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	<title>nichtsdestotrotz &#187; Gedankenwelt</title>
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	<description>Rock'n'Roll und alles, was die Jugend sonst noch zerstört</description>
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		<title>Ich bin untröstlich&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 12:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wisst ihr eigentlich, warum ich zur zeit so wenig blogge? Weil ich zu faul bin. Ich habe nämlich immernoch Semesterferien, also zumindest noch diese Woche und ich gammel den ganzen Tag auf der Couch rum und spiele Pokémon. Die Freunde müssen arbeiten, studieren immernoch oder schon wieder. Mein Tagesablauf beschränkt sich zur Zeit auf folgende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wisst ihr eigentlich, warum ich zur zeit so wenig blogge? Weil ich zu faul bin.</p>
<p>Ich habe nämlich immernoch Semesterferien, also zumindest noch diese Woche und ich gammel den ganzen Tag auf der Couch rum und spiele Pokémon. Die Freunde müssen arbeiten, studieren immernoch oder schon wieder.</p>
<p>Mein Tagesablauf beschränkt sich zur Zeit auf folgende Sachen:</p>
<ul>
<li>Wecker auf um 9 stellen, klingeln lassen, ausmachen, wieder rumdrehen</li>
<li>11.59 Uhr aufstehen und bei Omi Mittag essen</li>
<li>How I Met Your Mother schauen</li>
<li>Rauchen</li>
<li>Gameboy spielen</li>
<li>Zitronentee naschen (Krank, aber ja)</li>
</ul>
<p>Ja, das wars soweit. Ich würde gerne Motorrad fahren (immerhin darf ich das seit 1.März wieder und die Sonne scheint jeden Tag), aber es ist einfach viel zu KALT. Im Ernst. Die Sonne verarscht mich. Auf dem Fensterbrett, meinem Stammplatz, wisst ihr ja, sinds ca 1000 Grad aber kaum bewege ich meinen Astralkörper vor die Tür, frier ich mir doch sämtliche Extremitäten ab. Geht also nicht. Musik machen ist auch nicht, da meine Kreativität durch mangelnde andere Aktivitäten auf ein absolutes Minimum gesunken ist. Alles, was ich mir für die Ferien vorgenommen hatte, ist also nicht wirklich erledigt.</p>
<p>Auch wenn ich mich selbst dafür ohrfeigen könnte, dass ich sowas sage, aber es wird Zeit, dass ich wieder in die Uni gehe. Ab Montag. Yeah. Dann wird nur noch 70% des Tages gegammelt und nicht mehr 130%.</p>
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		<title>Weil Matze es kann&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 20:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Donnerstag war es so weit. Nach 3 Jahren konnte ich endlich mal wieder Senore Matze Rossi live hören. Eines meiner großen Vorbilder, einer der besten und tollsten Menschen der Welt. Uni-K.U.M. Erfurt. Ich bin mit einer Freundin angereist und wir betreten als erste Menschen den Laden. Komische Sache. Matze ist mit Band auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Donnerstag war es so weit. Nach 3 Jahren konnte ich endlich mal wieder <a href="http://senorematzerossi.de">Senore Matze Rossi</a> live hören. Eines meiner großen Vorbilder, einer der besten und tollsten Menschen der Welt.</p>
<p>Uni-K.U.M. Erfurt. Ich bin mit einer Freundin angereist und wir betreten als erste Menschen den Laden. Komische Sache. Matze ist mit Band auf der Bühne und soundcheckt noch rum. Ich freu mich jetzt schon wie Bolle. Ausgestattet mit Bier warten wir auf weitere Gäste und den Beginn. Eine Stunde später haben sich zwar nur ca 20 Menschen eingefunden, aber Matze beginnt. Wie in guten alten Zeiten mit Gitarre und Mundharmonika. Er ist gesundheitlich angeschlagen, lässt sich aber nichts anmerken. Ich bin schon nach den ersten Liedern absolut begeistert. Lieder, die mich schon durch manche Nacht begleitet haben und regelmäßig auf meinen Mixtapes auftauchen. Toll. Irgendwann steigt die Band mit ein und es wird rockiger. Und immernoch grandios. Der Bassist ist ruhig und fühlt den Beat, der Gitarrist hat ein wenig getrunken und den Schlagzeuger sieht man fast garnicht. Aber Matze nimmt man alles ab. Alles was er sagt, alles was er singt. Sogar, dass sein Kumpel im Drogenrausch einen Wanddurchbruch zu den Nachbarn gemacht hat. Ob es wahr ist, weiß keiner. Aber wären gute Geschichten schlechter, nur weil sie nicht wahr sind? Ich glaube es nicht.</p>
