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	<title>nichtsdestotrotz &#187; Gedankenwelt</title>
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	<description>Rock'n'Roll und alles, was die Jugend sonst noch zerstört</description>
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		<title>Kapitel 1 &#8211; Joshua</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus eigener Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[06.45 Uhr. Der Wecker klingelt und ich schlage ihn mit einer eleganten Handbewegung in Richtung Wand. Ein neuer grandioser Tag in meinem Leben beginnt also exakt jetzt. Ungefähr so grandios wie die anderen in diesem Jahr und ungefähr so grandios wie Schneeregen beim ersten Date. Dates. Mein letztes erstes Date liegt jetzt genau 237 Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>06.45 Uhr. Der Wecker klingelt und ich schlage ihn mit einer eleganten Handbewegung in Richtung<br />
Wand. Ein neuer grandioser Tag in meinem Leben beginnt also exakt jetzt. Ungefähr so grandios<br />
wie die anderen in diesem Jahr und ungefähr so grandios wie Schneeregen beim ersten Date.<br />
Dates. Mein letztes erstes Date liegt jetzt genau 237 Tage zurück und ich könnte mich selbst dafür<br />
ohrfeigen, dass ich immernoch mitzähle. Sie hiess Julia und war eigentlich ganz in Ordnung. Gott,<br />
oder wer auch immer, hatte gute Arbeit geleistet nur was entscheidendes vergessen. Das Gehirn.<br />
Sobald sie mehr als 5 Wörter in eine angemessene Reihenfolge bringen wollte, kam nicht viel bei<br />
rum. Dafür war sie gut im Bett. Zu einem zweiten Date kam es aber trotzdem nicht. Sie hat es nicht<br />
verstanden.</p>
<p>Der Wecker hatte trotz hartem Aufprall nicht aufgehört sein Kreischen zu verbreiten, also stehe ich<br />
auf. Ich stolpere über die Überbleibsel der letzten Nacht und eine leere Flasche Rum rollt unter das<br />
Bett. Ich quäle mich ins Bad und schaue in den Spiegel. „Redest du mit mir“ sage ich leise und<br />
muss traurig lächeln, weil ich mich selbst dabei bemitleide. Das Frühstück lasse ich heute einmal<br />
mehr aus, da in meinem Kühlschrank sowieso gähnende Leere herrscht und auch mein Magen nicht<br />
in dem Zustand ist, in dem er feste Nahrung aufnehmen will.</p>
<p>Alles in allem also ein ganz normaler Morgen im Leben des Joshua Gutenberg. Joshua Gutenberg,<br />
so heisse ich. Nicht besonders spektakulär, aber dennoch irgendwie einzigartig. Joshua, ein<br />
biblischer Name und das obwohl ich seit meinem 14. Geburtstag streng atheistisch lebe. Mit<br />
Überzeugung und ohne den Willen, mich davon jemals wieder abbringen zu lassen. Eine weitere<br />
glückliche Fügung des Schicksals hat mich als Redakteur in eine kleine Lokalzeitung gebracht, wo<br />
ich versuche, meinem Nachnamen alle Ehre zu machen. </p>
<p>Ich bewege mich langsam und so geschmeidig wie ich an diesem Morgen nur sein kann durch die<br />
Wohnung und versuche meine Hose von gestern Abend zu finden. Mit meinem Schlüssel drin.<br />
Sonst endet der Tag noch schlimmer als er bisher begonnen hat. Nicht nur einmal ist mir genau das<br />
passiert. Und wieder muss ich dann zu meiner Ex-Freundin laufen, die immernoch einen Schlüssel<br />
für meine Wohnung hat. Seit sie mir das erste Mal das Geld für den Schlüsseldienst ersparte, habe<br />
ich auch in nächster Zeit nicht vor, ihr diesen wieder abzunehmen. Scheiss auf den Gedanken mit<br />
ihr endlich abzuschliessen und sie endgültig aus meinem Leben zu verbannen. Da muss man auch<br />
mal Egoist sein. Ex-Freundin gegen den geldgeilen Feind, den Schlüsseldienst. Sollte ich mir als<br />
Buchtitel sichern lassen. Klingt interessant und nach &#8220;mehr&#8221;.</p>
<p>In dem Moment schlägt die Tür hinter mir zu. Vorsätzlich, denn den Schlüssel halte ich in der Hand.<br />
Die Hose, gefunden im Gelben Sack in der Küche, hat ihn herausgegeben. Scheint so, als hätte ich<br />
das wieder einmal verwechselt und ich freue mich darauf, heute Abend den stinkenden Plastikmüll<br />
im Wäschekorb zu finden. </p>
<p>Prima. Hast du das auch wieder einmal geschafft, Josh.</p>
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		<title>[Gastbeitrag] Neulich im &#8220;Kampf gegen den Benzinpreis&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 08:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Externes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehrlich mal, Leute, ich habe es satt, ständig Massenmails zu bekommen. Neulich wieder Vorschläge, den Preis für einen Liter 98%iges Oktanisomer 2,2,4-Trimethylpentan zu senken. Letztes Jahr hieß es doch noch, einen Tag nicht zu tanken. Das hat die Lobby interessiert wie das Liebesleben der Nilpferde bei Niedrigwasser. Getankt wird genau so wie immer. Dabei sag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich mal, Leute, ich habe es satt, ständig Massenmails zu bekommen. Neulich wieder Vorschläge, den Preis für einen Liter 98%iges Oktanisomer 2,2,4-Trimethylpentan zu senken. Letztes Jahr hieß es doch noch, einen Tag nicht zu tanken. Das hat die Lobby interessiert wie das Liebesleben der Nilpferde bei Niedrigwasser. Getankt wird genau so wie immer. Dabei sag ich doch immer, wer Sahne will, muss Kühe schütteln. Sind nicht immer die Prediger am lautesten, die meinen, dass die Preise zu hoch sind, diejenigen, die mit dem Auto ins Fitnessstudio fahren? Das ist meiner Meinung nach genau so scheinheilig wie die Grünen, die Propagandamaterialien auf einem Hochglanzflyer verteilen.</p>
<p>Aktuell hält sich da die Forderung, &#8220;Für den Rest des Jahres, KEIN BENZIN MEHR KAUFEN von den 3 größten Gesellschaften TOTAL, ARAL und SHELL!&#8221;. Natürlich. Ich tanke im Kaufland. Die haben bestimmt den Sprit der Marke K-Klassik. Gutes kann so günstig sein. Wen interessiert es da, ob hinten auf dem Tankbeleg nicht doch blass Total aufgedruckt ist. Entweder ganz oder gar nicht, es gibt ja auch nicht ein bisschen schwanger.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Appell an alle, die dümmer sind als 10 Meter Feldweg… Das für die Ökosteuer gezahlte Geld bleibt in der heimischen Volkswirtschaft und senkt die Lohnnebenkosten. Wer wirklich etwas bewirken will, soll gefälligst energiesparend fahren, Fahrgemeinschaften bilden und auf Kurzstecken das Fahrrad nutzen. Das hilft vielleicht dann auch gegen die Blutarmut im Gehirn…</p>
