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	<title>nichtsdestotrotz &#187; Musikalisches</title>
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	<description>Rock'n'Roll und alles, was die Jugend sonst noch zerstört</description>
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		<title>Möpse, Moppeds und Musik.</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Was heisst &#8216;Orgasmus&#8217; auf Sächsisch?&#8221; &#8211; &#8220;Ferdsch!&#8221; So oder so ähnlich begann unsere Motorrad-Familientour am letzten Freitag. Familientour ist natürlich nur eine schöne Umschreibung für uns harte Kerle. Rocker, wie sie im Buche stehen. Noch schlimmer als Hell&#8217;s Angels und Bandidos zusammen. Nur kennt uns keiner. Auch gut so. Aber mal langsam mit den jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Was heisst &#8216;Orgasmus&#8217; auf Sächsisch?&#8221; &#8211; &#8220;Ferdsch!&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">So oder so ähnlich begann unsere Motorrad-Familientour am letzten Freitag. Familientour ist natürlich nur eine schöne Umschreibung für uns harte Kerle. Rocker, wie sie im Buche stehen. Noch schlimmer als Hell&#8217;s Angels und Bandidos zusammen. Nur kennt uns keiner. Auch gut so.</p>
<p style="text-align: left;">Aber mal langsam mit den jungen (Stahl)Pferden. Ich hab ja selbst keins. Beziehungsweise, keins, mit dem ich bei den anderen Motorrädern mithalten könnte. Ich brauch also ne Mufte. Was tiefes, böses. Gereicht hats dann für ne neue 800er Intruder von Suzuki. Chopper in klein. Aber völlig ausreichend für mich. Und so neu, dass sie noch keinen Kilometer weg hat. Aber auch kein Benzin. Da drückt mir der Händler erstmal 20 Euro in die Hand und meint, ich soll erstmal volltanken. Habbich.</p>
<p style="text-align: left;">Irgendwann gehts aber dann los. 6 Motorräder machen sich auf den Weg in Richtung Bad Düben. Großraum Leipzig, ihr wisst schon. Sachsen. 3 Motorräder und ein Begleitfahrzeug kommen später nach. Prima. Also Hahn aufdrehen und vorwärts. Freitag halb zwei. Ihr erinnert euch, was Freitag halb zwei los war? Genau: Podolksi versemmelt nen Elfmeter, Klose lässt sich vom Platz schubbsen und so. Fussball. Für uns hat das den Vorteil, dass die Straßen leer sind, aber den Nachteil, dass wir nix erfahren. Außer unser Harley-Fahrer ganz hinten. Er hat Ohrstöpsel drauf und ich kann ihn manchmal an der Ampel fluchen hören. Lauter als seine Harley blubbert. Und das will was heißen.</p>
<p style="text-align: left;">Zwischenstopp in der Provinz. Bei McDonalds. Sechs Biker rücken ein. Na die gucken nicht schlecht und wir bringen sie dazu, Teile unserer Bestellung am Tisch aufzunehmen. So wünsch ich mir das. Luxus.</p>
<p style="text-align: left;">Gegen 6 schlagen wir in Bad Düben auf. Durstig. Natürlich. Also gibts erstmal nen kühles Blondes. Das haben wir uns aber auch verdient. Kurz danach trifft der Rest ein und ich kann endlich ein Foto machen. Schön sieht das aus.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.smikey.de/wp-content/uploads/2010/06/19062010067.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-835" title="Bikes" src="http://www.smikey.de/wp-content/uploads/2010/06/19062010067.jpg" alt="Motorräder am frühen Morgen" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Abend verläuft wie geplant mit Bier, Schnapps und viel Essen. Mit Vorspeisen, die auch als 3-Gänge-Menü durchgehen könnten. Wahnsinn.</p>
<p style="text-align: left;">Der Samstag geh früh los. Frühstück und ab auf die Bikes. Einmal quer durchs Land. Um 16 Uhr ist Termin in Ferropolis. Vorher muss die Gegend noch unsicher gemacht werden. Also vorwärts.</p>
<p style="text-align: left;">Wir kommen durch idyllische Städte und Dörfer, wo glaubt, dass dort der Krieg womöglich noch nicht vorbei ist. Dafür spricht, dass kleine Kinder am Straßenrand stehen und uns zuwinken, als wären wir die Amerikaner, die die Stadt von den Nazis befreien. Komisches Gefühl, aber irgendwie isses cool. Zurückwinken und hupen. So stell ich mir das vor.</p>
<p style="text-align: left;">Nächster Stützpunkt: Störmthaler See. Der See, an dem das Highfield-Festival dieses Jahr stattfindet. Mit mir. Unter anderem. Da muss man ja vorher mal vorbeischauen. Ist schon idyllisch mit so einem riesigen Kohlekraftwerk im Hintergrund. A propos Kohle. Ferropolis. Stadt aus Eisen und so. Kennt ihr? Superinteressant. Da kannste Macho sein wie du willst, die baggern mehr. Fetzt.</p>
<p style="text-align: left;">Was nicht so sehr fetzt, ist die Motorradtruppe, die nach uns auf dem Parkplatz aufschlägt. Viele Motorräder, heiß und die Herren schon im gesetzteren Alter. Bis dahin alles prima. In dem Alter will ich auch noch Mopped fahren. Aber als sie dann farblich abgestimmte Cappies mit Logo aus den Taschen nehmen, ist der Gipfel der Spiessigkeit erreicht. Sowas geht garnicht.</p>
<p style="text-align: left;">Es geht heimwärts. Abends sollte ja Livemusik sein. Und grillen. Mit Bratwürsten. In Sachsen. Ich bin vorsichtig.</p>
<p style="text-align: left;">Der Chef der Pension hatte vorher angerufen und gefragt, ob wir was gegen eine Veranstaltung am Samstag Abend hätten, weil wir die einzigen Hausgäste waren. (Ist nicht schwer, wir haben alles ausgebucht) Hey, wir sind doch für neues immer offen. Countrymusik? Aber hallo! Essen nur vom Grill und kein a la Carte? Hey, nuklar!</p>
<p style="text-align: left;">Als wir in der Pension ankommen ist der Grill schon angeworfen, die ersten Menschen da und das Bier kühlen. Habens getestet. Prima. Der Abend verläuft gut. Mit Steaks, Musik, Chili-Likör und Kräuterschnapps. Im Wechsel. Alles.</p>
<p style="text-align: left;">Ich setze mich zwischendurch an einen Tisch mit der Dorfjugend. Einfach so. Bin ja offen. Ich unterhalte mich mit einem Mädel und frage irgendwann, wie alt sie ist. &#8220;Schätz doch mal&#8230;&#8221; sagt sie. Schätzen war noch nie mein Ding. &#8220;17, ungefähr&#8230;&#8221; tippe ich. Falsch getippt. 4 Jahre daneben. Ich geh lieber wieder an meinen Tisch.</p>
<p style="text-align: left;">So geht der Abend rum und am Sonntag Morgen trommelt das harte Wasser ziemlich stark auf dem Kopf herum. Jedes Mal das gleiche irgendwie. Aber man lernt nicht draus.</p>
<p style="text-align: left;">Mit müden Augen aufs Motorrad und gen Heimat. Schade eigentlich, dass es schon wieder vorbei ist. Aber schön wars. Wie immer. Und das Motorrad hat mich begeistert. Sobald Geld da ist, wird ne Chopper gekauft. Muahahahaa. Weil ichs kann. Als Biker.</p>
<p style="text-align: left;">Aber was man immer wieder feststellt nach so einem Wochenende: <strong>Motorradfahren ist eine Schweinearbeit. </strong></p>
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		<title>Rotschopfsucht</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 10:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rote Haare. Ihr wisst es. Ich sage es immer wieder. Ich LIEBE rote Haare. Und Samstag war es wieder soweit. Ich bin ihr verfallen. Dieser Sucht. Ich war bei der Feierstunde zur Jugendweihe meiner kleinen Schwester. Und wenn ich etwas hasse, dann sind es spießige Veranstaltungen mit Hemd und Krawatte und Jacket und so. Wisst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rote Haare. Ihr wisst es. Ich sage es immer wieder. Ich LIEBE rote Haare.</p>