<p>Auch wenn mir die Stücke der neuen EP nur zum Teil zusagen, bin ich absolut begeistert. Und die Menschen um mich herum auch. Jeder wippt langsam vor sich hin, keine enthusiastischen Schreie oder nackte Brüste. Alle in sich gekehrt und der Musik zugewandt. Toll. Musik zum Nachdenken. Musik zum Fühlen.</p>
<p>Ich mag es. Und ich werde wiederkommen.</p>
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		<title>Grinsen und Glühwein.</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 16:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus eigener Feder]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Dozentin zeigte uns heute die bekannte optische Täuschung mit dem Bilder der alten/jungen Frau. Kennt ihr sicherlich. Wenn nicht. Nachschauen. Auf jeden Fall meinte sie, dass sie an Tagen, an denen sie gut drauf ist, immer zuerst die junge Frau sieht. Ich schaute das Bild an und brauchte ein paar Sekunden, bis ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Dozentin zeigte uns heute die bekannte optische Täuschung mit dem Bilder der alten/jungen Frau. Kennt ihr sicherlich. Wenn nicht. Nachschauen. Auf jeden Fall meinte sie, dass sie an Tagen, an denen sie gut drauf ist, immer zuerst die junge Frau sieht.</p>
<p>Ich schaute das Bild an und brauchte ein paar Sekunden, bis ich mich so konzentriert hatte, die alte Dame zu sehen. Vorher nur die junge Frau. Bin ich gut drauf? Ich glaube schon. Ich laufe seit ein paar Tagen mit einem Grinsen durch die Welt, dass man denken könnte, mir sei die Fresse von der Kälte festgefroren. Aber nein! Mir geht es wirklich gut. Ich hatte ein grandioses Wochenende. Ich sage nur: Glühwein, BenjaminBlümchenTorte, Kekse, Kaffee. Und das über Stunden. Seitdem bekomme ich das Lächeln nicht aus dem Gesicht. Nicht vordergründig wegen der Sachen, die ich in mich reingeschaufelt habe, sondern natürlich wegen der Person, die mir dabei Gesellschaft geleistet hat. Oder ich ihr. Oder wir uns. Ein grandioser Nachmittag, der meine Laune und meinen Tatendrang in die Höhe schießen lies. Prima.</p>
<p>Ich denke sogar darüber nach, dieses Jahr zu Weihnachten, Dinge zu verschenken. Mache ich eigentlich schon lange nicht mehr. Weil, weil, weil,  ich bestimmt ein egoistisches Arschloch in der Hinsicht bin. Aber dieses Jahr nicht. Die potentiell zu verschenkenden Geschenke sind von 0 auf 1 gestiegen. Ihr wisst schon. Und so.</p>
<p>Ansonsten geht die Glühweinsaison jetzt los. Adventsfenstermäßig. So eine Art Adventskalender im Dorf. 24 Tage, 24 Häuser, 24 Mal Glühwein und Fettbrote. Für lau. 24 Mal kein Abendessen daheim. 24 Mal nette Leute treffen.</p>
<p><strong>Der Dezember wird heiß, Leute. Im Ofen, im Becher, im Herz.</strong></p>
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		<title>Die zweite Woche&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 16:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will ja nicht über jede einzelne Woche berichten, aber ich denke, diese war wichtig. Nachdem ich im neuen Studium in der ersten Woche ja nur gefeiert, getrunken und kennengelernt habe, lief die zweite natürlich GANZ anders ab. Nämlich mit den ersten Vorlesungen. Kennengelernt wurde zwar auch weiterhin (und wie ich gehört habe, wurde auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will ja nicht über jede einzelne Woche berichten, aber ich denke, diese war wichtig.<br />
