

Dreiviertel Elf gehts dann endlich los. Mir fällt der Name grade nicht ein, den sich meine alte Band da gegeben hat. Ist auch unwichtig. Wichtig ist, dass sie rocken. Soviel Lampenfieber muss man(n) rausbrüllen. Und das tun sie. Im ersten Lied schon. Ich bin begeistert und kann nicht fassen, was aus der Musik geworden ist, die ohne Mikros und teilweise mit Geklopfe auf Pizzakartons entstanden ist. Große Klasse.

Mit lustigen Einlagen (der Song aus König der Löwen), expliziten Musikwünschen (Barbie Girl) und Stimmungsmachern (Krawall und Remmidemmi) lief der Auftritt super. Auch ich durfte meine zwei Lieblingssongs mitspielen. Hat Spaß gemacht, auch wenn meine Pfoten schon vom anderen Gig geschmerzt haben. Was solls, da muss man durch als Lurch.

Also als Fazit von dem Auftritt kann ich nur sagen: Für den ersten Auftritt der Band war es ganz große Klasse, hätte ich ehrlich gesagt so nicht erwartet. Wirklich super. Ein Lob vorallem an Hans, der die nicht gerade einfachen Bassläufe nach einem Jahr super drauf hat, obwohl der sonst nie Bass gespielt hat. Dickes Ding. Wurst war wie immer THE MACHINE! und Yoshi und Maddin haben Stimmung gemacht, so dass man teilweise nicht glauben konnte, dass sie das so zum ersten Mal machen. Super.

 

Nun sitz ich wieder in meinem Zimmer in Eisenach und habe noch nicht versucht zu sprechen, weil ich nicht hören möchte wie es klingt. Großartiges Wochenende und ich freue mich auf die nächsten Auftritte. Auf meine und auf die von denen, die mir so wichtig sind.

Danke

Längst Überfällig

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 15:24

Ich wollte eigentlich vorige Woche schon darüber schreiben, hab es aber nicht getan. Heute muss ich wohl.

Also: Gestern Abend, Jungfer Arnstadt, Diffused und Bray live…

Nachdem der Auftritt im Londoner letzte Woche schon super war, haben sie gestern noch eins draufgelegt.

Diffused, meine alte Band aus Gotha, hat wie immer gerockt und Stimmung gemacht. Wahnsinn. Ich liebe sie.

Danach Bray, eine Band aus Kalifornien, deren Genre sie selbst als RetroGrooveRock bezeichnen. Klingen teilweise ein wenig wie Lenny Kravitz in frühen Jahren, aber doch haben sie etwas ganz markantes. Nämlich Bray, den Sänger und Frontmann der Band. Die unglaubliche Bühnenperformance fetzt einfach. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Sie fetzt.

Und das tollste ist, dass diese Band so unglaublich nett und freundlich ist. Ich kennen nun auch schon ein paar Musiker, aber manche sind ganz einfach unsympathisch. Diese nicht. Ganz großartige Jungs, die man sich unbedingt mal anschauen sollte. Oder anhören, denn CDs gibts schliesslich auch.

Wer Zeit hat, heut Abend sind sie in Eisenach.

Du bist Audrey Hepburn, ich Balu der Bär

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 17:32

Scheint ne anstrengende Woche zu sein.
Donnerstag Beatsteaks, gestern Eburg/Erfurt…
Abi-Party sollte sein, dass verspricht also voll zu werden. Und gute Stimmung.
Also bin ich zu den zwei Mädels nach Erfurt gefahren um mal wieder zu feiern.
Jörg war auch da und so war die Party wiedermal der absolute Wahnsinn. Von Rock’n'Roll über Hardrock, Punk, HipHop bis zu guter elektronischer Tanzmusik war mal wieder alles dabei. Motto “Dorfdisko” halt. Hat gefallen.

Mehr kann ich dazu garnicht sagen. Ich bin immernoch müde und alles tut weh. Aber nachher gehts Ab nach Arnstadt zu Diffused und Bray. Wird sicher wieder klasse….

Btstks!

Filed under: Allgemeines — Smikey @ 08:13

Da sitzt man gemütlich im Büro und arbeitet vor sich hin und dann?
Dann bekommt man die Frage gestellt, ob man zufällig noch Karten für “die beste Band des Universums” braucht. Die Beatsteaks. In Erfurt.
Das verschobene Konzert fand gestern Abend nun statt und ich hab in letzter Minute zufällig ne Karte bekommen. Ich wusste nichtmal, dass das Konzert ist :)

Aber da sagt man ja zu. Ganz klar.
Wollt wieder niemand aus dem näheren Umfeld mit. Wie immer. Egal, ich bin dabei…

Also auf nach Erfurt-City. Zu spät losgefahren und dann noch dicke Benz(es?) vor mir, die aber schon ein großes Auto haben und deswegen nicht mehr anständig fahren können müssen.

Egal, auch das ging mit der Zeit. An der Thüringenhalle angekommen, sah man schon, dass hier heute eine Festivität stattfinden sollte… Menschen über Menschen, ziemlich alternative Menschen vorallem. Als ich mit meinem Auto versuche, die Straße zu passieren, fühle ich mich wie ein einzelner Mensch vor einem Zebrastreifen an der Autobahn. So viele Menschen.
Plötzlich steht Käfer vor meinem Auto und kann nicht glauben, dass ich darin sitze. Aber parken muss ich trotzdem, bevor ich ihn begrüßen kann.
Ging auch.

Dann kam Anna mit meiner Karte. Gedrückt, gelöhnt, abreissen und befummeln lassen und rein in die Halle.

Turbostaat spielt nicht, Sänger krank. Schade. Wär ja auch zu schön gewesen, die auch gleich noch zu sehn. Dafür spielt ne lokale Band, deren Name ich nicht verstanden habe. Aber gut waren sie. Hat mir gefallen.

Dann wieder Pause und man hört schon die Drums und Gitarren. Soundcheck? Egal. Weiter zur Pausenmusik tanzen.

Dann gehts los.
Zum eigentlichen Konzert brauch ich nicht viel sagen. Es war wie immer. Wer da war, fands geil, wer nicht da war, hat wie immer Pech gehabt. Ich frag mich nur warum das immer die gleichen Leute sind. Egal. Ich war da.

Um 11 war Schluss. Bin nicht traurig drum, denn so konnte ich kurz vor Mitternacht in mein Bettchen fallen.

Alles in allem wie immer sehr geil und ich glaube auch die Beatsteaks habe ich nicht zum letzten Mal gesehn…

Fakten:
- 5000 Menschen erzeugen eine unheimliche Wärme
- wer Pogo in den vorderen Reihen nicht mag, gehört nicht auf Konzerte
- wer Pogo auch in den hinteren Reihen nicht mag, hat Pech
- Ich merke, dass ich klein bin, wenn mir der MerchandiseVerkäufer instinktiv ein Shirt Größe S gibt
- Auf Konzerten kribbelts mir tierisch in den Pfoten, bin ich froh, dass ich bald wieder spiele

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