<p>Und Samstag war es wieder soweit. Ich bin ihr verfallen. Dieser Sucht.</p>
<p>Ich war bei der Feierstunde zur Jugendweihe meiner kleinen Schwester. Und wenn ich etwas hasse, dann sind es spießige Veranstaltungen mit Hemd und Krawatte und Jacket und so. Wisst ihr ja. Ich persönlich habe mich auch nur zu einem weißen Rüschenhemd hinreissen lassen, in dem ich natürlich immens schnieke aussah. Und Chucks hatte ich an. CHUCKS! Meine neuen. Mit &#8220;The Clash&#8221; drauf und so.</p>
<p>Naja. Spießige Veranstaltung hin oder her, ich war natürlich dabei, weil ich ein toller großer Bruder bin und der Rest auch da war. Credibility sag ich euch, Credibility. Mehr nicht.</p>
<p>Wenn ich mich an meine Jugendweihe erinnere, war das alles noch viel schlimmer. 400 bis zum umfallen spießig-angezogene Jugendliche, die Durst hatten, waren im Gothaer Kulturhaus versammelt. Grauenhaft. Aber das ist Jahre her. Sieben, um genau zu sein.</p>
<p>Diesmal war alles anders. Nur 16 Jugendliche hatten Jugendweihe. Familiäres Ding, könnte man meinen, war auch so. Prima. Ich komme in den Saal und entdecke rote Haare. Aber keine 0815 roten Haare. Nein. Richtig tolle. An einem tollen Mädel. Und bevor jemand fragt, nein, es war keins von den Mädels die Jugendweihe hatten.</p>
<p>Wie ich später feststellte, war es die Sängerin des Duos, die diese ganze Jugendweihe-Sache untermalen sollten. Und sie sang gut. Und er sang gut. Und sie waren erkältet. Beide. Aber trotzdem grandios. Auch wenn 80% der Menschen, für die die Feierstunde gedacht war,  nämlich die Kinners in den ersten Reihen, die Lieder zum Großteil nicht kannten. Aber ich kannte sie. Und selbst, wenn ich sie nicht gekannt hätte, wäre ich absolut hin und weg gewesen. Rote Haare, niedlich, klasse Stimme und Saxophonistin. Perfekt. Musikerin mit Leib und Seele. Prima. Einmal zum-mitnehmen, bitte.</p>
<p>So oder so ähnlich hab ich meine Meinung zur Musik den beiden dann auch im Gästebuch ihrer Homepage mitgeteilt. Ok, ich habe mich vielleicht etwas gewählter ausgedrückt. Aber die Grundaussage war die gleiche. Hatte nach der Feierstunde einfach keine Zeit, mit den beiden (und besonders mit ihr) zu reden. Familie um mich rum, ihr wisst wie das ist. Keine Rumhurerei am Kaffeetisch!</p>
<p>Aber damit ihr nicht denkt, dass hier wieder alles vorbei ist. Nein. Sie ist nämlich schnieke drauf. Sie hat mich gesucht, gefunden und angeschrieben. Stalkerin. Aber süß. Und Rotschopf.</p>
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		<title>Cover me&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 21:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus eigener Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Ladys and Gentleman&#8230; Bruce Springsteen and the E-Street-Band&#8221; Dieser Satz ist der erste, den ich höre, als ich das Haus verlasse. Kippen holen. Oder sowas in der Art. Die Kippen sind nebensächlich. Ich will eigentlich nur eine Runde laufen und nachdenken. Und melancholisch sein. Und das geht nunmal am besten mit Musik im Ohr, nachts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ladys and Gentleman&#8230; Bruce Springsteen and the E-Street-Band&#8221;</p>
<p>Dieser Satz ist der erste, den ich höre, als ich das Haus verlasse. Kippen holen. Oder sowas in der Art.</p>
<p>Die Kippen sind nebensächlich. Ich will eigentlich nur eine Runde laufen und nachdenken. Und melancholisch sein.</p>
<p>Und das geht nunmal am besten mit Musik im Ohr, nachts, im Regen. Filmreif.</p>
<p>Ich singe mit. Leise und schlecht, aber es ist die Geste die zählt. Es ist immer die Geste, die zählt, nicht nur jetzt, wenn ich durch die Straßen laufe.</p>
<p>Ich komme an deinem Haus vorbei. Ich weiß, du bist da, aber ich traue mich nicht zu klingeln. Oder anzurufen.</p>
<p>Stattdessen laufe ich weiter und singe leise. Ganz leise. Für dich. Ich singe immer für dich, auch wenn ich schon viel länger singe, als ich dich kenne. Es muss für dich sein. Irgendwie.</p>
<p>&#8220;I fell in live with a Jersey Girl&#8221;</p>
<p>Immernoch Springsteen.  Live. Rauh und ehrlich.</p>
<p>Du warst die erste, die ich mit zu einem Konzert nehmen durfte. Und es hat dir gefallen.</p>
<p>Du warst die erste, bei der ich Angst hatte, dass ich sie nicht ganzbeinig durch den Schneesturm bringen könnte. Und ich hab es geschafft.</p>
<p>Und du warst die erste, die ich durch Gummibärchen zum Lächeln gebracht habe. Und es tat gut.</p>
<p>Aber irgendwas fehlt noch. Eine kleine Sache.</p>
<p>Der Mut.</p>
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		<title>mit Liebe zusammengestellt&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 13:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist jetzt über ein Jahr her, dass ich den Artikel über Mixtapes geschrieben habe. Ich habe damals gefragt, ob es noch Menschen gibt, die so etwas tun. Mixtapes machen, so richtig auf Kassette und so.  Manche sagten ja, manche sagten nein. Ich habe es auf jeden Fall getan. Und ich finde, es war gut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist jetzt über ein Jahr her, dass ich den <a href="http://www.smikey.de/index.php/2008/11/16/nimm-mein-mixtape-babe/">Artikel über Mixtapes</a> geschrieben habe. Ich habe damals gefragt, ob es noch Menschen gibt, die so etwas tun. Mixtapes machen, so richtig auf Kassette und so.  Manche sagten ja, manche sagten nein. Ich habe es auf jeden Fall getan. Und ich finde, es war gut. Achja. Und von dem Artikel auf <a href="http://www.dragstripgirl.de/ruhestorung/200-in-2000/">dragstripgirl</a> habe ich mich überhaupt garnicht inspirieren lassen, diesen Artikel hier zu schreiben. So weit kommts wohl noch.</strong></p>
<p>Ein Mixtape. Das erste Mal darüber nachgedacht habe ich vor einem Jahr, als ich &#8220;High Fidelity&#8221; gelesen hatte. Ich fand, Mixtapes haben etwas handgemachtes, etwas romantisches. Natürlich wäre es toller, die Lieder selbst zu spielen und aufzunehmen, aber mit meiner Stimme tue ich da weder dem Menschen, der es hört, noch mir wirklich einen Gefallen. Also doch lieber die echten Künstler singen lassen.</p>
<p>Der endgültige Entschluss dazu, endlich so ein Tape zu machen, kam, als ich das Buch &#8220;Love is a Mixtape&#8221; gelesen habe, also vor ungefähr drei Wochen. Eine ganze Beziehung anhand von aufgenommenen Kassetten erzählt. Wenn das mal nicht Romantik pur ist. Genau. Und ich will das auch. Musik hab ich ja nunmal genug. Auf dem PC, auf CD und auf Vinyl.</p>
<p>Da ich ein MixTAPE machen wollte, brauchte ich natürlich Kassetten, eine tolle Anlage, die diese historischen Medien bespielen kann, hab ich ja noch. Auf GutGlück hab ich mich auf den Weg in einen dieser MarioBarth-Märkte gemacht. Eigentlich wollte ich der Peinlichkeit des Nachfragens entgehen, aber es ging nicht anders. Ich fand einen Azubi, den ich zum Mir-Zur-Seite-Stehen auserkoren hatte. &#8220;Heyhey&#8230; Sag mal, habt ihr noch leere Kassetten?&#8221; &#8211; &#8220;Du meinst leere Audiokassetten? MCs? Yo, da müssten noch welche da sein, komm mit.&#8221; Gesagt getan. Da standen sie. 5 Stück, 5 Euro. Teurer als Rohlinge, aber nungut. Wer das eine will, muss das andere mögen. &#8220;Hier, das sollten sie sein. Schau aber selbst nochmal nach, ich hatte sowas seit Jahren nicht mehr in der Hand.&#8221; Glaub ich ihm sogar. Ist aber das richtige.</p>