Nachdem ich im neuen Studium in der ersten Woche ja nur gefeiert, getrunken und kennengelernt habe, lief die zweite natürlich GANZ anders ab. Nämlich mit den ersten Vorlesungen. Kennengelernt wurde zwar auch weiterhin (und wie ich gehört habe, wurde auch getrunken und gefeiert), aber im Vordergrund stand diesmal das Lernen. Ja, Kinners, das Lernen.</p>
<p>Über Fächer wie Mathe und Englisch sag ich jetzt mal nicht viel. Ihr kennt mich. Das sollte zu schaffen sein. Aber die anderen, zum Beispiel Marketing, Medienpsychologie, Medienkonzeption, Medienentwicklung und Medienregulierung. Das sind ja mal schnieke Sachen. Unfassbar interessant. Und das sag ich nach den ersten Vorlesungen. Medienregulierung fasziniert mich ja bisher am meisten. Ihr wisst ja, dass ich nen Faible für Politik habe. Das ist genau mein Ding.</p>
<p>Zusammengefasst: Unfassbar viele Frauen, unfassbar interessante Fächer. Ich bin un- warte&#8230; warte&#8230; -FASSBAR zufrieden&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kapitel 1 &#8211; Joshua</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus eigener Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[06.45 Uhr. Der Wecker klingelt und ich schlage ihn mit einer eleganten Handbewegung in Richtung Wand. Ein neuer grandioser Tag in meinem Leben beginnt also exakt jetzt. Ungefähr so grandios wie die anderen in diesem Jahr und ungefähr so grandios wie Schneeregen beim ersten Date. Dates. Mein letztes erstes Date liegt jetzt genau 237 Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>06.45 Uhr. Der Wecker klingelt und ich schlage ihn mit einer eleganten Handbewegung in Richtung<br />
Wand. Ein neuer grandioser Tag in meinem Leben beginnt also exakt jetzt. Ungefähr so grandios<br />
wie die anderen in diesem Jahr und ungefähr so grandios wie Schneeregen beim ersten Date.<br />
Dates. Mein letztes erstes Date liegt jetzt genau 237 Tage zurück und ich könnte mich selbst dafür<br />
ohrfeigen, dass ich immernoch mitzähle. Sie hiess Julia und war eigentlich ganz in Ordnung. Gott,<br />
oder wer auch immer, hatte gute Arbeit geleistet nur was entscheidendes vergessen. Das Gehirn.<br />
Sobald sie mehr als 5 Wörter in eine angemessene Reihenfolge bringen wollte, kam nicht viel bei<br />
rum. Dafür war sie gut im Bett. Zu einem zweiten Date kam es aber trotzdem nicht. Sie hat es nicht<br />
verstanden.</p>
<p>Der Wecker hatte trotz hartem Aufprall nicht aufgehört sein Kreischen zu verbreiten, also stehe ich<br />
auf. Ich stolpere über die Überbleibsel der letzten Nacht und eine leere Flasche Rum rollt unter das<br />
Bett. Ich quäle mich ins Bad und schaue in den Spiegel. „Redest du mit mir“ sage ich leise und<br />
muss traurig lächeln, weil ich mich selbst dabei bemitleide. Das Frühstück lasse ich heute einmal<br />
mehr aus, da in meinem Kühlschrank sowieso gähnende Leere herrscht und auch mein Magen nicht<br />
in dem Zustand ist, in dem er feste Nahrung aufnehmen will.</p>
<p>Alles in allem also ein ganz normaler Morgen im Leben des Joshua Gutenberg. Joshua Gutenberg,<br />
so heisse ich. Nicht besonders spektakulär, aber dennoch irgendwie einzigartig. Joshua, ein<br />
biblischer Name und das obwohl ich seit meinem 14. Geburtstag streng atheistisch lebe. Mit<br />
Überzeugung und ohne den Willen, mich davon jemals wieder abbringen zu lassen. Eine weitere<br />
glückliche Fügung des Schicksals hat mich als Redakteur in eine kleine Lokalzeitung gebracht, wo<br />
ich versuche, meinem Nachnamen alle Ehre zu machen. </p>
<p>Ich bewege mich langsam und so geschmeidig wie ich an diesem Morgen nur sein kann durch die<br />
Wohnung und versuche meine Hose von gestern Abend zu finden. Mit meinem Schlüssel drin.<br />
Sonst endet der Tag noch schlimmer als er bisher begonnen hat. Nicht nur einmal ist mir genau das<br />
passiert. Und wieder muss ich dann zu meiner Ex-Freundin laufen, die immernoch einen Schlüssel<br />