<p><strong>Dieser Text ist wieder einmal nicht von mir. Ich stimme nicht grundsätzlich allem zu, aber im Großen und Ganzen hat er schon recht. Aber mir ist der Benzinpreis eh egal, ich tank immer für 30 Euro.<br />
</strong></p>
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		<title>Cover me&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 21:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus eigener Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ladys and Gentleman&#8230; Bruce Springsteen and the E-Street-Band&#8221; Dieser Satz ist der erste, den ich höre, als ich das Haus verlasse. Kippen holen. Oder sowas in der Art. Die Kippen sind nebensächlich. Ich will eigentlich nur eine Runde laufen und nachdenken. Und melancholisch sein. Und das geht nunmal am besten mit Musik im Ohr, nachts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ladys and Gentleman&#8230; Bruce Springsteen and the E-Street-Band&#8221;</p>
<p>Dieser Satz ist der erste, den ich höre, als ich das Haus verlasse. Kippen holen. Oder sowas in der Art.</p>
<p>Die Kippen sind nebensächlich. Ich will eigentlich nur eine Runde laufen und nachdenken. Und melancholisch sein.</p>
<p>Und das geht nunmal am besten mit Musik im Ohr, nachts, im Regen. Filmreif.</p>
<p>Ich singe mit. Leise und schlecht, aber es ist die Geste die zählt. Es ist immer die Geste, die zählt, nicht nur jetzt, wenn ich durch die Straßen laufe.</p>
<p>Ich komme an deinem Haus vorbei. Ich weiß, du bist da, aber ich traue mich nicht zu klingeln. Oder anzurufen.</p>
<p>Stattdessen laufe ich weiter und singe leise. Ganz leise. Für dich. Ich singe immer für dich, auch wenn ich schon viel länger singe, als ich dich kenne. Es muss für dich sein. Irgendwie.</p>
<p>&#8220;I fell in live with a Jersey Girl&#8221;</p>
<p>Immernoch Springsteen.  Live. Rauh und ehrlich.</p>
<p>Du warst die erste, die ich mit zu einem Konzert nehmen durfte. Und es hat dir gefallen.</p>
<p>Du warst die erste, bei der ich Angst hatte, dass ich sie nicht ganzbeinig durch den Schneesturm bringen könnte. Und ich hab es geschafft.</p>
<p>Und du warst die erste, die ich durch Gummibärchen zum Lächeln gebracht habe. Und es tat gut.</p>
<p>Aber irgendwas fehlt noch. Eine kleine Sache.</p>
<p>Der Mut.</p>
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		<title>Retter in der Not</title>
		<link>http://www.smikey.de/index.php/2010/02/retter-in-der-not/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende war perfekt. Das kann ich schonmal von Anfang an sagen. Freitag waren die &#8220;Rocktigers&#8221; bei uns im Festzelt. Guter CoverRock und echt nette Typen. Ich war begeistert. Aber als dann feststand, dass ich die komplette Nacht im Zelt verbringen würde zwecks Zeltwache, war meine Stimmung eher nicht mehr so pralle. Dafür konnte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende war perfekt. Das kann ich schonmal von Anfang an sagen.</p>
<p>Freitag waren die &#8220;Rocktigers&#8221; bei uns im Festzelt. Guter CoverRock und echt nette Typen. Ich war begeistert. Aber als dann feststand, dass ich die komplette Nacht im Zelt verbringen würde zwecks Zeltwache, war meine Stimmung eher nicht mehr so pralle.</p>
<p>Dafür konnte der Samstag dann in seiner vollen Pracht auftrumpfen. Also so richtig. Mit der vollen Breitseite und so. Aber mal langsam:<br />
Nachdem ich nach der Zeltwache morgens um 9 am Frühstückstisch saß und meine Geschwister mich fragten, wann ich heimgekommen bin, konnte ich natürlich nur mit einem coolen &#8220;gerade eben&#8221; antworten. Danach war die Konversation für mich vorbei und ich bin im Bett verschwunden. Bis um 5. Ungefähr. Glaube ich.</p>
<p>Dann war wieder schickmachen angesagt, denn der Abend sollte etwas ganz besonderes werden. Also mal abgesehen von dem, was ich nicht geplant hatte.</p>
<p>&#8220;Grill&#8217;n'Chill&#8221; stand auf dem Plan. &#8220;Scharf essen und heiß feiern&#8221;. Na wenn das nicht perfekt klingt. Speißen, die einem die Tränen in die Augen treiben und dazu gute Musik zum Tanzen.<br />
Ich tanze ja nicht gerne. Also eigentlich. Und uneigentlich auch. Jedenfalls keinen Paartanz im Festzelt und so. Aber es kam anders.</p>
<p>Ich stand gemütlich am Tisch und versorgte meinen Magen und mein Gemüt mit Fleisch und Wodka-O. In Massen. Beides. Und Obstler. Und plötzlich stand sie neben mir. Die kleine Schwester meiner alten Klassenkameradin. Klein, süß und lieb. So wie ich es mag. Ich hatte mir vor einem Jahr mal eine Weile geschrieben, es war dann aber ein wenig abgeflaut. Aber nun stand sie da, grinste mich an, und winkte mich zu sich hinüber.</p>
<p>&#8220;Na, kennste mich noch?&#8221; &#8211; Doofe Frage, dieses Gesicht kann man doch garnicht vergessen. Wir plauderten eine Weile und dann fragte sie, ob ich mal mit ihr tanzen würde. Nunja. Tanzen. Im Festzelt. Nicht so meine Tasse Wurst. Also sagte ich erstmal &#8220;Nein&#8221; und lies sie ein wenig betteln. Ich bin gemein, ich weiß, aber ich finde es so viel lustiger. Letztendlich sagte ich, dass sie mich gerne in einer Stunde nochmal fragen kann und verschwand in der Menge.</p>
<p>Fünf Minuten später stand sie wieder auf der Matte und fragte, ob die Stunde denn nicht schon rum sei. War sie nicht, aber ich wollte sie nicht nochmal abblitzen lassen. Ich hatte ja genug getrunken, so dass mir die Peinlichkeit des angeblichen Nicht-Tanzen-Könnens reichlich egal war.</p>
<p>Wir tanzten. Wir tanzten gut. Und sie sagte mir das auch mehrmals. Und sie erzählte mir noch ne ganze Menge mehr. Man kann sagen, dass es Spaß machte. Richtig viel Spaß. Ich mein, wer hat keinen Spaß, wenn er mit einem süßen Mädel in einem leichten Rausch (ob mit oder ohne Hilfsmittel) zu Ute Freudenbergs &#8220;Jugendliebe&#8221; tanzt. Das ist Klischee deluxe.<br />
Irgendwann ist aber auch das längste Lied zu Ende und wir gingen wieder unserer Wege.</p>
<p>Bis sie nach 20min wieder neben mir stand. Mit der Bitte um Rettung. Vor einem Typen, der so betrunken war, dass er wahrscheinlich nicht mal mehr gemerkt hat, dass sie ihn nicht mag. Schmerzresistent und so. Ich sollte nochmal tanzen. Gerne. Hallo? Die ganze Nacht wenn es sein muss.<br />