<p>Musik? Check. Rekorder? Check. Tapes? Check. Es kann also losgehen.</p>
<p>Mein Plan war von Anfang an eine englische und eine deutsche Seite. Schön gemütlich getrennt, damit man auch stilmässig richtig variabel sein kann. 45min pro Seite hatte ich Zeit. Müsste reichen für die Top10-11 der ruhigsten, aber tollsten Lieder der Künstler, die ich drauf haben wollte.</p>
<h3><strong>1. Seite: deutsch</strong></h3>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><em>1. Olli Schulz und der Hund Marie &#8211; Nimm mein Mixtape, Babe</em></p>
<p>Das dieses Lied auf das Tape gehört, erklärt sich ja wohl von selbst. Es ist wichtig, es ist gut und es ist der perfekte Einstieg.</p>
<p><em>2. Kettcar &#8211; Balkon gegenüber</em></p>
<p>Auch wenn es wesentlich emotionalere Lieder von Kettcar gibt, die auch wesentlich romantischer sind, hat dieses kurze Lied einfach diese &#8220;Du bist verdammt nochmal nicht allein&#8221;-Aussage, die ich großartig finde.</p>
<p><em>3. Dachterrasse &#8211; Spaziergang</em></p>
<p>Unfassbar melancholisch, unfassbar gut. &#8220;Die Vögel gehn allein nach Hause, denn die Luft ist voll von dir&#8230;&#8221; Ich kenne die Jungs persönlich und fand sie immer super.</p>
<p><em>4. Schrottgrenze &#8211; Nozomis Lieder</em></p>
<p>Eins der tollsten Lieder von Schrottgrenze. &#8220;Nur in meinen Liedern, kannst du fühlen wie ich wein&#8217; und spüren, was es für mich heisst, auf dieser Welt zu sein&#8230;&#8221; Wenn das nicht gut ist, weiss ich auch nicht.</p>
<p><em>5. Tocotronic &#8211; Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit</em></p>
<p>Einfach mal auf Leute zugehen. Leute mögen und Dinge tun, die sie glücklich machen. Leider sind wir noch nicht soweit.</p>
<p><em>6. Senore Matze Rossi &#8211; Die Zeit sitzt uns im Nacken</em></p>
<p>Senore Matze Rossi. Der ehemalige Sänger von Tagtraum. Er ist Solo einfach großartig. Und die Zeit, die sitzt jedem im Nacken.</p>
<p><em>7. Peter Licht &#8211; Alles was du siehst gehört dir</em></p>
<p>Dieses Lied hat soviel Optimismus, soviel Fröhlichkeit. Es kann ja nicht immer nur melancholisch traurig sein auf dem Tape.</p>
<p><em>8. Tomte &#8211; Die Bastarde, die dich jetzt nach Hause bringen</em></p>
<p>Eigentlich ein Verlassen-werden-Lied, welches nicht auf so ein Tape gehört. Aber &#8220;wie wir schweigend durch die Straßen ziehn, muss sich wundervoll anhören&#8221; muss einfach drauf. Geht nicht anders.</p>
<p><em>9.  Element of Crime &#8211; Vier Stunden vor Elbe</em></p>
<p>Element of Crime kenne ich ja selbst noch nicht so lange. Aber solange liebe ich sie auch schon. Und dieses Lied ist zwar ruhig, aber nicht so depressiv wie der große Rest. &#8220;Diesmal, mein Herz, diesmal gehst du mit.&#8221;</p>
<p><em>10. Götz Widmann &#8211; Moleküle und Galaxien</em></p>
<p>Dieses Lied passt stilmäßig eigentlich nicht zwischen die anderen, aber es ist toll. Götz ist toll und deswegen darf er das. Oder in dem Fall eben ich.</p>
<p><em>11. ClickClickDecker &#8211; Ich beneide dich um deinen Sternenhimmel</em></p>
<p>Na wenn der Titel schon nicht gut genug ist, um auf das Tape zu kommen, das restliche Lied ist es allemal. &#8220;Wo ist der Ausgang aus dieser Stadt, die niemals pennt? Du liebst ihn unsterblich, obwohl ihr euch nicht kennt.&#8221; Genau.</p>
<p>Damit ist die erste Seite zu Ende und die zweite folgt gleich danach. Auf englisch und eher oldielastig.</p>
<h3><strong><strong>2. Seite: englisch</strong></strong></h3>
<p><strong><strong><br />
</strong></strong></p>
<p><em>1. Rolling Stones &#8211; You can&#8217;t always get what you want</em></p>
<p>Ich gebe zu, ich kenne es erst seit &#8220;Californication&#8221;, aber ich finde es fantastisch. Ein so fröhliches Lied mit einer so realistischen Botschaft</p>
<p><em>2. Bon Jovi &#8211; Dift Away</em></p>
<p>Ein Dobie Gray &#8211; Cover, welches ich auf meiner ersten Bon Jovi-Kassette hatte. Fand es damals schon toll. Und live noch dazu. Bootleg-Version. Hat nicht jeder.</p>
<p><em>3. Spitting Off Tall Buildings &#8211; Heartbeats</em></p>
<p>Jana Pallaske covert The Knife. Ich finde es grandios und sogar besser als das Original.</p>
<p><em>4. Sonic Youth &#8211; Superstar</em></p>
<p>Das letzte Cover auf diesem Tape. Ursprünglich von den Carpenters. Und bekannt aus dem Juno-Soundtrack. Ich mag es. Hat mich auf Sonic Youth gebracht.</p>
<p><em>5. The Smiths &#8211; There is a light that never goes out</em></p>
<p>The Smiths. Manche lieben sie, manche hassen sie. Ich persönlich liebe lieber. Und besonders dieses Lied. Ist meiner Meinung nach eines der besten.</p>
<p><em>6. Bob Dylan &#8211; If you see her, say hello</em></p>
<p>Auch ein Verlassen-werden-Lied, glaube ich. Aber es ist Bob und nur wenige können besser leiden als er.</p>
<p><em>7. Cat Stevens &#8211; Hard Headed Woman</em></p>
<p>Cat Stevens. Das Lied hab ich irgendwo auf einer Platte gefunden. Wenn er &#8220;I know a lot of fancy Dancers&#8221; brüllt, kriege ich ne Gänsehaut.</p>
<p><em>8. Eagles &#8211; Doolin Dalton</em></p>
<p>Irgendwie gehören die Eagles da drauf. Warum es gerade das Lied sein musste, weiß ich nicht. Ich finds einfach gut.</p>
<p><em>9. Guns&#8217;n'Roses &#8211; Patience</em></p>
<p>Geduld braucht man. Unbedingt. Und wenn man sie so rausschreit wie Axl Rose, dann gehört das auf Kassette gebannt.</p>
<p><em>10. Bruce Springsteen &#8211; No Surrender</em></p>
<p>Der Boss. Und dann auch noch mit einem Lied, welches eigentlich sehr rockig ist. Aber nicht in der Live-Version von meiner Platte. Da hört man nur Mundharmonika, Gitarre und Gesang. Ich könnte heulen. &#8220;No Retreat, No Surrender&#8221;</p>
<p>Das ist es. Mein allererstes Mixtape. Und ich finde es grandios gelungen.</p>
<p>Nun brauchte es nur noch einen Empfänger, besser noch, eine Empfängerin. Ist ja logisch oder? Und ich habe eine gefunden, die es würdig ist, so etwas besonderes geschenkt zu bekommen. Und weil ich der bin, der ich bin, wollte ich sie überraschen. Auch wenn viele wussten, dass ich ein Tape mache und auch viele darum gebettelt haben, habe ich es in einen Briefumschlag gesteckt und zu ihr geschickt.</p>
<p>Dachte ich zumindest. War nämlich die falsche Adresse. Hab ich aber erst nach einer Woche auf-heissen-Kohlen-sitzen erfahren. Und fands nichtmal schlimm. Jetzt freut sich vielleicht ein anderes Mädchen auch über ein Tape.</p>
<p>Ich habs nochmal geschickt. Und diesmal kam es bei ihr an. Geschafft.</p>