für meine Wohnung hat. Seit sie mir das erste Mal das Geld für den Schlüsseldienst ersparte, habe<br />
ich auch in nächster Zeit nicht vor, ihr diesen wieder abzunehmen. Scheiss auf den Gedanken mit<br />
ihr endlich abzuschliessen und sie endgültig aus meinem Leben zu verbannen. Da muss man auch<br />
mal Egoist sein. Ex-Freundin gegen den geldgeilen Feind, den Schlüsseldienst. Sollte ich mir als<br />
Buchtitel sichern lassen. Klingt interessant und nach &#8220;mehr&#8221;.</p>
<p>In dem Moment schlägt die Tür hinter mir zu. Vorsätzlich, denn den Schlüssel halte ich in der Hand.<br />
Die Hose, gefunden im Gelben Sack in der Küche, hat ihn herausgegeben. Scheint so, als hätte ich<br />
das wieder einmal verwechselt und ich freue mich darauf, heute Abend den stinkenden Plastikmüll<br />
im Wäschekorb zu finden. </p>
<p>Prima. Hast du das auch wieder einmal geschafft, Josh.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>[Gastbeitrag] Neulich im &#8220;Kampf gegen den Benzinpreis&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 08:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Externes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehrlich mal, Leute, ich habe es satt, ständig Massenmails zu bekommen. Neulich wieder Vorschläge, den Preis für einen Liter 98%iges Oktanisomer 2,2,4-Trimethylpentan zu senken. Letztes Jahr hieß es doch noch, einen Tag nicht zu tanken. Das hat die Lobby interessiert wie das Liebesleben der Nilpferde bei Niedrigwasser. Getankt wird genau so wie immer. Dabei sag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich mal, Leute, ich habe es satt, ständig Massenmails zu bekommen. Neulich wieder Vorschläge, den Preis für einen Liter 98%iges Oktanisomer 2,2,4-Trimethylpentan zu senken. Letztes Jahr hieß es doch noch, einen Tag nicht zu tanken. Das hat die Lobby interessiert wie das Liebesleben der Nilpferde bei Niedrigwasser. Getankt wird genau so wie immer. Dabei sag ich doch immer, wer Sahne will, muss Kühe schütteln. Sind nicht immer die Prediger am lautesten, die meinen, dass die Preise zu hoch sind, diejenigen, die mit dem Auto ins Fitnessstudio fahren? Das ist meiner Meinung nach genau so scheinheilig wie die Grünen, die Propagandamaterialien auf einem Hochglanzflyer verteilen.</p>
<p>Aktuell hält sich da die Forderung, &#8220;Für den Rest des Jahres, KEIN BENZIN MEHR KAUFEN von den 3 größten Gesellschaften TOTAL, ARAL und SHELL!&#8221;. Natürlich. Ich tanke im Kaufland. Die haben bestimmt den Sprit der Marke K-Klassik. Gutes kann so günstig sein. Wen interessiert es da, ob hinten auf dem Tankbeleg nicht doch blass Total aufgedruckt ist. Entweder ganz oder gar nicht, es gibt ja auch nicht ein bisschen schwanger.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Appell an alle, die dümmer sind als 10 Meter Feldweg… Das für die Ökosteuer gezahlte Geld bleibt in der heimischen Volkswirtschaft und senkt die Lohnnebenkosten. Wer wirklich etwas bewirken will, soll gefälligst energiesparend fahren, Fahrgemeinschaften bilden und auf Kurzstecken das Fahrrad nutzen. Das hilft vielleicht dann auch gegen die Blutarmut im Gehirn…</p>
<p><strong>Dieser Text ist wieder einmal nicht von mir. Ich stimme nicht grundsätzlich allem zu, aber im Großen und Ganzen hat er schon recht. Aber mir ist der Benzinpreis eh egal, ich tank immer für 30 Euro.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cover me&#8230;</title>
		<link>http://www.smikey.de/index.php/2010/04/cover-me/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 21:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus eigener Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ladys and Gentleman&#8230; Bruce Springsteen and the E-Street-Band&#8221; Dieser Satz ist der erste, den ich höre, als ich das Haus verlasse. Kippen holen. Oder sowas in der Art. Die Kippen sind nebensächlich. Ich will eigentlich nur eine Runde laufen und nachdenken. Und melancholisch sein. Und das geht nunmal am besten mit Musik im Ohr, nachts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ladys and Gentleman&#8230; Bruce Springsteen and the E-Street-Band&#8221;</p>
