Archive for the ‘ Gedankenwelt ’ Category

Verpasste Gelegenheiten

posted by Smikey

Träume ergreifen die Gelegenheiten, die man am Tag wieder einmal verpasst hat.
So wie gestern, als ich dich an diesem großartigen Abend fast auf der Treppe umgeworfen hätte.

Ich war auf dem Weg nach Hause und du wolltest in den Raum hinter der Bühne. Backstage, um deinen Ruhm mit den anderen Menschen zu teilen, die mit dir zusammen diesen Abend zu dem gemacht haben, was er war.

Ich hab dich trotzdem auf einen Drink eingeladen und wir haben uns gut verstanden. Wir haben geplaudert und ich bin versunken. In deinen Augen, in deiner so zärtlichen Stimme, die mich schon fasziniert hat, als du ein schüchternes “Hallo” von der Bühne in den großen Raum geworfen hast.

Im Traum. In der bitteren Realität habe ich nur verlegen gegrinst und bin weitergelaufen.

“Scheisse”, dachte ich, als ich nach diesem wirklich guten Traum morgens allein in meinem Bett aufgewacht bin. Wieder einmal hat er Mut nicht gereicht und ich könnte mich selbst ohrfeigen, dass ich diese winzige, eigentlich aussichtslose Chance trotzdem nicht ergriffen habe. Wieder so eine Gelegenheit, von der man erst merkt, dass man sie verpasst hat, wenn man realisiert, dass man im Traum viel mutiger war, als im Leben danach.

Blinken im Frühling

posted by Smikey

Es blinkt und mein Herz fängt wieder einmal an, schneller zu klopfen. OK, es ist nur das Fenster vom InstantMessenger auf meinem Laptop, dass mich so in helle Aufregung versetzt. Ein leises “Huhu” springt mir entgegen und ich weiß, welcher Name vor dem Doppelpunkt steht. Und ich freue mich. Mein Herz hüpft herum, wie bei einem Kind, wenn es das erste Mal länger aufbleiben darf.

Und es tut gut.

Irgendwie ist es naiv und teenagerlike über jeden Satz von ihr nachzudenken und zu versuchen, irgendetwas hinein zu interpretieren. Interpretiert man pessimistisch, ist man sowieso im Arsch. Und interpretiert man zu optimistisch, dann kommt irgendwann der große Knall. Am besten man macht das, was man als Mann immer macht. Lesen und abnicken. Nicht bewerten, erstmal nur hinnehmen.

Ich denke trotzdem nach. Über alles. Mal opti- mal pessimistischer. Der Masterplan.

Denn irgendwie ist er da. Er kam ganz plötzlich und nun ist er da. Mit Schmackes angekommen im neuen Jahr. Der Frühling. Wenn ich aus dem Fenster meines unaufgeräumten Zimmers blicke, grinst mich etwas an. Die Sonne. Sie grinst so sehr, dass sogar ich zurückgrinsen muss, weil es einfach gut tut, von ihr angelächelt zu werden.

Denn ich habe einen neuen Versuch gestartet. Einen Versuch, einen Teil meines Lebens wieder in eine geordnete Bahn zu bringen. Gut, Single sein kann auch relativ geordnet ablaufen und eine Beziehung kann auch durchaus im totalen Chaos enden. Aber ich denke ihr wisst was ich meine. Endorphine und so. Körpereigen.

Ich spüre keinen Hauch von Frühjahrsmüdigkeit. Ich bin wach. Und endorphiniert.

Das Auge isst mit!

posted by Smikey

Man geht ja nicht umsonst in die Mensa. Also ich meine abgesehen vom Essen. Ich persönlich neige dazu, dauernd im Saal herumzuschauen ob ich bekannte, interessante, komische oder süße Gesichter sehe. Ab und an wird das sogar mit Erfolg gekrönt.

Heute zum Beispiel.

Während ich also gemütlich so sitze, dass ich den ganzen Saal im Blick habe, was ein menschlicher Grundmechanismus bei der Platzwahl ist, und gemütlich Fisch in Bierteig und Reis in mich reinschaufel, lasse ich also meine Augen durch den Raum schweifen.