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		<title>Das erste Mal Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 15:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ihr alle wisst, bin ich ja ein begnadeter und überaus attraktiver Musiker. Meine Kollegen natürlich auch. Und wie es sich für eine grandiose Band gehört, muss man natürlich auch ein ganz besonderes erstes Konzert geben. Und zwar in der Hauptstadt dieses Landes. In Berlin. Das gehört sich so und das darf man auch niemals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ihr alle wisst, bin ich ja ein begnadeter und überaus attraktiver Musiker. Meine Kollegen natürlich auch. Und wie es sich für eine grandiose Band gehört, muss man natürlich auch ein ganz besonderes erstes Konzert geben. Und zwar in der Hauptstadt dieses Landes. In Berlin. Das gehört sich so und das darf man auch niemals zu spät machen, sondern eher viel zu früh, damit man immer damit angeben kann. &#8220;Du willst uns nicht spielen lassen? Hallo! Wir haben schon in Berlin gespielt&#8221;&#8230;</p>
<p>Unser erstes Mal Berlin war in diesem Sommer. Nach knapp 1,5 Jahren Bandgeschichte war es endlich soweit. Wir wurden in die Hauptstadt eingeladen. Eine kleine Bar, aber das ist ja nebensächlich. Wir treffen uns in der kleinen Hauptstadt, also in der von Thüringen, Erfurt, um von da aus mit dem Tourbus (immerhin ein 4er Golf) nach Norden zu fahren. Wir sind aufgeregt wie die kleinen Kinder beim Weihnachtsmann und freuen uns auch entsprechend.</p>
<p>Berlin ist ja jetzt nicht gerade die kleinste Stadt Deutschlands. Nun gut. Wir haben ein Navigationsgerät. Das hilf und wir quälen uns trotzdem quer durch die Innenstadt. Als die Stimme des Navis &#8220;Sie haben das Ziel erreicht&#8221; ruft, schauen wir uns ungläubig um. Wir stehen direkt neben dem Ostbahnhof. Bedeutet: Gute Innenstadt, am Bahnhof und somit im Ost-Teil der Hauptstadt. Wie cool ist das denn. Die Bar sieht nett aus und der Betreiber macht auch einen sehr guten Eindruck. Ein Thüringer im Exil. Na wenn das nichts ist. Ich gönne mir erstmal ein Bier darauf, dass es bisher schon sehr gut gelaufen ist.</p>
<p>Wir haben natürlich nicht das ganze Equipment bei uns im Golf. Wir haben natürlich Roadies, die uns das ganze Geramsche schon vorher nach Berlin verschifft haben. Um dem ganzen den letzten Schliff zu geben, kaufen wir im Karstadt nebenan noch Batterien und Stoff ein. Also Stoff im Sinne von Stoff und nicht im Sinne von &#8220;Stoff&#8221;. Wir verstehn uns. Solche Rockstars sind wir nämlich nicht.</p>
<p>Aufbauen, Soundcheck und Thüringer Bratwurst mampfen. Das ist gelungen. Nach und nach tauchen die ersten Gäste auf und der Laden füllt sich. Begonnen wird mit einem kleinen Thüringen-Quiz. Prima. Alles Exil-Thüringer. Na das muss doch gut werden.</p>
<p>Wir fangen an zu spielen. Am Anfang wie immer verhaltene Stimmung, aber sobald die ersten 3 Bier im Körper sind, werden alle lockerer. Auch ich. Es macht tierischen Spass zu dritt auf ca einem Quadratmeter Fläche zu spielen. Hat was kuscheliges. Ein netter Herr fragt uns, ober er denn auch mal 2 Lieder spielen dürfte. Hey, natürlich. Er spielt &#8220;Rote Lippen soll man Küssen&#8221;, &#8220;Blowing in the Wind&#8221; und &#8220;Marmor, Stein und Eisen bricht&#8221;&#8230; Das kommt an, das macht Laune. Es taucht auch ein Kumpel aus Gotha auf und feiert mit. Großartig. Der Auftritt geht bis kurz nach Mitternacht. Glaube ich. Wir bauen langsam ab und genehmigen uns noch ein Bier.</p>
<p>Das Abschlussbier gegen halb 2 trinken wir auf besondere Weise. Kennt ihr &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ffCmFDzaYyQ">Jammin</a>&#8221; von Bob Marley? Jedes Mal, wenn Bob &#8220;Jammin&#8221; singt, muss getrunken werden. Ich bin bis zum 1. Refrain fertig mit meinem Bier. Prima. Das macht Spass <img src='http://www.smikey.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber halb 2 kann die Nacht ja noch nicht vorbei sein. Wir entschliessen uns, in den Fritz-Club zu gehen. Der liegt auf der anderen Seite des Ostbahnhofs. Großartiges Ding. 3 Floors: Rock, Mainstreamquatsch und Elektro. Ich versacke im Rock-Floor. Nicht nur wegen der Musik, auch wegen der Gesellschaft. Alles perfekt. Als ich mich irgendwann entschliesse, eine rauchen zu gehen, merke ich, dass das Licht im Raucherraum nicht künstlich ist. Ich stehe im Hof und es ist taghell. Weil es gegen 6 ist. Na dann. Zeit zu gehen. Aber nicht schlafen, sondern erstmal zu McDonalds im Ostbahnhof. Ich bewundere die Menschen, die da arbeiten, wenn Sonntag morgens um 6 die Bude voller betrunkener Menschen ist, die was essen wollen. Wir haben übrigens noch 2 Damen dabei, die mir zwar nicht gefallen, aber ich hab sie ja auch nicht aufgegabelt.</p>
<p>Ein nerviger Kerl versucht uns zu beleidigen. Eher ungünstig. Als er irgendwann mitbekommt, dass wir 400% mehr sind als er und mindestens 200% aggressiver, wenn er weiter macht, verzieht er sich lieber. Wir hauen auch ab. Müssen ja noch ne Runde schlafen, bevor es gegen 11 Frühstück in der Kneipe gibt. Wir pennen im Auto. Zu dritt. Im Golf. Neben dem Ostbahnhof. Wenn das nicht Rock&#8217;n'Roll ist weiß ich auch nicht weiter.</p>
<p>Als wir wieder aufwachen ist es spät genug fürs Frühstück. Ein Buffet am Sonntagmorgen in einer Kneipe? In Berlin kein Problem. Der Typ neben uns hat auch schon seit drittes Weizen vor sich. So sieht er auch aus.</p>
<p>Irgendwann ist es auch für uns vorbei und wir machen uns mit den Instrumenten wieder auf den Weg nach Hause.</p>
<p>Berlin, check. Jetzt ist die restliche Welt dran.</p>
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		<title>BUNT ist toll!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 09:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;BUNT ist toll!&#8221;. Was für eine großartige Idee, was für ein großartiges Motto. Der Herr Luttmann hat diese Aktion ins Leben gerufen um ein Zeichen für mehr Fremdenfreundlichkeit zu setzen.Dagegen sein ist immer so einfach, aber dafür sein lässt alles immer ein bisschen besser erscheinen. Also ist der heutige Artikel kein Artikel gegen Fremdenfeindlichkeit, obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;BUNT ist toll!&#8221;. Was für eine großartige Idee, was für ein großartiges Motto. Der <a href="http://pirgofabrik.de/allgemein/bunt-ist-toll/">Herr Luttmann</a> hat diese Aktion ins Leben gerufen um ein Zeichen für mehr Fremdenfreundlichkeit zu setzen.Dagegen sein ist immer so einfach, aber dafür sein lässt alles immer ein bisschen besser erscheinen. Also ist der heutige Artikel kein Artikel gegen Fremdenfeindlichkeit, obwohl das natürlich auch grandios wäre, sondern für mehr Fremdenfreundlichkeit</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://pirgofabrik.de/allgemein/bunt-ist-toll/"><img class="aligncenter size-full wp-image-766" title="bunt-ist-toll" src="http://www.smikey.de/wp-content/uploads/2009/10/bunt-ist-toll.png" alt="bunt-ist-toll" width="436" height="80" /></a></p>
<p>Wir sind hier bei &#8220;Nichtsdestotrotz&#8221;. Wir sind bei Rock&#8217;n'Roll und so. Also schreibe ich über Musik. Leute, was wären wir ohne Musik? Was wären wir ohne Musik aus aller Welt? Was wäre die ganze Musikgeschichte ohne Musik aus aller Welt?</p>
<p>Nix. Musik ohne kulturelle und Einflüsse aus allen Herren Ländern wäre garnichts. Ohne Folklore und Spirituals kein Blues, ohne Blues kein Rock&#8217;n'Roll und ohne Rock&#8217;n'Roll kein Hardrock, Punk, Metal und so weiter. Und ohne diese ganze Geschichte gäbe es auch diesen Blog nicht. Und das wäre fatal.</p>