<p>Dieser Satz ist der erste, den ich höre, als ich das Haus verlasse. Kippen holen. Oder sowas in der Art.</p>
<p>Die Kippen sind nebensächlich. Ich will eigentlich nur eine Runde laufen und nachdenken. Und melancholisch sein.</p>
<p>Und das geht nunmal am besten mit Musik im Ohr, nachts, im Regen. Filmreif.</p>
<p>Ich singe mit. Leise und schlecht, aber es ist die Geste die zählt. Es ist immer die Geste, die zählt, nicht nur jetzt, wenn ich durch die Straßen laufe.</p>
<p>Ich komme an deinem Haus vorbei. Ich weiß, du bist da, aber ich traue mich nicht zu klingeln. Oder anzurufen.</p>
<p>Stattdessen laufe ich weiter und singe leise. Ganz leise. Für dich. Ich singe immer für dich, auch wenn ich schon viel länger singe, als ich dich kenne. Es muss für dich sein. Irgendwie.</p>
<p>&#8220;I fell in live with a Jersey Girl&#8221;</p>
<p>Immernoch Springsteen.  Live. Rauh und ehrlich.</p>
<p>Du warst die erste, die ich mit zu einem Konzert nehmen durfte. Und es hat dir gefallen.</p>
<p>Du warst die erste, bei der ich Angst hatte, dass ich sie nicht ganzbeinig durch den Schneesturm bringen könnte. Und ich hab es geschafft.</p>
<p>Und du warst die erste, die ich durch Gummibärchen zum Lächeln gebracht habe. Und es tat gut.</p>
<p>Aber irgendwas fehlt noch. Eine kleine Sache.</p>
<p>Der Mut.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Retter in der Not</title>
		<link>http://www.smikey.de/index.php/2010/02/retter-in-der-not/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende war perfekt. Das kann ich schonmal von Anfang an sagen. Freitag waren die &#8220;Rocktigers&#8221; bei uns im Festzelt. Guter CoverRock und echt nette Typen. Ich war begeistert. Aber als dann feststand, dass ich die komplette Nacht im Zelt verbringen würde zwecks Zeltwache, war meine Stimmung eher nicht mehr so pralle. Dafür konnte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende war perfekt. Das kann ich schonmal von Anfang an sagen.</p>
<p>Freitag waren die &#8220;Rocktigers&#8221; bei uns im Festzelt. Guter CoverRock und echt nette Typen. Ich war begeistert. Aber als dann feststand, dass ich die komplette Nacht im Zelt verbringen würde zwecks Zeltwache, war meine Stimmung eher nicht mehr so pralle.</p>
<p>Dafür konnte der Samstag dann in seiner vollen Pracht auftrumpfen. Also so richtig. Mit der vollen Breitseite und so. Aber mal langsam:<br />
Nachdem ich nach der Zeltwache morgens um 9 am Frühstückstisch saß und meine Geschwister mich fragten, wann ich heimgekommen bin, konnte ich natürlich nur mit einem coolen &#8220;gerade eben&#8221; antworten. Danach war die Konversation für mich vorbei und ich bin im Bett verschwunden. Bis um 5. Ungefähr. Glaube ich.</p>
<p>Dann war wieder schickmachen angesagt, denn der Abend sollte etwas ganz besonderes werden. Also mal abgesehen von dem, was ich nicht geplant hatte.</p>
<p>&#8220;Grill&#8217;n'Chill&#8221; stand auf dem Plan. &#8220;Scharf essen und heiß feiern&#8221;. Na wenn das nicht perfekt klingt. Speißen, die einem die Tränen in die Augen treiben und dazu gute Musik zum Tanzen.<br />
Ich tanze ja nicht gerne. Also eigentlich. Und uneigentlich auch. Jedenfalls keinen Paartanz im Festzelt und so. Aber es kam anders.</p>
<p>Ich stand gemütlich am Tisch und versorgte meinen Magen und mein Gemüt mit Fleisch und Wodka-O. In Massen. Beides. Und Obstler. Und plötzlich stand sie neben mir. Die kleine Schwester meiner alten Klassenkameradin. Klein, süß und lieb. So wie ich es mag. Ich hatte mir vor einem Jahr mal eine Weile geschrieben, es war dann aber ein wenig abgeflaut. Aber nun stand sie da, grinste mich an, und winkte mich zu sich hinüber.</p>