Also: 2. Tanz mit noch mehr Unterhaltung und vermindertem Körperabstand. Ihr Lächeln war perfekt, auch wenn sie es selbst nicht mag. Sagt sie. Ich sag was anderes.</p>
<p>Später kam ihre große Schwester, meine alte Klassenkameradin, vorbei und bat mich um einen Tanz. &#8220;Ich kann ja nicht zulassen, dass du nur mit meiner kleinen Schwester tanzt&#8230;&#8221;<br />
Aha. Ich könnte das schon zulassen. Aber ich bin ja nett und deswegen tanze ich auch mit ihr. Aber nicht gut. Rythmusgefühl lag wahrscheinlich noch daheim und die Unterhaltung war auch eher dürftig. Allerdings hatte ich auch keinen richtigen Elan. Den hatte ich erst, als ihre kleine Schwester sie wieder abklatschte. Besserer Tanzstil, Rythmus, Lächeln und so. Prima.</p>
<p>Der Abend ging vorbei und ich stand an der Theke. Und wer kommt vorbei um sich zu verabschieden? Genau. Die beiden Schwestern. Die große verabschiedete sich, die kleine verabschiedete sich und fragte nach meiner Telefonnummer. Hey. Wer, wenn nicht sie, sollte diese Nummer kriegen. Ich flüsterte ihr noch eine Nettigkeit ins Ohr und schon verschwanden sie.</p>
<p>Der perfekte Abend.</p>
<p>Gestern war ja dann Valentinstag. Und da ich dieses Mal noch keine Rosen zu verschenken hatte, wünschte ich ihr netterweise per SMS einen schönen Valentinstag, woraus sich eine SMS-Orgie entwickelte. Ich hatte ja Zeit. Ich saß gestern Abend immerhin in der Kneipe zum Abschlussessen für ein gelungenes Wochenende. Und die Kellnerin war die Mutter der beiden Schwestern. Hätte sie gewusst, dass ich nebenbei die ganze Zeit mit ihrer Tochter flirte, wäre sie vielleicht freundlicher gewesen. Oder vielleicht auch nicht. Wer weiß.</p>
<p>Fazit der Unterhaltung: Wir sind uns beide sympathisch, können zusammen tanzen und dass ich Retter in der Not war, als ich sie vor dem betrunkenen Typen beschützte, machte mich zum i-Tüpfelchen ihres Abends.</p>
<p>Klingt prima? War prima.</p>
<p><em><strong>So. Jetzt wisst ihr, dass ich doch auch Happy Ends schreiben kann. Und auch erleben. Ich bin immernoch total durch den Wind. Ein perfektes Wochenende. Stand ja auch im Horoskop.</strong></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Reinkommen&#8230;</title>
		<link>http://www.smikey.de/index.php/2009/12/reinkommen/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 12:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo meine Freunde der gepflegten Unterhaltung&#8230; Es ist wieder soweit. Wieder ist ein Jahr vorbei. Kein Jahrzent, wie es manche sagen, nein, erstmal nur ein Jahr. Aber das reicht ja auch&#8230; Das Jahr hat gut angefangen. 5 Sekunden nach Zwölf hatte ich ein sehr süßes Mädel im Arm. Das muss mir erst mal einer nachmachen&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo meine Freunde der gepflegten Unterhaltung&#8230;</p>
<p>Es ist wieder soweit. Wieder ist ein Jahr vorbei. Kein Jahrzent, wie es manche sagen, nein, erstmal nur ein Jahr. Aber das reicht ja auch&#8230;</p>
<p>Das Jahr hat gut angefangen. 5 Sekunden nach Zwölf hatte ich ein sehr süßes Mädel im Arm. Das muss mir erst mal einer nachmachen&#8230; Also abgesehen von verheirateten und sonstig-verbundenen Menschen. Dass der Korb dann pünktlich zum Valentinstag kam konnte ja keiner ahnen. Auch das sollte mir erst mal nachgemacht werden. Oder doch lieber nicht, wobei es schon recht kitschig und filmreif ist. Nunja.. Hatte danach ja gleich nen Date mit einer andern. Ich Hure ich.</p>
<p>Der Rest des Jahres war wie immer recht höhen- und tiefenreich. Michael Jackson ist gestorben. Habt ihr das mitbekommen? Ging an euch vorbei? Dacht ich mir. Man muss ja auch nicht immer den Fernseher anhaben. Sterben ja auch sonst genug. Bomben und Tanklaster und so.</p>
<p>Krise hatten wir auch. Kriiiise. Ich hatte auch welche, aber die hatten wenig mit Geld und Banken zu tun. Und so wie ich die Leute gesehen habe, die gestern Unsummen für Böllerei ausgegeben haben, kanns auch den anderen Menschen nicht so schlecht gehen, wie immer gesagt wird.</p>
<p>Ansonsten hab ich wie immer genug studiert und genug Spaß dabei gehabt. Mündliche Zwischenprüfung hatte ich auch. Am Montag nach dem Highfield. Nachmachen!</p>
<p>Und weil es dieses Jahr Trend war, hab ich auch abgewrackt. Mein Auto. Man muss ja ein bisschen mit der Zeit gehen. Oder man muss mit der Zeit gehen. Ich wracke lieber ab. Autos, Bier, Frauen.</p>
<p>Musik hab ich auch gemacht. Recht ordentlich sogar. Braucht noch jemand nen Bass? Hab einen abzugeben&#8230; 2 Mal live gespielt und ohne Bierflecken und Zigarettenlöcher&#8230; Bei 15 Grad minus hab ich auch OpenAir gespielt. (Nachmachen!)</p>
<p>Nächstes Jahr wird wie immer alles anders. Mein Studium geht vorbei, Gott, wie die Zeit vergeht. Aber vorher muss ich noch ein wenig studieren und Prüfungen machen und so. Aber auch sonst geht es rund. Auftritte über Auftritte. Den Rock&#8217;n'Roll-Lifestyle voll auskosten.</p>
<p>Ansonsten sind meine Pläne wie die letzten Jahre auch. Aufhören zu Rauchen lass ich weg, weniger Essen auch. Ich mach alles wie immer, nur ein bisschen besser&#8230; und mehr. Und ihr?</p>
<p><strong>Lasst es euch gut gehen und rutscht heute Abend gut rein. Trinkt nicht so viel, so dass ihr um 12 noch wach seid um die Raketen im Nebel verschwinden zu sehen. Ich freue mich auf 2010. Neue Bloglesungen, Blogeinträge, Kommentare, Frauen, Menschen, Auftritte und natürlich auf euch. Kommt gut rein und denk immer dran:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>no retreat, no surrender&#8230;<br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stöckchen – Für wen bloggst du?</title>
		<link>http://www.smikey.de/index.php/2009/12/stockchen-%e2%80%93-fur-wen-bloggst-du/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 11:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Externes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der liebe Herr Roadeo hat mir ein Stöckchen vom torschtl zugeworfen. Es geht, wiedermal, ums bloggen an sich. Ich glaub da gabs schonmal ein ähnliches Stöckchen. Achja, hier. 1. Seit wann bloggst du und warum hast du damit begonnen? Ich blogge seit dem 2.3.2006. Jaja, so alt ist dieser ganze Krams hier schon. Aber warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Der liebe Herr <a href="http://www.roadeo.de/stockchen/stckchen-fr-wen-bloggst-du">Roadeo</a> hat mir ein Stöckchen vom <a href="http://torschtl.de/">torschtl</a> zugeworfen. Es geht, wiedermal, ums bloggen an sich. Ich glaub da gabs schonmal ein ähnliches Stöckchen. Achja, <a href="http://www.smikey.de/index.php/2008/04/04/blog-stockchen/">hier</a>. </strong></em></p>