Und *baaaaaaaam*, getroffen. Also symbolisch. Ich habe jemanden erkannt. Ein Mädel aus meiner alten Schule. Mensch, die sieht immernoch so gut aus wie “damals”. Wenn ich nur wüsste, wie lange “damals” her ist.Auf jeden Fall habe ich sie entdeckt und erkannt. Sie mich aber nicht. Was dazu führt, dass ich ab und an rüberschaue, sie aber nicht zurück. Perfekt für Beobachtungen, eher ungeeignet für mentale Unterhaltungen per Augenkontakt.

Also schaufel ich weiter und schau hin und wieder in regelmäßig immer kürzer werdenden Abständen rüber.

Als ich mich dann entschliesse, die Mensa wieder zu verlassen, muss ich zwangsläufig an ihrem Tisch vorbei. Und gerade als ich aufstehe und mir die Jacke über die Schulter werfe, schaut sie zu mir hinüber. *baaaaaaaam* Auch erkannt. Mit einem etwas komischen Gesichtsausdruck, der wohl Verwunderung über meine Anwesenheit ausdrücken soll, schaut sie zu mir. Und tuschelt mit ihrer Tischnachbarin.

Als ich an ihrem Tisch vorbeilaufe, treffen sich unsere Blicke und ein Lächeln sowie ein leises “Hallo” huschen uns über die Lippen.

Super. So kann der Tag weitergehen.

Ich war nicht auf der Suche nach einer langen Unterhaltung. Ich kenne sie fast nur vom Sehen, aber trotzdem war es ein guter Moment.

So wie er war, nicht mehr und nicht weniger.

WinterSommer

posted by Smikey

Und schon wieder muss ich mich auf einen Beitrag von storchO beziehen.  Diesmal geht es ums Wetter. Natürlich nur symbolisch.

Es geht um das allgemeine Hochgefühl der Menschen, die jemanden gefunden zu haben scheinen. Es geht um das Gefühl, dass viele erst im Frühling verspüren. Der Frühling scheint dieses Jahr direkt an den Herbst anzuschließen. Während vor dem Fenster die Temperaturen soweit sinken, dass selbst Eisblumen zu erfrieren drohen, sitzen die Menschen um mich herum und sind wohl von den Herbstdepressionen gleich in die Frühlingsgefühle gewandert.

Man trifft einen Menschen, der perfekt zu einem zu passen scheint. Und es fühlt sich gut an. Es fühlt sich sogar noch besser an, wenn dieser Mensch ähnlich denkt. Und wenn sich dann noch beide dieser Tatsache bewusst sind und dementsprechend handeln, scheint die Perfektion geglückt.

Nicht, dass mich das nicht freuen täte. Nein, im Gegenteil. Glückliche Menschen sind gute Menschen.

Aber wenn man kurz vor dieser Perfektion ohne Nachfrage die rosarote Sonnenbrille vom Gesicht gerissen und gleich einen Schlag hinterher bekommt, dann weiss man, dass man es wieder nicht geschafft hat.

Bei mir ist noch Winter.

Drinnen und Draußen

posted by Smikey

“Was ist wenn du jemanden anrufst, aber keiner geht ran?”. StorchOs Beitrag hat mich nachdenklich gemacht. Also nicht dass ich heute nicht schon nachdenklich genug gewesen wäre, aber das hat echt nochmal so ein Sahnehäubchen oben drauf gesetzt.

Technik, die begeistert und verbindet. Doch wo wären wir ohne sie und wo sind wir mit ihr? Ich muss zugeben, dass ich selbst Teil der Gesellschaft bin und genau das verkörpere, was Storch da zum besten gibt. Da wartet man stundenlang vor dem Monitor, damit das kleine Fensterchen kommt, dass einem das Im-Netz-Erscheinen einer bestimmten Person anzeigt. Und dann schreibt man drauflos wie ein Irrer. Doch warum ruft man nicht einfach an? Oder noch besser: Warum geht man nicht einfach mal vorbei? Ist doch um die Ecke.

Ganz genau: Weil uns der Mut dazu fehlt. Der Mut mit den Leuten einfach so von Angesicht zu Angesicht zu reden. Kein Selbstvertrauen, keine Youtube-Videos zur Gesprächspräparieung. Einfach losreden fällt manchen von uns so schwer. Was im Internet noch so einfach ging erscheint “draußen” schon fast unmöglich. Und das ist traurig und schlimm. Und am allerschlimmsten ist, dass ich dazugehöre. DAS ist wirklich schlimm.