<p>Ich habe, seit ich Musik mache, schon viele Musiker aus anderen Ländern kennengelernt. Der so ziemlich erste, mit dem ich was zu tun hatte, war <a href="http://www.lordbishop.org/">Lord Bishop</a> aus den USA. SexRock und Blues in seiner coolsten Form. Er ist groß, er ist schwarz und er ist die Coolness in Person. Auch er sammelt seine Musiker aus den verschiedensten Ländern. Ein deutscher Schlagzeuger, ein polnischer Bassist. Überall kommen sie her und machen diese Band zu einer der tollsten Blues-Bands die ich kenne.</p>
<p>Die zweite Gruppe von Musikern kommt auch aus den USA. Besser gesagt aus Kalifornien. Und ihr Frontmann ist Programm. <a href="http://braymusic.com/">BRAY</a>. Mit einer Persönlichkeit, die ein Übermaß an Sympathie und Coolness, sowie einen Tanzstil, der aussieht wie eine Mischung von Michael Jackson und Prince machen seine Show zu einem Erlebnis.</p>
<p>Die letzte Band, die ich hier vorstellen will, weil ich sie schon persönlich getroffen und erlebt hab, kommt von der anderen Seite der Welt. Aus Australien. Es sind &#8220;<a href="www.thevagrants.com.au/">The Vagrants</a>&#8220;. Guter Rock mit einer Frontfrau, die zwar immens klein ist, aber trotzdem eine riesige Stimme hat. Als ich sie damals auf die Bühne steigen sah, war ich skeptisch, aber diese rauhe, scheinbar whiskygetränkte Stimme hat mich aus den Socken gehauen. Ausserdem haben sie mich eingeladen, mich in Australien rumzuführen, falls ich mal Down Under bin. Das kann allerdings noch eine Weile dauern.</p>
<p>Diese drei Bands sind so die Highlights, an deren Auftritte und Persönlichkeiten ich mich immer gern erinnere. Sie bereichern mein Leben und beeinflussen meine Musik genauso, wie meine Sicht auf die vielen Dinge der Welt. Und ich möchte das alles auf keinen Fall missen. BUNT ist toll!</p>
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		<title>Dunkle Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 10:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Highfield-Erlebnisse und der Herr Schmidt haben mich mal wieder auf meine vergangene musikalische Unzulänglichkeit hingewiesen. Damals wollte ich gute Musik hören und &#8220;durfte&#8221; nicht. Aus trotz habe ich einen Abstecher in die Abgründe der PopMusik gemacht. Ich war jung. Damals irgendwann im Frühjahr 1999. Vor über 10 Jahren also. Ich kannte schon VIVA und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Die Highfield-Erlebnisse und der <a href="http://www.herr-schmidt.de/?p=1395">Herr Schmidt</a> haben mich mal wieder auf meine vergangene musikalische Unzulänglichkeit hingewiesen. Damals wollte ich gute Musik hören und &#8220;durfte&#8221; nicht. Aus trotz habe ich einen Abstecher in die Abgründe der PopMusik gemacht.</em></strong></p>
<p>Ich war jung. Damals irgendwann im Frühjahr 1999. Vor über 10 Jahren also. Ich kannte schon VIVA und MTV und da es damals noch nicht an Niveaumangel zu leiden schien, kam da echt noch Musik. Richtige, echte, teilweise handgemachte Musik. Und sie war gut und ich am Fernseher gefesselt. Ein Lied, welches mich nachhaltig beeindruckte war &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=gXCKQNAV9fo">Why don&#8217;t you get a Job?</a>&#8221; von The Offspring. Ich fand das damals großartig und bin heute auch immernoch davon überzeugt, dass es das wirklich war und immernoch ist. Vorallem nach dem grandiosen Konzert auf dem diesjährigen Highfield.</p>
<p>Jedenfalls war ich beeindruckt von dieser Musik. Von Punk hatte ich vorher noch nicht viel gehört und auch meine Liebe zu den Ärzten hatte ich damals noch nicht entdeckt. Ich wollte diese CD. Ich BRAUCHTE diese CD. Das &#8220;Americana&#8221;-Album sollte mein CD-Regal gnadenlos aufwerten und auf eine neue Ebene des musikalischen Ergusses bringen.</p>
<p>Ich war damals mit meinen Eltern das erste mal in einem MediaMarkt. Himmelhergott, ich war 10 Jahre alt. Da hab ich mich lieber in der LEGO-Abteilung rumgetrieben. Ich habe gesucht und gesucht. Überall. Nach &#8220;Americana&#8221;. Und es nicht gefunden. Meine Eltern hatten Erbarmen mit mir und wir baten einen der Verläufer um Hilfe, die damals irgendwie noch nicht so unambitioniert wie heute waren. Und er konnte uns helfen. Er kannte das Regal für das Album meiner damaligen Träume.</p>
<p>&#8220;Steht bei Punk/Hardcore&#8221;. Ui. Ich habe die Gesichtszüge meiner Eltern entgleisen sehen. Keine Chance für mich, sie zu überreden. Musik, die unter &#8220;Hardcore&#8221; eingeordnet wird, kann nicht gut für einen 10jährigen sein. Nicht, dass sie im Allgemeinen was gegen harte Musik gehabt hätten, aber das ging dann doch zu weit.</p>
<p>Also bin ich ohne das Album wieder nach Hause gekommen. Und es hat mich verfolgt. Dieses Album nicht zu besitzen hat meine musikalische Entwicklung um 3-4 Jahre zurückgeworfen. Gnadenlos. Ich laste das niemandem an, am wenigsten meinen Eltern. Es ist einfach eine Tatsache.</p>
<p>Und jetzt folgt ein Geständnis: Ja, ich habe &#8220;No Angels&#8221;-CDs gekauft und besitze sie noch. Irgendwo, aber sie sind immer da und verfolgen mich. Und ich war auf einem &#8220;No Angels&#8221;-Konzert. Und ich fand es gut. Es tut mir leid.</p>
<p>Nach meinem Umzug ins Exil 2002 hat sich das ganze zum Glück wieder ändern lassen. Durch meinen Stiefbruder, meinen Vater und Freunde kam ich wieder auf den richtigen, den harten und ehrlichen Weg der Musik. Und nun, 10 Jahre nach dem einschneidenden Erlebnis im Plattenladen habe ich &#8220;The Offspring&#8221; das erste Mal LIVE und in Farbe gesehen. Auf dem Highfield. Und es war grandios.</p>
<p>Ich bin wieder da. Musikalisch erneuert.</p>
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		<title>Wer beschützt mich vor meiner eigenen Geilheit?</title>
		<link>http://www.smikey.de/index.php/2009/07/wer-beschutzt-mich-vor-meiner-eigenen-geilheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 08:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh mein Gott. Was für eine Überschrift. Das wird wieder massig Besucher anlocken, und das obwohl der Satz garnicht anzüglich gemeint war. Er stammt aus dem Mund von Olli Schulz. Einem der vielen Künstler auf dem von mir am Wochenende besuchten Befit-Festival. Aber wie immer gaaanz von vorne. Es war Freitag Nachmittag und ich hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Oh mein Gott. Was für eine Überschrift. Das wird wieder massig Besucher anlocken, und das obwohl der Satz garnicht anzüglich gemeint war.</strong></em></p>
<p>Er stammt aus dem Mund von <strong>Olli Schulz</strong>. Einem der vielen Künstler auf dem von mir am Wochenende besuchten <strong>Befit-Festival</strong>.</p>
<p>Aber wie immer gaaanz von vorne.</p>
<p>Es war Freitag Nachmittag und ich hatte Feierabend. Vom Büro aus ging es direkt nach Erfurt. Das Wetter spielte zu dieser Zeit noch gut mit. Sonnig und so. Sogar zum Teil angenehmst warm. Also mit offenem Fenster und <strong>Ghost of Tom Joad</strong> auf Anschlag in die Landeshauptstadt gedüst. Treffpunkt mit den drei Mädels (jaaaa, <strong>DREI MÄDELS</strong>. und ich. yeah) war in ihrer WG. Ich liebe diese WG. Sie sieht so richtig nach WG aus. Und letzte Woche war da schon eine gelungene WG-Party, die manche aus AmericanPie-esken Teenie-Filmen ganz schön doof aussehen lässt. Erwähnte ich schon, dass ich diese WG liebe?</p>