<p><strong>1. Seit wann bloggst du und warum hast du damit begonnen?</strong></p>
<p>Ich blogge seit dem 2.3.2006. Jaja, so alt ist dieser ganze Krams hier schon. Aber warum habe ich damit angefangen. Ich glaube, ich begann zu bloggen, weil ich davon gehört hatte und es ganz interessant fand. Und siehe da, es hat mir Spaß gemacht und tut es immernoch. Und nun bin ich schon 3,5 Jahre hier. Eine ganz schön lange Zeit. Und keine Angst, ich bleib auch noch ne Weile.</p>
<p><strong>2. Hat sich dein Blog im Laufe der Zeit durch äußere Einflüsse (Suchmaschinenanfragen, Kommentare, …) in eine andere Richtung entwickelt? Im Klartext: Passt du dich deinen Lesern an oder schreibst du nach wie vor das, worauf du Lust hast?</strong></p>
<p>Ich sags mal so. Es gab eins-zwei Änderungen am Blog beziehungsweise meinem Geschriebsel. Zum Einen habe ich irgendwann aufgehört, über Politik zu schreiben, auch wenn ich das immer äußerst interessant fand. Aber man macht sich zu viele Feinde und ich will, dass mich alle liebhaben. Zum Anderen habe ich irgendwann begonnen, Realität mit Fiktion zu mischen. So kommen manchmal Geschichten heraus, die so nicht passiert sind, aber durchaus hätten passieren können. Der Punkt, an dem genau das geschah, war die erste Bloglesung in Jena, der ich damals beiwohnen durfte.</p>
<p><strong>3. Solltest du nur für dich bloggen, warum wählst du dann das Internet als Medium und kein “normales” Tagebuch? Wäre das nicht besser geeignet?</strong></p>
<p>Ich blogge, weil ich Spaß daran habe, mich mitzuteilen und weil ich Meinungen von anderen dazu hören möchte. Ich weiß, hinter dem Bloggen steckt einen riesen Batzen Egoismus und Angeberei. Aber ich mags trotzdem. Normales Tagebuch zu schreiben, da würde mir das Feedback fehlen, das ich so gerne habe. Und die Gemeinschaft. Aber ich gebe zu, mit dem Blog ist es leichter, die letzten drei Jahre chronologisch zu ordnen. Das macht sich gut für einen wie mich, der ein Gehirn wie ein Nudelsieb hat.</p>
<p><strong>4. Was tust du, um deine Leser langfristig bei der Stange zu halten? Hast du schon einmal Gewinnspiele ausgelost? Falls ja, wie hast du diese finanziert?</strong></p>
<p>Bei der Stange halten? Ich will niemanden bei der Stange halten. Die Menschen, die hier lesen, wissen selbst am besten, warum sie das tun. Ich schreibe was ich denke und hoffe, dass es den Leuten gefällt. Und wenn es mal nicht so ist, dann haben eben alle mal Pech gehabt. Gewinnspiele und sowas gibbet hier nicht. Obwohl, der 1000ste Kommentar wird sicherlich irgendwas besonderes bekommen. (btw. wir sind bei 917)</p>
<p><strong>5. Welche Tipps kannst du Blogneulingen ans Herz legen, um langfristig gelesen zu werden? Was ist in deinen Augen für einen Blog eher nachteilig?</strong></p>
<p>Hrm. Erstmal sollte man nicht mit dem Bloggen anfangen, nur weil man gemocht werden und erfolgreich sein will. So wird das nunmal garnichts. Man bloggt, weil man denkt, dass man was mitzuteilen hat. Und darum geht es. Man tut es in erster Linie für sich und nicht für die anderen. Dass man Feedback bekommt und andere Ansichten teilen, sich mitfreuen, mitleiden oder teilhaben, ist nur das Sahnehäubchen auf dem Blog-Eisbecher.</p>
<p>So. Weitergeben muss ich das Stöckchen ja auch. Ich werf es mal weiter zu <a href="http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/">Frau Eiskalt</a>, zur lieben <a href="http://prinzessin-nako.de/">Prinzessin</a> und dem <a href="http://www.herr-schmidt.de/">Herrn Schmidt</a>. Macht damit was ihr wollt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>mit Liebe zusammengestellt&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 13:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist jetzt über ein Jahr her, dass ich den Artikel über Mixtapes geschrieben habe. Ich habe damals gefragt, ob es noch Menschen gibt, die so etwas tun. Mixtapes machen, so richtig auf Kassette und so.  Manche sagten ja, manche sagten nein. Ich habe es auf jeden Fall getan. Und ich finde, es war gut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist jetzt über ein Jahr her, dass ich den <a href="http://www.smikey.de/index.php/2008/11/16/nimm-mein-mixtape-babe/">Artikel über Mixtapes</a> geschrieben habe. Ich habe damals gefragt, ob es noch Menschen gibt, die so etwas tun. Mixtapes machen, so richtig auf Kassette und so.  Manche sagten ja, manche sagten nein. Ich habe es auf jeden Fall getan. Und ich finde, es war gut. Achja. Und von dem Artikel auf <a href="http://www.dragstripgirl.de/ruhestorung/200-in-2000/">dragstripgirl</a> habe ich mich überhaupt garnicht inspirieren lassen, diesen Artikel hier zu schreiben. So weit kommts wohl noch.</strong></p>
<p>Ein Mixtape. Das erste Mal darüber nachgedacht habe ich vor einem Jahr, als ich &#8220;High Fidelity&#8221; gelesen hatte. Ich fand, Mixtapes haben etwas handgemachtes, etwas romantisches. Natürlich wäre es toller, die Lieder selbst zu spielen und aufzunehmen, aber mit meiner Stimme tue ich da weder dem Menschen, der es hört, noch mir wirklich einen Gefallen. Also doch lieber die echten Künstler singen lassen.</p>
<p>Der endgültige Entschluss dazu, endlich so ein Tape zu machen, kam, als ich das Buch &#8220;Love is a Mixtape&#8221; gelesen habe, also vor ungefähr drei Wochen. Eine ganze Beziehung anhand von aufgenommenen Kassetten erzählt. Wenn das mal nicht Romantik pur ist. Genau. Und ich will das auch. Musik hab ich ja nunmal genug. Auf dem PC, auf CD und auf Vinyl.</p>