Ich muss trotzdem sagen, dass ich die Möglichkeiten der Technik immernoch großartig finde. Nicht umsonst bin ich Informatikstudent geworden. Aber was noch viel wichtiger ist:

Ich habe Menschen kennengelernt. Mit oder besser über diese Technik. Ich habe viele Menschen kennengelernt und manche so gut, dass ich will, dass dieses Kennenlernen nicht mehr nur in die virtuellen Realitaet stattfindet. Ich will es entführen in das reale Leben, das Draußen. Das Leben, das es auch noch gibt wenn der Strom ausfällt.

Denn dort spielt es sich ab. Alles was wirklich wichtig ist.


Eine leise Melodie durchbricht die Stille der Nacht. Er steht am Fenster im 6. Stock des Hauses und schaut auf die Lichter der Stadt. Durch den Regen. Er denkt nach. Über die Vergangenheit und wie er hier gelandet ist. In der Stadt ohne Gesicht und ohne den Hauch von dem Gefühl, das er einmal hatte, als er noch nicht so viel gedacht hat. I’ve seen this happen in other people’s lives and now it’s happening in mine. The Smiths, eine seiner Lieblingsbands. Auch das hat sich geändert in der letzten Zeit. Die unbeschwerte Musik seiner Jugend gibt es nicht mehr oder er hatte sie verloren. Verstaut in einer großen Kiste ganz weit hinten in seiner Erinnerung. Nur einmal wieder, so wie früher, um die Häuser ziehen und mein Leben spüren. Er erinnert sich gern daran, wie sie früher einfach nur dort saßen. Früher, so ein großes Wort, vielleicht zu groß um eine Zeit zu beschreiben, die erst 3 Jahre zurück liegt. Dort wo sie saßen, an der Turnhalle der Schule. Und redeten. Und Bier tranken. Viel Bier. Nächtelang. Sie redeten über Gott und die Welt, Beziehungen und den Sinn des Lebens. Und das ganze jedes Wochenende. Für die Außenwelt ziemlich unspektakulär, aber für sie eine Erfüllung. Zusammen sein, unter sich, nichts anderes wollten sie. Und wenn die Nacht den Tag besiegt hatte und die Matratze nach ihren Köpfen rief, hatte niemand jemals das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Im Gegenteil. Und die Zeit sollte nie eine Rolle spielen und doch sitzt sie uns im Nacken.

Fortsetzung folgt…

Sonne im Kopf

posted by Smikey

Da spaziert man seine tägliche Runde um den Blog und BAM! findet man genau den Text, der das eigene derzeitige Gefühl beschreibt. Diesmal war es MC Winkel, dessen Blog ich fast täglich besuche (Kommentare über Schleimerei und Schleichwerbung bitte JETZT).

Es geht um das natürliche Hochgefühl, welches man bekommt, wenn gerade mal wieder alles funktioniert oder man die schlechten Dinge des Lebens in einem Wahn von Naivität einfach ausblendet. Auch das macht sich ab und an ganz gut.

Das Gedankengedöhns im Kopf lichtet sich nicht, aber manchmal ist es einfach schön, nicht zu wissen, wo einem gerade der Kopf steht. Und das nicht weil ich mir über die Finanzen der Welt, den designierten US-Präsidenten oder die allgemeine soziale Ungerechtigkeit Sorgen mache, sondern weil ein kleiner Gedanke in meinem Kopf herumspringt. Mit einem Pogostick. Immer wieder. Und immer wenn er in die Höhe hüpft, sprudeln die Endorphine in den ganzen Körper. Toll ist das.

Das ganze geschieht gewöhnlich nach einem unheimlich tiefen Absturz in die düsteren Abgründe der Melancholie. Wenn man an einem Abend von qualitativ guter Musik langsam über die mittelprächtige Musik zum alten qualitativ schlechten aber trotzdem interessanten Deutschpunk gewandert ist, weiss ich, dass die Melancholie mich voll im Griff hat.

Aber wenn der lustige Gedanke mit dem Pogostick aufwacht und meinen Kopf mal wieder richtig durcheinander gebracht hat, weiss ich, dass der Tag ein guter wird.

Schokopudding

posted by Smikey

„Ich mag dich.“

Sie schaut mich leicht verdutzt an, so als ob sie glaubt, sich verhört zu haben.

Hat sie nicht.

Innerlich könnte ich mich für diesen Satz jetzt schon ohrfeigen.