<p>Also dort angekommen und die drei Mädels begrüsst, ein wenig geplaudert, gepackt und ab mit dem Auto aufs Festivalgelände.</p>
<p>Festivalgelände. Das scheint auch ein sehr deeeeeeeehnbarer Begriff zu sein. Nachdem sich irgendwelche Menschen dachten, die Einfahrt zum Wiesenparkplatzeingangsweg mit zwei aufeinandergefahrenen Autos zu versperren, waren wir 10min später dann doch endlich da. Aber relativ alleine. Die erwarteten drölfmilliarden Menschen waren irgendwie verhindert oder so. Jedenfalls standen auf der Park/Campingwiese maximal 20 Autos. Na gut. Hat man wenigstens Platz. Das erste Bier noch vor dem Eingang getrunken und mich doof von der Seite mit <strong>&#8220;Öööööördmaaaaaan&#8221;</strong> anbrüllen lassen. Frank the Tank war also auch da. Hatte ein neongrünes Stirnband. Hässlich, aber aus NewYork.</p>
<p>Also auf gehts. Bändchen holen und so. Noch 2 Bekannte vor dem Eingang getroffen, die sich dann unserer FestivalCrew anschlossen. Achja. Wetter bis zu diesem Zeitpunkt: leicht bewölkt, aber ok. Dann nicht mehr. Wir kommen gerade beim Bändchenausgabepavillon an, da fängt es an zu schütten. Die Sonne begann in Strömen zu scheinen. Aber richtig mit Schmackes und so. Auf dem Weg vom Pavillon zum Festzelt, welches ungefähr 30m entfernt stand, sahen wir schon aus wie Sau. Und nass waren wir auch noch.</p>
<p>2 meiner Begleiterinnen haben es sich aber nicht nehmen lassen, sich bei strömendem Regen trotzdem auf dem Trampolin zu amüsieren. Aber so sahen sie auch aus.</p>
<p>Irgendwann nahm der Regen dann ab und wir trauten uns aus dem sicheren Zelt auf die Wiese vor die CenterStage. Meine neuen <strong>Converse AllStars</strong> waren an diesem Punkt schon auf Grund massiven Schlammeinsatzes eingeweiht. Und das bevor ich die erste Band überhaupt gesehen hatte. Ach doch. Die Delta Rangers im Zelt. Naja. Da redmer mal lieber nicht weiter drüber.</p>
<p>Auf der CenterStage machten sich die Killerpilze breit. <strong>DIE KILLERPILZE</strong>. Ok, ich sag mal. Es ist nicht direkt meine Tasse Wurst was sie da musikalisch fabrizieren. Zu Teenie, zu Mainstream und so. Aber sie gehen nach vorne. Und machen trotz gähnender Leere vor der Bühne einen sympathischen Eindruck und bieten eine gute Show. Wir standen erste Reihe. Denn viel mehr Reihen gab es nicht. Ein paar Groupies aus Frankreich waren extra wegen den Pilzen gekommen und hatten sichtlich Spaß. Wir auch.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt begab es sich, dass eine Freundin aus welchem Grund auch immer umfiel und im Matsch landete. Passiert. Aber sie sah eben auch dementsprechend aus. Und weil man ja sozial ist und so, wollte sie mich an ihrer Erfahrung teilhaben lassen und umarmte mich. Hrmpf. Ich war also auch geschmückt mit Flecken. Nicht dass meine Hose eh schon schlammig genug war, neinn, jetzt hatte es also auch mein Shirt erwischt. Als Entschuldigung bekam ich einen Button zum kaschieren der Flecken. EINEN BUTTON.</p>
<p>Nach den Killerpilzen. Ja. Da kam <strong>Chapeau Claque</strong>. Ich hatte sie vorher nie gesehen, geschweige denn gehört. Aber sie waren super. Diese Frau hat eine Stimme, das ist der pure Wahnsinn. Und aussehn tut sie auch nicht ganz schlecht. Insgesamt war ich also massivst begeistert von dieser Band. Und das obwohl es ja doch eher ruhig ist. Sehr interessant zu sehen, wie viele männliche Festivalbesucher da doch mitgegangen sind. Inklusive mir.</p>
<p>Nun kam die Band, auf die ich mich wahrscheinlich am meisten an diesem Tag gefreut hatte. <strong>Ghost of Tom Joad</strong>. Wie ihr wisst, hab ich die ja letztens in Marburg gesehen und war begeistert. Und so auch diesmal wieder. Wahnsinn. Großfantastiös. Ich bin abgegangen wie ein Zäpfchen und die wenigen Menschen die da waren, haben mich komisch angeschaut. Aber was solls. Man muss halt die <strong>Vibes</strong> spüren, sonst wird das nix.</p>
<p><strong>K.I.Z.</strong> war der letzte Act an diesem Tag und ich habe ihn zum Großteil verpasst. Nicht schlimm. Diese Musik ist definitiv nicht meine Tasse Bier. Ich habe in dieser Zeit lieber am Bierstand rumgelungert und micht lange (sehr sehr lange) mit einer Streetworkerin über Bier, Alter, Sucht, Musik, Leben, und die Zukunft unterhalten. Ich glaube ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten. Echt der Hammer. Wir haben uns an diesem Wochenende noch öfter gesehen und immer wieder nett angegrinst. Scheint uns beiden also gefallen zu haben. Ich glaube der Geschichte gebührt ein eigener Eintrag. Demnächst. Denn erstmal geht es um das Festival.</p>
<p>Der Freitag war vorbei und wir wurden vom Gelände begleitet. Weil so wenig Menschen da waren, viel die AfterShowParty eher aus. Und wir mussten nach Hause in die WG. Da gabs dann noch ein Abschlussbierchen und dann gings für 2 von uns ins Bettchen und für die anderen beiden nochmal weg.</p>
<p>Die Nacht zog sich dann bis Nachmittags um 2. &#8220;Frühstück&#8221; vom Bäcker und schon gehts wieder Richtung Festivalgelände. Bändchen zeigen war hinfällig. Man sah uns und unseren Klamotten an, dass wir Freitag schon da waren.</p>
<p>Ich muss dazu sagen, dass es mir schlecht ging. Also so richtig. Mit <strong>Kater </strong>und so. Aber da ich vorhatte, nachts noch nach Hause zu fahren, war Konterbier nicht drin. Also ging es mir schlecht. Den ganzen verdammten Tag. Aber nur körperlich.</p>
<p>Für uns wurde der Samstag mit <strong>ClickClickDecker </strong>eröffnet. Großartig-poetische Musik, die seinesgleichen sucht. Und er sieht live und in Farbe sogar menschlich aus. Von Bildern kenne ich ihn nur hässlich. Sorry, Click. Seine Ahnsagen und Kommentare machen das Konzert fantastisch. Der hat einen an der <strong>Marmel</strong>. Aber richtig.</p>
<p>Aber ansagentechnisch wurde er danach dann doch noch übertrumpft. Schwer vorstellbar, aber wahr. Von <strong>Olli Schulz</strong>. Musikalisch super und ansagenmäßig in perfekter Höchstform.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>Wer beschützt mich vor meiner eigenen Geilheit?</li>
<li>Ich bin allein. Und nackt. Und allein. Mit mir ganz allein. Allein mit meiner hemmungslosen Erotik.</li>
<li>Nachher mach ich Armdrücken mit dem Security hier unten. Na, haste schon Angst?</li>
<li>Wir verkaufen nachher Autolack dort hinten. Und <strong>Klobürstenhalter</strong>.</li>
</ul>
<p>Ich fand ihn grandios und die anderen drölfeinhalb Besucher auch. Ganz ganz ganz großes Tennis.</p>
<p>Nach Olli Schulz folgt <strong>Dúné</strong>. Kannte ich garnicht, aber war super. Melancholisch, strange, kraftvoll und gutaussehend. Also mit gutaussehend meine ich diese <strong>Pianistin/Gitarristin</strong>. Die war ja mal <strong>muahahahahaa</strong>. So ungefähr. Und betrunken. Später, im Musikzelt auf der Tanzfläche. Muss man sich mal anhören.</p>
<p><strong>Sugarplum Fairy</strong>. Die Typen klingen wie jede andere schwedische Indierock-Band auf dem Planeten. Aber deswegen nicht minder gut. Und sie sehen aus wie Mando Diao. Und klingen so. Prima.</p>