<p>Da ich ein MixTAPE machen wollte, brauchte ich natürlich Kassetten, eine tolle Anlage, die diese historischen Medien bespielen kann, hab ich ja noch. Auf GutGlück hab ich mich auf den Weg in einen dieser MarioBarth-Märkte gemacht. Eigentlich wollte ich der Peinlichkeit des Nachfragens entgehen, aber es ging nicht anders. Ich fand einen Azubi, den ich zum Mir-Zur-Seite-Stehen auserkoren hatte. &#8220;Heyhey&#8230; Sag mal, habt ihr noch leere Kassetten?&#8221; &#8211; &#8220;Du meinst leere Audiokassetten? MCs? Yo, da müssten noch welche da sein, komm mit.&#8221; Gesagt getan. Da standen sie. 5 Stück, 5 Euro. Teurer als Rohlinge, aber nungut. Wer das eine will, muss das andere mögen. &#8220;Hier, das sollten sie sein. Schau aber selbst nochmal nach, ich hatte sowas seit Jahren nicht mehr in der Hand.&#8221; Glaub ich ihm sogar. Ist aber das richtige.</p>
<p>Musik? Check. Rekorder? Check. Tapes? Check. Es kann also losgehen.</p>
<p>Mein Plan war von Anfang an eine englische und eine deutsche Seite. Schön gemütlich getrennt, damit man auch stilmässig richtig variabel sein kann. 45min pro Seite hatte ich Zeit. Müsste reichen für die Top10-11 der ruhigsten, aber tollsten Lieder der Künstler, die ich drauf haben wollte.</p>
<h3><strong>1. Seite: deutsch</strong></h3>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><em>1. Olli Schulz und der Hund Marie &#8211; Nimm mein Mixtape, Babe</em></p>
<p>Das dieses Lied auf das Tape gehört, erklärt sich ja wohl von selbst. Es ist wichtig, es ist gut und es ist der perfekte Einstieg.</p>
<p><em>2. Kettcar &#8211; Balkon gegenüber</em></p>
<p>Auch wenn es wesentlich emotionalere Lieder von Kettcar gibt, die auch wesentlich romantischer sind, hat dieses kurze Lied einfach diese &#8220;Du bist verdammt nochmal nicht allein&#8221;-Aussage, die ich großartig finde.</p>
<p><em>3. Dachterrasse &#8211; Spaziergang</em></p>
<p>Unfassbar melancholisch, unfassbar gut. &#8220;Die Vögel gehn allein nach Hause, denn die Luft ist voll von dir&#8230;&#8221; Ich kenne die Jungs persönlich und fand sie immer super.</p>
<p><em>4. Schrottgrenze &#8211; Nozomis Lieder</em></p>
<p>Eins der tollsten Lieder von Schrottgrenze. &#8220;Nur in meinen Liedern, kannst du fühlen wie ich wein&#8217; und spüren, was es für mich heisst, auf dieser Welt zu sein&#8230;&#8221; Wenn das nicht gut ist, weiss ich auch nicht.</p>
<p><em>5. Tocotronic &#8211; Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit</em></p>
<p>Einfach mal auf Leute zugehen. Leute mögen und Dinge tun, die sie glücklich machen. Leider sind wir noch nicht soweit.</p>
<p><em>6. Senore Matze Rossi &#8211; Die Zeit sitzt uns im Nacken</em></p>
<p>Senore Matze Rossi. Der ehemalige Sänger von Tagtraum. Er ist Solo einfach großartig. Und die Zeit, die sitzt jedem im Nacken.</p>
<p><em>7. Peter Licht &#8211; Alles was du siehst gehört dir</em></p>
<p>Dieses Lied hat soviel Optimismus, soviel Fröhlichkeit. Es kann ja nicht immer nur melancholisch traurig sein auf dem Tape.</p>
<p><em>8. Tomte &#8211; Die Bastarde, die dich jetzt nach Hause bringen</em></p>
<p>Eigentlich ein Verlassen-werden-Lied, welches nicht auf so ein Tape gehört. Aber &#8220;wie wir schweigend durch die Straßen ziehn, muss sich wundervoll anhören&#8221; muss einfach drauf. Geht nicht anders.</p>
<p><em>9.  Element of Crime &#8211; Vier Stunden vor Elbe</em></p>
<p>Element of Crime kenne ich ja selbst noch nicht so lange. Aber solange liebe ich sie auch schon. Und dieses Lied ist zwar ruhig, aber nicht so depressiv wie der große Rest. &#8220;Diesmal, mein Herz, diesmal gehst du mit.&#8221;</p>
<p><em>10. Götz Widmann &#8211; Moleküle und Galaxien</em></p>
<p>Dieses Lied passt stilmäßig eigentlich nicht zwischen die anderen, aber es ist toll. Götz ist toll und deswegen darf er das. Oder in dem Fall eben ich.</p>
<p><em>11. ClickClickDecker &#8211; Ich beneide dich um deinen Sternenhimmel</em></p>
<p>Na wenn der Titel schon nicht gut genug ist, um auf das Tape zu kommen, das restliche Lied ist es allemal. &#8220;Wo ist der Ausgang aus dieser Stadt, die niemals pennt? Du liebst ihn unsterblich, obwohl ihr euch nicht kennt.&#8221; Genau.</p>
<p>Damit ist die erste Seite zu Ende und die zweite folgt gleich danach. Auf englisch und eher oldielastig.</p>
<h3><strong><strong>2. Seite: englisch</strong></strong></h3>
<p><strong><strong><br />
</strong></strong></p>
<p><em>1. Rolling Stones &#8211; You can&#8217;t always get what you want</em></p>
<p>Ich gebe zu, ich kenne es erst seit &#8220;Californication&#8221;, aber ich finde es fantastisch. Ein so fröhliches Lied mit einer so realistischen Botschaft</p>
<p><em>2. Bon Jovi &#8211; Dift Away</em></p>
<p>Ein Dobie Gray &#8211; Cover, welches ich auf meiner ersten Bon Jovi-Kassette hatte. Fand es damals schon toll. Und live noch dazu. Bootleg-Version. Hat nicht jeder.</p>
<p><em>3. Spitting Off Tall Buildings &#8211; Heartbeats</em></p>
<p>Jana Pallaske covert The Knife. Ich finde es grandios und sogar besser als das Original.</p>
<p><em>4. Sonic Youth &#8211; Superstar</em></p>
<p>Das letzte Cover auf diesem Tape. Ursprünglich von den Carpenters. Und bekannt aus dem Juno-Soundtrack. Ich mag es. Hat mich auf Sonic Youth gebracht.</p>
<p><em>5. The Smiths &#8211; There is a light that never goes out</em></p>
<p>The Smiths. Manche lieben sie, manche hassen sie. Ich persönlich liebe lieber. Und besonders dieses Lied. Ist meiner Meinung nach eines der besten.</p>
<p><em>6. Bob Dylan &#8211; If you see her, say hello</em></p>
<p>Auch ein Verlassen-werden-Lied, glaube ich. Aber es ist Bob und nur wenige können besser leiden als er.</p>
<p><em>7. Cat Stevens &#8211; Hard Headed Woman</em></p>
<p>Cat Stevens. Das Lied hab ich irgendwo auf einer Platte gefunden. Wenn er &#8220;I know a lot of fancy Dancers&#8221; brüllt, kriege ich ne Gänsehaut.</p>
<p><em>8. Eagles &#8211; Doolin Dalton</em></p>
<p>Irgendwie gehören die Eagles da drauf. Warum es gerade das Lied sein musste, weiß ich nicht. Ich finds einfach gut.</p>
<p><em>9. Guns&#8217;n'Roses &#8211; Patience</em></p>
<p>Geduld braucht man. Unbedingt. Und wenn man sie so rausschreit wie Axl Rose, dann gehört das auf Kassette gebannt.</p>
<p><em>10. Bruce Springsteen &#8211; No Surrender</em></p>
<p>Der Boss. Und dann auch noch mit einem Lied, welches eigentlich sehr rockig ist. Aber nicht in der Live-Version von meiner Platte. Da hört man nur Mundharmonika, Gitarre und Gesang. Ich könnte heulen. &#8220;No Retreat, No Surrender&#8221;</p>