„Ich mag dich.“, die wohl beschissenste Formulierung, die mir in dem Moment hätte einfallen können. Sie hält mich jetzt wahrscheinlich für den absolut primitivsten, unkreativsten, weltfremdesten und pragmatisch-unromantischsten Kerl der ganzen menschlichen Existenz.

Ich frage mich, warum ich überhaupt hier bin. Beziehungsweise, warum sie hier ist. Mit mir. Sie, die jeden haben könnte und sich dann doch nicht für einen wie mich entscheidet. Einen fanatischen Freak mit dem Gedanken an eine bessere Welt. Sie, mit dem leicht punkigen Stil, den ich so gern hätte.

„Du bist Audrey Hepburn und ich Balu, der Bär.“

Dieser Satz schiesst mir durch den Kopf und ich fühle mich, als hätte Marcus diesen Satz nur für diese Situation formuliert.

Schokopudding. Wie zum Teufel kam ich auf Schokopudding?

Noch eine meiner dummen Ideen.

Wenn Heidi Klum mich auf einen Schokopudding einlädt, ist klar dass ich zusage. Aber wenn Angela Merkel einen Schokopudding mit mir essen will, dann sage ich, dass sie meinen gerne auch essen kann. Zu so einer Verabredung würde ich nicht einmal wegen des Puddings gehen.

Aber sie hatte zugesagt. Zu Schokopudding.

Aber warum hat sie es getan. Aus Mitleid? Aus Lust auf Pudding?

Ich weiss es nicht. Vielleicht will ich es auch gar nicht wissen. Mir ist wichtig, dass ich hier bin. Mit ihr. An den Rest wage ich gar nicht zu denken. Durch das Entfleuchen der beschissensten Formulierung auf diesem Planeten hab ich dieses Treffen sowieso kaputtgemacht.

„Ich mag dich.“

Wie konnte ich nur. In Gedanken habe ich gar nicht bemerkt, dass auch sie etwas gesagt hat. Ich schüttelte den Kopf, als ob ich versuchte, diese Bemerkung meinerseits einfach loszuwerden und schaute sie fragend an.

„Ich dich auch“, sagte sie nochmals.

Der Text liegt schon länger rum, und so richtig perfekt ist er auch nicht, aber irgendwann muss er ja mal veröffentlicht werden.

Rock,Reggae und Regen…

posted by Smikey

Huiuiui… Fast ein Monat Funkstille hier. Dafür muss ich mich erst einmal entschuldigen: T’schuldigung.

Wie überall gibt es auch bei mir einige Ausreden zum selbstaussuchen:

  • Ich war unterwegs.
  • Ich hatte zu tun.
  • Blogger-Sommerpause
  • Ich kann alles erklären aber nicht ohne das Wort „Ausserirdische“

OK. Genug der Heulerei… Nun zum interessanteren Teil meines Lebens, der Musik.

Nun hat es sich ja ergeben, dass ich in diesem Jahr gleich zwei Festivals nacheinander besucht habe. Das Highfield und den Chiemsee Reggae Summer.

Und so fing alles an:

(weiterlesen…)

Ein langes Wochenende

posted by Smikey

oder Wie man versucht, längere Zeit Schlafentzug durch Bier zu kompensieren

Es ist Donnerstag. Und warum ist Donnerstag? Weil gestern Mittwoch war. Naturgesetz. Ich mag Naturgesetzte. Besonders die, die aussagen, dass es was zu feiern gibt,

Kirmes zum Beispiel.

Die war nämlich vergangenes Wochenende. Wie jedes Jahr am ersten Augustwochenende. Und ich war dabei. Wie jedes Jahr am ersten Augustwochenende. Das ist auch der Grund, warum ich erst seit gestern wieder im Büro sitze. Ohne Urlaub ist die Kirmes schwer durchzuhalten. Besonders wenn man auch Montags noch fit und feierbereit sein will, ohne sich Gedanken um den Dienstag zu machen.

Aber begonnen hat wiedermal alles am Freitag Abend. 19Uhr Einlass, 20Uhr Beginn und gegen 22Uhr bin ich da. Ich dachte im Festzelt sei schon die Hölle Los. Falsch gedacht. Denn es ist Freitag und die meisten Menschen sitzen irgendwo aber sicher noch nicht im Festzelt. Ist schon immer so. Naturgesetz.

Aber was solls. Die Kirmesgesellschaft ist schon einmarschiert und macht kräftig Stimmung, bzw versucht es in dem nicht einmal zur Hälfte gefüllten Zelt.