<p>&#8220;Na, kennste mich noch?&#8221; &#8211; Doofe Frage, dieses Gesicht kann man doch garnicht vergessen. Wir plauderten eine Weile und dann fragte sie, ob ich mal mit ihr tanzen würde. Nunja. Tanzen. Im Festzelt. Nicht so meine Tasse Wurst. Also sagte ich erstmal &#8220;Nein&#8221; und lies sie ein wenig betteln. Ich bin gemein, ich weiß, aber ich finde es so viel lustiger. Letztendlich sagte ich, dass sie mich gerne in einer Stunde nochmal fragen kann und verschwand in der Menge.</p>
<p>Fünf Minuten später stand sie wieder auf der Matte und fragte, ob die Stunde denn nicht schon rum sei. War sie nicht, aber ich wollte sie nicht nochmal abblitzen lassen. Ich hatte ja genug getrunken, so dass mir die Peinlichkeit des angeblichen Nicht-Tanzen-Könnens reichlich egal war.</p>
<p>Wir tanzten. Wir tanzten gut. Und sie sagte mir das auch mehrmals. Und sie erzählte mir noch ne ganze Menge mehr. Man kann sagen, dass es Spaß machte. Richtig viel Spaß. Ich mein, wer hat keinen Spaß, wenn er mit einem süßen Mädel in einem leichten Rausch (ob mit oder ohne Hilfsmittel) zu Ute Freudenbergs &#8220;Jugendliebe&#8221; tanzt. Das ist Klischee deluxe.<br />
Irgendwann ist aber auch das längste Lied zu Ende und wir gingen wieder unserer Wege.</p>
<p>Bis sie nach 20min wieder neben mir stand. Mit der Bitte um Rettung. Vor einem Typen, der so betrunken war, dass er wahrscheinlich nicht mal mehr gemerkt hat, dass sie ihn nicht mag. Schmerzresistent und so. Ich sollte nochmal tanzen. Gerne. Hallo? Die ganze Nacht wenn es sein muss.<br />
Also: 2. Tanz mit noch mehr Unterhaltung und vermindertem Körperabstand. Ihr Lächeln war perfekt, auch wenn sie es selbst nicht mag. Sagt sie. Ich sag was anderes.</p>
<p>Später kam ihre große Schwester, meine alte Klassenkameradin, vorbei und bat mich um einen Tanz. &#8220;Ich kann ja nicht zulassen, dass du nur mit meiner kleinen Schwester tanzt&#8230;&#8221;<br />
Aha. Ich könnte das schon zulassen. Aber ich bin ja nett und deswegen tanze ich auch mit ihr. Aber nicht gut. Rythmusgefühl lag wahrscheinlich noch daheim und die Unterhaltung war auch eher dürftig. Allerdings hatte ich auch keinen richtigen Elan. Den hatte ich erst, als ihre kleine Schwester sie wieder abklatschte. Besserer Tanzstil, Rythmus, Lächeln und so. Prima.</p>
<p>Der Abend ging vorbei und ich stand an der Theke. Und wer kommt vorbei um sich zu verabschieden? Genau. Die beiden Schwestern. Die große verabschiedete sich, die kleine verabschiedete sich und fragte nach meiner Telefonnummer. Hey. Wer, wenn nicht sie, sollte diese Nummer kriegen. Ich flüsterte ihr noch eine Nettigkeit ins Ohr und schon verschwanden sie.</p>
<p>Der perfekte Abend.</p>
<p>Gestern war ja dann Valentinstag. Und da ich dieses Mal noch keine Rosen zu verschenken hatte, wünschte ich ihr netterweise per SMS einen schönen Valentinstag, woraus sich eine SMS-Orgie entwickelte. Ich hatte ja Zeit. Ich saß gestern Abend immerhin in der Kneipe zum Abschlussessen für ein gelungenes Wochenende. Und die Kellnerin war die Mutter der beiden Schwestern. Hätte sie gewusst, dass ich nebenbei die ganze Zeit mit ihrer Tochter flirte, wäre sie vielleicht freundlicher gewesen. Oder vielleicht auch nicht. Wer weiß.</p>
<p>Fazit der Unterhaltung: Wir sind uns beide sympathisch, können zusammen tanzen und dass ich Retter in der Not war, als ich sie vor dem betrunkenen Typen beschützte, machte mich zum i-Tüpfelchen ihres Abends.</p>
<p>Klingt prima? War prima.</p>
<p><em><strong>So. Jetzt wisst ihr, dass ich doch auch Happy Ends schreiben kann. Und auch erleben. Ich bin immernoch total durch den Wind. Ein perfektes Wochenende. Stand ja auch im Horoskop.</strong></em></p>