<p>Das ist es. Mein allererstes Mixtape. Und ich finde es grandios gelungen.</p>
<p>Nun brauchte es nur noch einen Empfänger, besser noch, eine Empfängerin. Ist ja logisch oder? Und ich habe eine gefunden, die es würdig ist, so etwas besonderes geschenkt zu bekommen. Und weil ich der bin, der ich bin, wollte ich sie überraschen. Auch wenn viele wussten, dass ich ein Tape mache und auch viele darum gebettelt haben, habe ich es in einen Briefumschlag gesteckt und zu ihr geschickt.</p>
<p>Dachte ich zumindest. War nämlich die falsche Adresse. Hab ich aber erst nach einer Woche auf-heissen-Kohlen-sitzen erfahren. Und fands nichtmal schlimm. Jetzt freut sich vielleicht ein anderes Mädchen auch über ein Tape.</p>
<p>Ich habs nochmal geschickt. Und diesmal kam es bei ihr an. Geschafft.</p>
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		<title>Kleine Italienerin</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 17:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Darf man eine Italienerin auf ein Eis einladen? Das ist so die Frage, die ich mir in den letzten zwei Tagen gestellt habe. Aber fangen wir mal gaaaanz von vorne an. Es war Samstag und es war nix los. Also, los war schon was, aber mit den Leuten nicht. Bin ich ja nicht anders gewohnt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf man eine Italienerin auf ein Eis einladen? Das ist so die Frage, die ich mir in den letzten zwei Tagen gestellt habe.</p>
<p>Aber fangen wir mal gaaaanz von vorne an. Es war Samstag und es war nix los. Also, los war schon was, aber mit den Leuten nicht. Bin ich ja nicht anders gewohnt. In jedem Falle sollte aber in Ilmenau was gehen. Bands und so. Und da ich für echte musikalische Unterhaltung natürlich immer zu haben bin und auch die Ausgaben im Studentenclub sich durch meine kleine Portokasse decken lassen, wollte ich da natürlich hin. Aber alleine? Auf der einen Seite sieht das von außen immer ziemlich armseelig aus. So als hätte man keine Freunde und so. Und ähm. Versuch das mal einem vernünftig zu erklären und so, dass er das dir auch abkauft, wenn du so als erster ganz alleine vor dem Club stehst. Da haste verloren. Aber was solls. Ich hab ja Selbstvertrauen so groß wie halb Erfurt und deswegen macht mir sowas garüberhauptnix aus. Also. Wenn ich erstmal da bin. Vorher hab ich mit mir zu kämpfen.</p>
<p>Aber ich bin trotzdem hingefahren. Und es war gut.</p>
<p>Musikalisch wurde als erstes eine Punkband aus Hanover geboten. Das &#8220;Flaming Pussy Project&#8221; (omg. komm ich jetzt wegen dem P-Wort auf den Index?). Zwei Frontfrauen, die sich in t.a.t.u.-esker Manier auf der Bühne geküsst haben. Und ja. Die Masse war begeistert. Und ein riesiger Bassist mit Armeehelm und Buttons dran. Klischeehaft, aber irgendwie cool. Die Musik war so, naja&#8230; Punkig und dreckig halt. Nicht ganz schlecht, aber ja. Dreckig halt.</p>
<p>Danach kam der Headliner des Abends. &#8220;Harakiri Surprise&#8221; aus Ilmenau. War ja immerhin ihre CD-Release-Party. Und die waren ja mal richtig gut. GrungePunkMetalStonerRock. Sehrsehr gut irgendwie auch virtuos und gutgelaunt und mit Striptease und GoofyShirt und nackten Bassisten und Liebesliedern und und und&#8230; der CD-Verkaufs-Tante&#8230; eine kleine Italienerin. Also. Haben sie gesagt. Sowas sieht man ja nicht unbedingt auf den ersten Blick. Ist auch unwichtig, denn ihre immense Süßigkeit hätte mich auch so erwischt. Ganz unabhängig jeglicher Herkunft und so. Bin ja da totalst flexibel eingestellt. Auf jeden Fall war sie ja mal die Süßigkeit in Person und ich war wieder zu feige richtig was zu reißen. Und als ich dann wollte, ja dann. Ähm. War ich in einer sehr doofen Situation. Denn ich hatte ihr natürlich eine CD abgekauft. Die Band war ja ganz großes Tennis auf ganz kleiner Bühne und Lokalmathador und so und ausserdem gab das nen Anstoß mit der &#8220;kleinen Italienerin&#8221;, wie sie niedlicher- und wahrheitsgemäßer Weise von der Bühne aus betitelt wurde, mal kurz einen Plausch zu halten. Also hab ich die CD bezahlt und freu mich schon wie ein Schneekönig im Sommer, dass ich mit ihr rede und sie mich, ja SIE MICH angefasst hat. mit beiden Händen. Muahahaha. Und dann hab ich gemerkt, dass mein Geld alle war. So richtig alle. Portokasse leer. Und da hatte ich mir gerade ein Herz gefasst und wollte sie auf einen Drink einladen. Arschlecken Feuerwerk. Hat sichs mit einladen und so. Gottseidank hab ichs gemerkt bevor ich angefangen hab zu reden und einzuladen. Stellt euch mal vor ich lad sie ein und steh dann doof an der Theke und kann nicht bezahlen. Wie sieht das denn aus. Darf ich garnicht drüber nachdenken, obwohl so eine Aktion durchaus typisch für mich gewesen hätte sein können.</p>
<p>So ging der Abend auf jeden Fall zu Ende. Ich ohne Date und ohne Namen und Telefonnummer und so. Nicht so die Monsterausbeute aber der Abend war trotzdem grandios. Musikalisch. Und wenn man allein ist, kann man sich eben auch auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren. Hab ich ja. Also werd ich das ab jetzt öfter machen. Alleine weggehen. Auch wenn es scheisse aussieht. Ich kann das. Bäm!</p>
<p>Soooo.. Aber nun wieder zum eigentlichen Thema. Kann man eine kleine Italienerin auf ein Eis einladen? Ich hab nämlich die unglaublich grandiose Idee gehabt, genau dies zu tun. Durch meine stalkerisch-kreativen Fähigkeiten in den Weiten des Internets hab ich sie nämlich gefunden. Yeah. Und ihr geschrieben. Yeah. Ob ich meine Einladung, die ich ja nicht ausgesprochen habe auf Grund hemmungslosen Geldmangels, noch nachholen könne. Yeah. Aber geantwortet hat sich nich. Schade.</p>
<p>Auf jeden Fall hab ich mir in diesem ganzen Zusammenhang eben diese wichtige Frage gestellt. Italienerinnen zum Eis einladen. Oder auf ne Pizza. Das wäre ja wie ne Deutsche auf ne Bratwurst oder ne Russin auf nen Wodka einladen. Mich zum Beispiel könnte man durchaus auf eine Bratwurst oder ein Schnitzel einladen und ich wäre hin und weg. Aber ich bin auch nicht Maß aller Dinge. Definitiv nicht.</p>