<p>Um dann mal ein wenig Abwechslung von diesem ganzen Rockscheiss (*g*) zu haben, wagen wir uns ins Musikzelt, wo gerade <strong>Captain Capa</strong> am rumelektronen ist. Sie haben extreme Probleme mit der Technik, aber wenns erstmal läuft, dann klingts saugeil. Wir dancen und springen und feiern und ich muss mal kurz nicht daran denken, dass ich eigentlich permantent kotzen möchte, weil mir so schlecht ist. Kater. Ihr wisst wie das ist.</p>
<p>Danach wechseln wir zwischen CenterStage und Zelt. Zwischen <strong>Donots</strong>, die großartig sind, und <strong>Juri Gagarin</strong>, die auch großartig sind. Schwierige Entscheidung und so bahnen wir uns immer wieder den Weg durch den Matsch.</p>
<p>Ich warte auf den letzten Act. 2 Mal verpasst, diesmal endlich gesehen. <strong>Götz Widmann</strong>. Ich sage mal so, er war nicht ganz nüchtern. Aber sehr gut. Meine Begleiterinnen fanden ihn ebenso gut wie ich und wir sangen großartige Lieder wie &#8220;<strong>Der Laptop-Webcam-Mann</strong>&#8221; und &#8220;<strong>Badmülleimer</strong>&#8221; mit. Gegen um Zwei war dann alles vorbei. Götz weg, die Bühne am abbauen und die AfterShowParty wieder am ausfallen auf Grund der wenigen Zuschauer.</p>
<p>Aber ich habe jemanden wiedergetroffen. Meine <strong>Schokopudding</strong>-Tante. Und sie ist immernoch so süß und lieb. Und ihren Freund kann man nichtmal scheisse finden, weil er ne coole Sau ist. Und so habe ich die beiden, betrunken wie sie waren, mit meinem Auto nach Hause gefahren.</p>
<p>Aber nicht, ohne mich vorher gebührend bei meinen drei tollen Begleiterinnen des Wochenendes zu verabschieden.</p>
<p>Das Festival war vorbei und ich auf der Autobahn auf dem Weg nach Hause.</p>
<p>Fakten und Fazit:</p>
<ul>
<li>Sich als Frutte an einen Kerl ranzumachen, der offensichtlich auf Kerle steht, und das dazu nicht mitzubekommen, sieht von aussen sehr spaßig aus&#8230;</li>
<li>Matsch gehört irgendwie zum Festival dazu. Ich wüsste garnicht, wie sowas ohne Matsch aussieht.</li>
<li>Die Verbindung von elektronischer Musik und Rockmusik ist fantastisch</li>
<li>Musiker haben alle tierisch einen an der Marmel. Und ich auch</li>
</ul>
<p>Das Festival war insgesamt einfach ein Traum. Auch wenn so wenig Leute da waren und das echt schade war. Wer weiß, ob sowas nochmal stattfinden kann. Wird finanziell tierisch schwierig, denke ich mal. Aber den Leuten, die da waren, hat es gefallen. Uns auch. Und ich habe viele tolle Menschen kennengelernt. Mehr als sonst. Weil eben alles so familiär war.</p>
<p>Insgesamt hatte ich schon ewig nicht mehr ein so geiles Wochenende. Danke an die Musiker, an die Menschen, an den Beirzapfer, an die Streetworkertante und ganz zum Schluss an meine tollen Begleiterinnen. Ihr seid toll und ich weiß nicht, wie so ein Festival ohne euch gewesen wäre.</p>
<p><strong>Danke</strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>3TB &#8211; one day after</title>
		<link>http://www.smikey.de/index.php/2009/06/3tb-one-day-after/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 10:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war es endlich soweit. Die 3. Thüringer Bloglesung stand an und ich war wieder einmal dabei. Meine Begleitung und ich schlugen leider erst kurz vor Beginn im Markt 11 auf. Bastih und co hatten schon fast einen Herzinfarkt bekommen, weil ich so spät war. Grund: Ich sollte beginnen zu lesen. Na prima. Aber dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war es endlich soweit. Die 3. Thüringer Bloglesung stand an und ich war wieder einmal dabei.</p>
<p>Meine Begleitung und ich schlugen leider erst kurz vor Beginn im Markt 11 auf. Bastih und co hatten schon fast einen Herzinfarkt bekommen, weil ich so spät war. Grund: Ich sollte beginnen zu lesen. Na prima. Aber dann hab ich es wenigstens hinter mir.</p>
<p>Aufgrund technischer Probleme verzögert sich das ganze noch eine Weile und ich darf mich solange wichtig fühlen, weil ich das erste Interview meines Lebens führe. Die Frage, ob ich aufgeregt bin hab ich mal entschieden mit &#8220;JAAA&#8221; beantwortet.</p>
<p>Und schon geht es los. <a href="http://urbandesire.de">Markus</a> moderiert. Und schon muss ich da vor und die Menschen mit meinem Gefühlsexhibitionismus nerven. Cool, macht mir aber trotzdem Angst.</p>
<p>Ich beginne mit dem wohl persönlichsten Text, den ich bisher geschrieben habe und der auch immernoch auf seine Veröffentlichung wartet. Ob ich das tue, ich weiss es nicht. Aber es war wichtig, dass er mal gelesen wird. <a href="http://www.yetanotherblog.de/">ReneS</a> sagt, dass die Frauen angetan davon waren. Ich mein, ich mach das ja auch nicht zum Spaß. Ich war allerdings so aufgeregt, dass ich das nicht mitbekommen habe. Allerdings habe ich, als ich ab und an (sehr selten) aufgeschaut habe, ein unheimlich süßes Lächeln von Geradeaus vernommen. Hat mich ein bisschen aus der Bahn geworfen, aber ich hab versucht, mir das nicht anmerken zu lassen. ReneS war übrigens ähnlicher Ansicht. Gnihihi&#8230;</p>
<p>Der nächste Text den ich lese, ist &#8220;Schokopudding&#8221;. Ich habe einige Schmunzler von ein paar Mädels, auch von dem mit dem süßen Lächeln und einige Schmunzler von Bastih, der nur etwa 2 m von mir entfernt sitzt. Ich glaube, er war einer der einzigen, die den Wink mit dem Kettcar-Zaunspfahl verstanden haben Aber gut, dafür war er da. Der Zaunspfahl.</p>
<p>Der letzte Text ist &#8220;Hitch für Anfänger&#8221;. Der baut so schön auf &#8220;Schokopudding&#8221; auf. Ist mir allerdings erst aufgefallen, als ich die Texte gestern zusammengesucht habe. Aber gut. Die Po-Ente kommt wieder zu plötzlich und wieder weiß keiner, dass er jetzt schon klatschen soll. Ich bin fertig. Und es war gut. Und nun kann ich mich den Rest des Abends beruhigt hinsetzen und geniessen.</p>
<p>Als nächstes kommt das <a href="http://www.kolumnistenschwein.de">Kolumnistenschwein</a>. Man muss politisch recht interessiert sein um seine Texte zu verstehen. Ich bin es und finde sie also wie immer großartig.</p>
<p>Danach <a href="http://www.neubaublog.de">pulsiv</a>. Das Niveau sinkt. Sagt er selbst. Es geht um Titten, Analsex und Stress im Supermarkt. Ich habe gut gelacht. Und wer braucht schon Niveau. Meine Haut ist auch so zart genug.</p>
<p>Pause. Rauchen, Szenegetränke trinken und warten, dass es weitergeht.</p>
<p>Als nächstes kommt <a href="http://www.robundseb.de/blog">Rob</a>. Ganz spontan. Sein Strip, nicht ganz so spontan, sondern vorsätzlich, lässt Mädels in Extase geraten. Tiefsinnig und gut sind seine Texte. Wusste ich vorher.</p>
<p><a href="http://www.thueringerblogzentrale.de">Sapere Aude</a> ist an der Reihe. Es geht um Gott. Oder eben NICHT um Gott. Auf alle Fälle ist er Atheist und ich stimme ihm voll zu.</p>
<p>Der in die Bloglesung hineingevotete <a href="http://dergeschichtenerzaehler.blogger.de/">Geschichtenerzähler</a> macht den Abschluss der 2. Runde. Und erzählt von Sandkastenspielchen der Politiker und Interviews mit Osama bin Laden. Und um Leberwurst. Sehr gute Ideen, aber mir leider FAST schon zu breitgetreten. Trotzdem Respekt. Sowas muss man sich erstmal einfallen lassen.</p>