Mein erster Blick gilt der Theke, nachdem ich den Obulus für die Zeltbenutzung am Eingang abgegeben habe.

Viele bekannte Menschen hier. Tolle Sache, auch wenn sich viele Dinge verändert haben, nachdem ich 6 Jahre im exil war. Und nicht alles zum Positiven, aber das ist eine andere Geschichte. Allerdings denke ich langsam. dass ich ein ganzes Buch mit “anderen Geschichten” füllen könnte.

Egal. Zurück zum Thema. Kirmes.

Der Freitag Abend ansich ist also relativ ruhig. Hab mich aber sehr gut unterhalten. Über Musik. Musiker und MöchtegernMusiker reden immer über Musik. Mit Recht.

Gegen 2 bin ich aber doch heim. Oder halb 3. Sicher bin ich mir nicht.

Es ist schwer, das genau rauszufinden, da in der Kirmeszeit die Straßenlaternen nicht wie sonst zwischen Eins und Vier abgeschaltet werden. Kommt man im Hellen heim, ist es also entweder vor Eins oder nach Vier. Kommt man im Dunkeln an, ist es irgendwann dazwischen. Grobe Zeitabgabe, aber es reicht.

Als ich am Samstag so gegen kurz vor dem Mittag aufgewacht bin, war der Rest der Familie schon fast in Österreich. 2 Wochen Urlaub bedeuten für mich also 2 Wochen sturmfrei, allerdings mit Arbeitsunterbrechungen.

Den Samstag habe ich also zum wachwerden genutzt, bis am Abend die Bude wieder voll wurde. Wieder mit Familie. Cousins, Cousine und Extras. Zwecks Unterbringung für die folgende Nacht mit vorherigem Kirmesbesuch. So soll es sein. Übernachtung mit Abendprogramm und Frühstück.

Der Samstag Abend konnte somit nur ein grandioser Erfolg werden. Die relativ gute Musik hörte nach vielen Pausen zwar schon gegen 2Uhr auf, aber zum Gehen verleitete uns das noch lange nicht. Wir hielten es noch bis halb Vier aus und traten dann erst den Heimweg an.

Nun ist es natürlich nicht so, dass wir uns gleich zum MatrazenHorchen entschieden hätten, aber auch dieser Teil gehört in den “andere Geschichten”-Roman.

Allerdings gehört zu dieser Geschichte, dass die Nacht insgesamt relativ kurz war. Und der Sonntag ungemütlich. Nichts, nicht einmal das Frühschoppen, der Festumzug oder der Mit-Ohne-Eintritt-Festzelt-Abend konnten mich aus meinem Bett entreissen. Und so wurde es Montag.

Termin beim Optiker. KontaktLinsenProbetragen.

Kein Ding, ausser dass mir die etwas andere Sehstärke und das immernoch mulmige Gefühl im Magen aufgrund zu wenig fester und zuviel flüssiger Nahrung ein wenig zu schaffen machten.

Aber KontaktLinsen rocken. Ungemein.

Für Auftritte, Parties und Kontzerte einfach grandios.

Ausserdem verdecken sie mein exzellentes Äußeres nicht. Punkt.

Also hiess es an diesem Abend mal ohne Brille weggehen und gut aussehen noch besser aussehen als sonst. Von einem immens durchschlagenden Erflog kann ich zwar nicht berichten aber lustig war es trotzdem. Biba hat wie immer super gespielt, super Stimmung gemacht, ich hab mich gut unterhalten und war wieder gegen 3 (wer weiss es schon genau) im Bett.

Schluss mit Kirmes. Das wars wieder für ein Jahr und es war wie immer ganz großes Tennis…

Fakten:

  • So ein Wochenende ist auch anstrengend, wenn man die Kirmes nicht selbst mitmacht -> “andere Geschichten” Teil XIV
  • Nur weil dir ein Mädel Kippen anbietet, dich um Feuer bittet, dich ununterbrochen anlächelt, die zu folgen scheint und neben dir sitzt, heisst das nicht, dass sie an die interessiert ist, denn ihr Freund steht an der Theke
  • Ich bin mit und ohne Alkohol schüchtern wie ein Toastbrot vorm offenen Nutellaglas
  • Es gibt überall dumme Menschen, sehr dumme Menschen, aber auch unglaublich tolle, liebe, nette und extrem gutaussehende Menschen

Aus und vorbei. Bis später…