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		<title>Reinkommen&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 12:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo meine Freunde der gepflegten Unterhaltung&#8230; Es ist wieder soweit. Wieder ist ein Jahr vorbei. Kein Jahrzent, wie es manche sagen, nein, erstmal nur ein Jahr. Aber das reicht ja auch&#8230; Das Jahr hat gut angefangen. 5 Sekunden nach Zwölf hatte ich ein sehr süßes Mädel im Arm. Das muss mir erst mal einer nachmachen&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo meine Freunde der gepflegten Unterhaltung&#8230;</p>
<p>Es ist wieder soweit. Wieder ist ein Jahr vorbei. Kein Jahrzent, wie es manche sagen, nein, erstmal nur ein Jahr. Aber das reicht ja auch&#8230;</p>
<p>Das Jahr hat gut angefangen. 5 Sekunden nach Zwölf hatte ich ein sehr süßes Mädel im Arm. Das muss mir erst mal einer nachmachen&#8230; Also abgesehen von verheirateten und sonstig-verbundenen Menschen. Dass der Korb dann pünktlich zum Valentinstag kam konnte ja keiner ahnen. Auch das sollte mir erst mal nachgemacht werden. Oder doch lieber nicht, wobei es schon recht kitschig und filmreif ist. Nunja.. Hatte danach ja gleich nen Date mit einer andern. Ich Hure ich.</p>
<p>Der Rest des Jahres war wie immer recht höhen- und tiefenreich. Michael Jackson ist gestorben. Habt ihr das mitbekommen? Ging an euch vorbei? Dacht ich mir. Man muss ja auch nicht immer den Fernseher anhaben. Sterben ja auch sonst genug. Bomben und Tanklaster und so.</p>
<p>Krise hatten wir auch. Kriiiise. Ich hatte auch welche, aber die hatten wenig mit Geld und Banken zu tun. Und so wie ich die Leute gesehen habe, die gestern Unsummen für Böllerei ausgegeben haben, kanns auch den anderen Menschen nicht so schlecht gehen, wie immer gesagt wird.</p>
<p>Ansonsten hab ich wie immer genug studiert und genug Spaß dabei gehabt. Mündliche Zwischenprüfung hatte ich auch. Am Montag nach dem Highfield. Nachmachen!</p>
<p>Und weil es dieses Jahr Trend war, hab ich auch abgewrackt. Mein Auto. Man muss ja ein bisschen mit der Zeit gehen. Oder man muss mit der Zeit gehen. Ich wracke lieber ab. Autos, Bier, Frauen.</p>
<p>Musik hab ich auch gemacht. Recht ordentlich sogar. Braucht noch jemand nen Bass? Hab einen abzugeben&#8230; 2 Mal live gespielt und ohne Bierflecken und Zigarettenlöcher&#8230; Bei 15 Grad minus hab ich auch OpenAir gespielt. (Nachmachen!)</p>
<p>Nächstes Jahr wird wie immer alles anders. Mein Studium geht vorbei, Gott, wie die Zeit vergeht. Aber vorher muss ich noch ein wenig studieren und Prüfungen machen und so. Aber auch sonst geht es rund. Auftritte über Auftritte. Den Rock&#8217;n'Roll-Lifestyle voll auskosten.</p>
<p>Ansonsten sind meine Pläne wie die letzten Jahre auch. Aufhören zu Rauchen lass ich weg, weniger Essen auch. Ich mach alles wie immer, nur ein bisschen besser&#8230; und mehr. Und ihr?</p>
<p><strong>Lasst es euch gut gehen und rutscht heute Abend gut rein. Trinkt nicht so viel, so dass ihr um 12 noch wach seid um die Raketen im Nebel verschwinden zu sehen. Ich freue mich auf 2010. Neue Bloglesungen, Blogeinträge, Kommentare, Frauen, Menschen, Auftritte und natürlich auf euch. Kommt gut rein und denk immer dran:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>no retreat, no surrender&#8230;<br />
</strong></p>
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		<title>Stöckchen – Für wen bloggst du?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 11:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Externes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der liebe Herr Roadeo hat mir ein Stöckchen vom torschtl zugeworfen. Es geht, wiedermal, ums bloggen an sich. Ich glaub da gabs schonmal ein ähnliches Stöckchen. Achja, hier. 1. Seit wann bloggst du und warum hast du damit begonnen? Ich blogge seit dem 2.3.2006. Jaja, so alt ist dieser ganze Krams hier schon. Aber warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Der liebe Herr <a href="http://www.roadeo.de/stockchen/stckchen-fr-wen-bloggst-du">Roadeo</a> hat mir ein Stöckchen vom <a href="http://torschtl.de/">torschtl</a> zugeworfen. Es geht, wiedermal, ums bloggen an sich. Ich glaub da gabs schonmal ein ähnliches Stöckchen. Achja, <a href="http://www.smikey.de/index.php/2008/04/04/blog-stockchen/">hier</a>. </strong></em></p>