<p>Ich habe da mal ein paar Menschen befragt. Die einen sagen &#8220;Klar kann man das&#8221;&#8230; Weil dann ist ja gleich Gesprächsstoff und ein Witz am Rande da. Nicht schlecht. Aber stellt euch mal vor, man meckert das ganze Date lang über die schlechte Qualität des Eises. Na dann hat man es gekonnt. Also muss man einen RICHTIGEN Italiener mit RICHTIGEM italienischen Eis suchen. Keine &#8220;Chemiepampe&#8221;, wie eine Freundin gesagt hat. Gar nicht so einfach. Als doch lieber Cocktails schlürfen gehen? Ist unverfänglich. Und ähm. Macht hemmungslos. Im guten Sinne von &#8220;hemmungslos&#8221; und nicht im schlechten, verruchten Sinne.</p>
<p>Ich bin für Cocktails und Bier. Immerhin kriegt das Mädel sowieso Pluspunkte wenn es Bier trinkt. Und das als Italienerin. Yeah.</p>
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		<title>Abdrücke</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 15:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus eigener Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist der Beitrag, mit dem ich am Samstag die Bloglesung eröffnet habe. Bisher habe ich es nicht übers Herz gebracht, ohne zu veröffentlichen, aber durch die positive Resonanz auf den gelesenen Text habe ich mich doch dafür entschieden. Und hier ist er. Ich laufe einfach los. Ich hab die Tür hinter mir zufallen lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Dies ist der Beitrag, mit dem ich am Samstag die Bloglesung eröffnet habe. Bisher habe ich es nicht übers Herz gebracht, ohne zu veröffentlichen, aber durch die positive Resonanz auf den gelesenen Text habe ich mich doch dafür entschieden. Und hier ist er.</strong></em></p>
<p>Ich laufe einfach los. Ich hab die Tür hinter mir zufallen lassen und der Knall hat meine Gedanken freigesprengt. Die Enge des Hauses hat mich eingesperrt. In seinem Zimmer zu sitzen und sich nicht daheim zu fühlen ist grausam. Hier draußen fühle ich mich frei und die Gedanken schwingen von Laterne zu Laterne, während ich die Straße entlang gehe. Es schneit. Es schneit so sehr, dass innerhalb von Minuten alles von einer weißen, glitzernden Schicht bedeckt ist. Alles, außer Fußabdrücke. Meine Fußabdrücke. Es ist viele Jahre her, dass ich sie hier hinterlassen habe. Mit einem Stechen in der Brust wandere ich sie jeden Tag entlang. Sie führen von hier weg aber sie kehren nie zurück, genauso wie auch ich nie zurückgekehrt bin.</p>
<p>Aber als ich das hier damals alles verlassen habe, habe ich mein Herz mitgenommen. Und es irgendwo auf dem Weg verloren. Nun bin ich zurück ohne mich geborgen zu fühlen.<br />
<em><br />
Home is where your heart is</em> und meins ist irgendwie nicht hier. Nicht an dem Ort, an dem ich es lassen wollte um einen Grund zu haben, zurück zu kommen.</p>
<p>Ich schaue mich um und versuche zu erkennen, warum mir das, was mir vertraut und geliebt vorkommen sollte, so fremd erscheint. Überall sehe ich Menschen, die ich kennen und lieben sollte, aber nichts davon ist der Fall. Ich sehe ihnen zu wie sie ihr Leben leben und fühle mich zwischen ihnen trotzdem allein. Ich habe sie um mich herum und bin trotzdem nicht glücklich. Ich vermisse die Freunde, die ich in den letzten Jahren kennen und lieben gelernt habe. Freunde, die mich begleitet haben und mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin. Diese fehlen nun und ich bin zurück um hier alte Freunde wieder neu zu finden. Ich lerne sie wieder kennen. Und zwar auf eine andere Weise, als ich sie damals kennengelernt und gemocht habe. Und komischerweise es tut gut. Das erneute Kennenlernen vermittelt das Gefühl von Wärme und ich sehe Dinge in einem Licht, an welches ich nie zu glauben gewagt habe.</p>
<p>Ich lerne Menschen kennen, dich seit Ewigkeiten kenne, aber sie nie wirklich wahrgenommen habe. Und ich mag sie. Und das ist ein großartiges Gefühl.</p>
<p>Andere, die ich damals gebraucht habe und die mir Geborgenheit geschenkt haben, haben sich verändert. Auch ich habe mich verändert. Aber in eine andere, falsche Richtung. Oder ist es andersherum? Ist es so, dass hier alles falsch gelaufen ist und ich alles richtig gemacht habe? Während mir die Schneeflocken ins Gesicht peitschen, merke ich, dass beide Sichtweisen durchaus ihren Funken Wahrheit beinhalten müssen. Es ist eben alles anders geblieben und jeder hat seinen Weg gewählt. Auch ich habe meinen gewählt und muss nun feststellen, dass ich mein Ziel aber noch lange nicht erreicht habe.</p>
<p>Langsam bin ich auf dem Rückweg meines Spaziergangs und es schneit immernoch. Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich das Haus überhaupt verlassen habe. Aber es war richtig. Ich glaube alles war richtig. Alles was geschehen ist und wie ich bis hierher gekommen bin. Jeder geht seinen Weg und das hier ist meiner. Als ich vor meiner Haustür ankomme, merke ich, dass ich etwas hinterlassen habe.</p>
<p>Fußabdrücke, die nicht mehr nur von hier weg führen. Ich hinterlasse Abdrücke, die nach Hause führen. In das Hier und Jetzt.</p>
<p><em>Home is where your heart is</em> und meins ist wieder da wo es hingehört.</p>
<p>Hier.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>3TB &#8211; one day after</title>
		<link>http://www.smikey.de/index.php/2009/06/3tb-one-day-after/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 10:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Externes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war es endlich soweit. Die 3. Thüringer Bloglesung stand an und ich war wieder einmal dabei. Meine Begleitung und ich schlugen leider erst kurz vor Beginn im Markt 11 auf. Bastih und co hatten schon fast einen Herzinfarkt bekommen, weil ich so spät war. Grund: Ich sollte beginnen zu lesen. Na prima. Aber dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war es endlich soweit. Die 3. Thüringer Bloglesung stand an und ich war wieder einmal dabei.</p>
<p>Meine Begleitung und ich schlugen leider erst kurz vor Beginn im Markt 11 auf. Bastih und co hatten schon fast einen Herzinfarkt bekommen, weil ich so spät war. Grund: Ich sollte beginnen zu lesen. Na prima. Aber dann hab ich es wenigstens hinter mir.</p>
<p>Aufgrund technischer Probleme verzögert sich das ganze noch eine Weile und ich darf mich solange wichtig fühlen, weil ich das erste Interview meines Lebens führe. Die Frage, ob ich aufgeregt bin hab ich mal entschieden mit &#8220;JAAA&#8221; beantwortet.</p>