<p><strong>1. Seit wann bloggst du und warum hast du damit begonnen?</strong></p>
<p>Ich blogge seit dem 2.3.2006. Jaja, so alt ist dieser ganze Krams hier schon. Aber warum habe ich damit angefangen. Ich glaube, ich begann zu bloggen, weil ich davon gehört hatte und es ganz interessant fand. Und siehe da, es hat mir Spaß gemacht und tut es immernoch. Und nun bin ich schon 3,5 Jahre hier. Eine ganz schön lange Zeit. Und keine Angst, ich bleib auch noch ne Weile.</p>
<p><strong>2. Hat sich dein Blog im Laufe der Zeit durch äußere Einflüsse (Suchmaschinenanfragen, Kommentare, …) in eine andere Richtung entwickelt? Im Klartext: Passt du dich deinen Lesern an oder schreibst du nach wie vor das, worauf du Lust hast?</strong></p>
<p>Ich sags mal so. Es gab eins-zwei Änderungen am Blog beziehungsweise meinem Geschriebsel. Zum Einen habe ich irgendwann aufgehört, über Politik zu schreiben, auch wenn ich das immer äußerst interessant fand. Aber man macht sich zu viele Feinde und ich will, dass mich alle liebhaben. Zum Anderen habe ich irgendwann begonnen, Realität mit Fiktion zu mischen. So kommen manchmal Geschichten heraus, die so nicht passiert sind, aber durchaus hätten passieren können. Der Punkt, an dem genau das geschah, war die erste Bloglesung in Jena, der ich damals beiwohnen durfte.</p>
<p><strong>3. Solltest du nur für dich bloggen, warum wählst du dann das Internet als Medium und kein “normales” Tagebuch? Wäre das nicht besser geeignet?</strong></p>
<p>Ich blogge, weil ich Spaß daran habe, mich mitzuteilen und weil ich Meinungen von anderen dazu hören möchte. Ich weiß, hinter dem Bloggen steckt einen riesen Batzen Egoismus und Angeberei. Aber ich mags trotzdem. Normales Tagebuch zu schreiben, da würde mir das Feedback fehlen, das ich so gerne habe. Und die Gemeinschaft. Aber ich gebe zu, mit dem Blog ist es leichter, die letzten drei Jahre chronologisch zu ordnen. Das macht sich gut für einen wie mich, der ein Gehirn wie ein Nudelsieb hat.</p>
<p><strong>4. Was tust du, um deine Leser langfristig bei der Stange zu halten? Hast du schon einmal Gewinnspiele ausgelost? Falls ja, wie hast du diese finanziert?</strong></p>
<p>Bei der Stange halten? Ich will niemanden bei der Stange halten. Die Menschen, die hier lesen, wissen selbst am besten, warum sie das tun. Ich schreibe was ich denke und hoffe, dass es den Leuten gefällt. Und wenn es mal nicht so ist, dann haben eben alle mal Pech gehabt. Gewinnspiele und sowas gibbet hier nicht. Obwohl, der 1000ste Kommentar wird sicherlich irgendwas besonderes bekommen. (btw. wir sind bei 917)</p>
<p><strong>5. Welche Tipps kannst du Blogneulingen ans Herz legen, um langfristig gelesen zu werden? Was ist in deinen Augen für einen Blog eher nachteilig?</strong></p>
<p>Hrm. Erstmal sollte man nicht mit dem Bloggen anfangen, nur weil man gemocht werden und erfolgreich sein will. So wird das nunmal garnichts. Man bloggt, weil man denkt, dass man was mitzuteilen hat. Und darum geht es. Man tut es in erster Linie für sich und nicht für die anderen. Dass man Feedback bekommt und andere Ansichten teilen, sich mitfreuen, mitleiden oder teilhaben, ist nur das Sahnehäubchen auf dem Blog-Eisbecher.</p>
<p>So. Weitergeben muss ich das Stöckchen ja auch. Ich werf es mal weiter zu <a href="http://evolution-eiskalt-abgebloggt.blogspot.com/">Frau Eiskalt</a>, zur lieben <a href="http://prinzessin-nako.de/">Prinzessin</a> und dem <a href="http://www.herr-schmidt.de/">Herrn Schmidt</a>. Macht damit was ihr wollt.</p>
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