<p>Und schon geht es los. <a href="http://urbandesire.de">Markus</a> moderiert. Und schon muss ich da vor und die Menschen mit meinem Gefühlsexhibitionismus nerven. Cool, macht mir aber trotzdem Angst.</p>
<p>Ich beginne mit dem wohl persönlichsten Text, den ich bisher geschrieben habe und der auch immernoch auf seine Veröffentlichung wartet. Ob ich das tue, ich weiss es nicht. Aber es war wichtig, dass er mal gelesen wird. <a href="http://www.yetanotherblog.de/">ReneS</a> sagt, dass die Frauen angetan davon waren. Ich mein, ich mach das ja auch nicht zum Spaß. Ich war allerdings so aufgeregt, dass ich das nicht mitbekommen habe. Allerdings habe ich, als ich ab und an (sehr selten) aufgeschaut habe, ein unheimlich süßes Lächeln von Geradeaus vernommen. Hat mich ein bisschen aus der Bahn geworfen, aber ich hab versucht, mir das nicht anmerken zu lassen. ReneS war übrigens ähnlicher Ansicht. Gnihihi&#8230;</p>
<p>Der nächste Text den ich lese, ist &#8220;Schokopudding&#8221;. Ich habe einige Schmunzler von ein paar Mädels, auch von dem mit dem süßen Lächeln und einige Schmunzler von Bastih, der nur etwa 2 m von mir entfernt sitzt. Ich glaube, er war einer der einzigen, die den Wink mit dem Kettcar-Zaunspfahl verstanden haben Aber gut, dafür war er da. Der Zaunspfahl.</p>
<p>Der letzte Text ist &#8220;Hitch für Anfänger&#8221;. Der baut so schön auf &#8220;Schokopudding&#8221; auf. Ist mir allerdings erst aufgefallen, als ich die Texte gestern zusammengesucht habe. Aber gut. Die Po-Ente kommt wieder zu plötzlich und wieder weiß keiner, dass er jetzt schon klatschen soll. Ich bin fertig. Und es war gut. Und nun kann ich mich den Rest des Abends beruhigt hinsetzen und geniessen.</p>
<p>Als nächstes kommt das <a href="http://www.kolumnistenschwein.de">Kolumnistenschwein</a>. Man muss politisch recht interessiert sein um seine Texte zu verstehen. Ich bin es und finde sie also wie immer großartig.</p>
<p>Danach <a href="http://www.neubaublog.de">pulsiv</a>. Das Niveau sinkt. Sagt er selbst. Es geht um Titten, Analsex und Stress im Supermarkt. Ich habe gut gelacht. Und wer braucht schon Niveau. Meine Haut ist auch so zart genug.</p>
<p>Pause. Rauchen, Szenegetränke trinken und warten, dass es weitergeht.</p>
<p>Als nächstes kommt <a href="http://www.robundseb.de/blog">Rob</a>. Ganz spontan. Sein Strip, nicht ganz so spontan, sondern vorsätzlich, lässt Mädels in Extase geraten. Tiefsinnig und gut sind seine Texte. Wusste ich vorher.</p>
<p><a href="http://www.thueringerblogzentrale.de">Sapere Aude</a> ist an der Reihe. Es geht um Gott. Oder eben NICHT um Gott. Auf alle Fälle ist er Atheist und ich stimme ihm voll zu.</p>
<p>Der in die Bloglesung hineingevotete <a href="http://dergeschichtenerzaehler.blogger.de/">Geschichtenerzähler</a> macht den Abschluss der 2. Runde. Und erzählt von Sandkastenspielchen der Politiker und Interviews mit Osama bin Laden. Und um Leberwurst. Sehr gute Ideen, aber mir leider FAST schon zu breitgetreten. Trotzdem Respekt. Sowas muss man sich erstmal einfallen lassen.</p>
<p>Pause. Das übliche Spiel.</p>
<p>Die dritte und letzte Runde wird eröffnet von <a href="http://cuentacuentos.blog.de/">Cuentacuentos</a>. Eine Dame im besten Alter. Und aus Berlin. Extra angereist. Sie hat leider sehr leise Gesprochen, aber das, was ich verstanden habe, fand ich grandios. Tiefsinnig, gefühlsbetont und sehr sehr poetisch. Großartig.</p>
<p>Als letzter Bloggern lesenderweise ist <a href="http://www.chaosplanet.de">Bastih </a>nun an der Reihe. Er liest über Gefangensein in der Dixihölle, umgeben von einer Herde wahnsinniger Kühe und einen sehr sehr guten Text über Befreiung und Veränderung. Ich ertappe mich beim leichten Nicken, immer wenn er einen Gedanken beendet. Grandios. Nicht nur deshalb habe ich dem Zeitungsmädel nur gute Sachen von ihm erzählt. (bastih, für diese Aussage will ich nen Bier *g*)</p>
<p>Den krönenden Abschluss bildet <a href="http://blog.beetlebum.de">jojo</a>. Auf den Bloglesungen ist er immer vertreten, aber Cartoons lassen sich so schlecht vorlesen. Also hat er sich was überlegt und zeigt einen kleinen Cartoon-Film. Ich habe gut gelacht und nun endlich mal Nadini in real und live und so gesehen.</p>
<p>Schluss mit der Leserei, nun gehts ums ganze. Tombola.</p>
<p>Ich bin der erste, der etwas gewinnt. Und ich gewinne das, was prinzipiell sowieso jeder haben wollte. Mit der Nummer 43. Und zwar: *trommelwirbel*</p>
<p>WRESTLING-SAMMELKARTEN. Und eine ist vom Undertaker, na wenn das nix ist.</p>
<p>Der Rest gewinnt Bücher, Buttons, Computerspiele und Küsse von bastiH und Markus.</p>
<p>Nun ist aber wirklich Schluss und es geht ans Kennenlernen, ganz leicht zur guten Musik vom DJ Suga abschmoofen und Szenegetränke in sich kippen.</p>
<p>Es war also wieder sehr sehr gut. Ein schöner Abend mit tollen Bloggern, süßen Mädels, lustigen Anekdoten und tiefsinnigen Beiträgen, die einen nur zustimmen lassen.</p>
<p>Danke dafür.</p>
<p><em>hier die Meinung von anderen:</em></p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.yetanotherblog.de/Die+3+Th%FCringer+Bloglesung+in+99+140+Zeichen-2736.html">ReneS</a></em></li>
<li><em><a href="http://pestkrause.blog.de/2009/06/07/rotte-3-thueringer-bloglesung-retrospektiv-6255517/">PestKrause</a></em></li>
<li><em><a href="http://chaosplanet.de/2009/06/07/nachwort-3-thuringer-bloglesung/">bastiH</a></em></li>
<li><a href="http://www.thueringerblogzentrale.de/2009/06/07/3tbl-erste-reaktionen/"><em>ThüringerBlogZentrale</em></a></li>
<li><em><a href="http://www.urbandesire.de/?p=1707">UrbanDesire</a></em></li>
<li><em><a href="http://blog.happyarts.de/2366/bericht-ueber-die-3-thueringer-bloglesung">HappyArtsBlog</a></em></li>
<li><em><a href="http://lady-bennett.blog.de/2009/06/07/strohhalm-6254715/">Lady Bennet</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.robundseb.de/blog/2009/06/07/3-thueringer-bloglesung-erfahrungsbericht/">Rob</a></em></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.ad-hoc-news.de/tagebuch-dritte-thueringer-blogger-lesung-in-jena--/de/Politik/20265525">Presseartikel</a>, und das Interview mit mir ist der Aufhänger. Na prima!</li>
</ul>
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