<p>Pause. Das übliche Spiel.</p>
<p>Die dritte und letzte Runde wird eröffnet von <a href="http://cuentacuentos.blog.de/">Cuentacuentos</a>. Eine Dame im besten Alter. Und aus Berlin. Extra angereist. Sie hat leider sehr leise Gesprochen, aber das, was ich verstanden habe, fand ich grandios. Tiefsinnig, gefühlsbetont und sehr sehr poetisch. Großartig.</p>
<p>Als letzter Bloggern lesenderweise ist <a href="http://www.chaosplanet.de">Bastih </a>nun an der Reihe. Er liest über Gefangensein in der Dixihölle, umgeben von einer Herde wahnsinniger Kühe und einen sehr sehr guten Text über Befreiung und Veränderung. Ich ertappe mich beim leichten Nicken, immer wenn er einen Gedanken beendet. Grandios. Nicht nur deshalb habe ich dem Zeitungsmädel nur gute Sachen von ihm erzählt. (bastih, für diese Aussage will ich nen Bier *g*)</p>
<p>Den krönenden Abschluss bildet <a href="http://blog.beetlebum.de">jojo</a>. Auf den Bloglesungen ist er immer vertreten, aber Cartoons lassen sich so schlecht vorlesen. Also hat er sich was überlegt und zeigt einen kleinen Cartoon-Film. Ich habe gut gelacht und nun endlich mal Nadini in real und live und so gesehen.</p>
<p>Schluss mit der Leserei, nun gehts ums ganze. Tombola.</p>
<p>Ich bin der erste, der etwas gewinnt. Und ich gewinne das, was prinzipiell sowieso jeder haben wollte. Mit der Nummer 43. Und zwar: *trommelwirbel*</p>
<p>WRESTLING-SAMMELKARTEN. Und eine ist vom Undertaker, na wenn das nix ist.</p>
<p>Der Rest gewinnt Bücher, Buttons, Computerspiele und Küsse von bastiH und Markus.</p>
<p>Nun ist aber wirklich Schluss und es geht ans Kennenlernen, ganz leicht zur guten Musik vom DJ Suga abschmoofen und Szenegetränke in sich kippen.</p>
<p>Es war also wieder sehr sehr gut. Ein schöner Abend mit tollen Bloggern, süßen Mädels, lustigen Anekdoten und tiefsinnigen Beiträgen, die einen nur zustimmen lassen.</p>
<p>Danke dafür.</p>
<p><em>hier die Meinung von anderen:</em></p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.yetanotherblog.de/Die+3+Th%FCringer+Bloglesung+in+99+140+Zeichen-2736.html">ReneS</a></em></li>
<li><em><a href="http://pestkrause.blog.de/2009/06/07/rotte-3-thueringer-bloglesung-retrospektiv-6255517/">PestKrause</a></em></li>
<li><em><a href="http://chaosplanet.de/2009/06/07/nachwort-3-thuringer-bloglesung/">bastiH</a></em></li>
<li><a href="http://www.thueringerblogzentrale.de/2009/06/07/3tbl-erste-reaktionen/"><em>ThüringerBlogZentrale</em></a></li>
<li><em><a href="http://www.urbandesire.de/?p=1707">UrbanDesire</a></em></li>
<li><em><a href="http://blog.happyarts.de/2366/bericht-ueber-die-3-thueringer-bloglesung">HappyArtsBlog</a></em></li>
<li><em><a href="http://lady-bennett.blog.de/2009/06/07/strohhalm-6254715/">Lady Bennet</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.robundseb.de/blog/2009/06/07/3-thueringer-bloglesung-erfahrungsbericht/">Rob</a></em></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.ad-hoc-news.de/tagebuch-dritte-thueringer-blogger-lesung-in-jena--/de/Politik/20265525">Presseartikel</a>, und das Interview mit mir ist der Aufhänger. Na prima!</li>
</ul>
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		<title>Gießen genießen.</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende habe ich es getan. Zum allerersten Mal. Ich bin nämlich selbst und mit meinem eigenen Auto in das sogenannte &#8220;kapitalistische Ausland&#8221; gefahren. Nach &#8220;drüben&#8221; und raus aus der &#8220;Zone&#8221;. Jap. Ich war in Gießen. In Hessen. Und weil sowas allein relativ doof ist, habe ich mir eine Begleitung gesucht. Auf dem Plan stand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende habe ich es getan. Zum allerersten Mal. Ich bin nämlich selbst und mit meinem eigenen Auto in das sogenannte &#8220;kapitalistische Ausland&#8221; gefahren. Nach &#8220;drüben&#8221; und raus aus der &#8220;Zone&#8221;.</p>
<p>Jap. Ich war in Gießen. In Hessen. Und weil sowas allein relativ doof ist, habe ich mir eine Begleitung gesucht.</p>
<p>Auf dem Plan stand, eine Freundin zu besuchen, die dort studiert. Oder jedenfalls an der Uni eingeschrieben ist.</p>
<p>Unser Trip begann am Freitag. 17.00. Geplant. Gegen 17.30 konnten wir dann endlich starten, nachdem uns das GourmetRestaurant mit dem großen M erstklassig versorgt hatte.</p>
<p>Meine Routenplanung war wie immer erstklassig. A4, A7, A5, A480, A485, die erste runter und dann links. Müsste passen. Die Durchführung war bis auf den kleinen Patzer von der A7 auf die A5 (was wirklich nicht ganz so einfach ist, wenn man da noch nie war) auch durchaus gut gelungen.</p>
<p>Allerdings wurden unsere Erwartungen an ein Schlaraffenland mit fliegenden Autos jenseits des Grünstreifens schnell zerstört. Die Straßen sind ja teilweise schlimmer als der Feldweg hinter meiner Wohnung. Aber was solls. Man soll ja nicht immer alles schlecht reden.</p>
<p>Fast pünktlich angekommen in Gießen. Primoes. Aufgrund meiner Orientierungskenntnisse und unseren Navi-Kaffeemaschinen-Super-Handys. So. genug des Eigenlobs. Freundin begrüßen war angesagt. Und Abendplanung vervollständigen.</p>
<p>Check.</p>
<p>Nach Marburg solls gehen. &#8220;<a href="http://www.ghostoftomjoad.de/">Ghost of Tom Joad</a>&#8221; (Hell Yeah) und andere tolle Bands angucken. Also aufauf und wieder rein ins Auto. Ich fahre. Und trinke nicht. Muss ich auch nicht, denn der Donnerstag war schlimm genug, dass ich also am Freitag auch großzügig auf Alkohol verzichten kann. Marburg ist toll. Auch wenn man erstmal nur den Bahnhof sieht und rechts daneben in einen kleinen Club namens &#8220;<a href="http://www.nachtsalon-marburg.de/">Nachtsalon</a>&#8221; eintaucht. Scheint ne eingeschworene Gemeinschaft dort zu sein. Wir werden komisch angeschaut. Aber nur solange, bis wir uns mit der Barkeeperin anfreunden, die aussieht als wär sie Sarah Kuttners kleine Schwester (*schmacht*).</p>
<p>Eine Band hat abgesagt. Aber GottseiDank nicht Ghost of Tom Joad. Die spielen. Aber erst nach <a href="http://www.myspace.com/sinewmusic">SINEW</a>. Tolle Band. Noch nie was davon gehört aber klingen gut. Ich sollte öfter Musikmagazine lesen.</p>
<p>Und dann. *trommelwirbel*</p>
<p>Ghost of Tom Joad. Und sie sind grandios. Ok. Ohne Alkohol gehe ich beim tanzen nicht aus mir raus. Aber ich wippe gut mit und spüre die Vibes sowieso meist nur innerlich. Auf jeden Fall top. Noch eine nette Band mehr in meiner Sammlung.</p>
<p>Leider ist das ganze viel zu früh vorbei und nach einigen guten Unterhaltungen im Raucherraum (<a href="http://www.abraum-marburg.blogspot.com/">über Keller</a>. Yeah! Im Ernst.) gehts auch wieder nach Hause. Aufgrund massiven bzw ausreichendem Alkoholkonsums seitens meiner Begleiter ist die Autofahrt dementsprechend ruhig. Nur ich bin wach. Is auch gut so.</p>
<p>Und so geht der erste Tag in Gießen zu Ende. Zwischennote: Top.</p>
<p>Tag 2. Er beginnt gegen Mittag. Nachvollziehbar. Und wir düsen in die Innenstadt. Shoppen, Bummeln oder was auch immer. Auf jeden Fall erstmal hin. Man sollte bedenken, auch wenn man schon eine halbe Ewigkeit in dieser Stadt studiert, sollte man seine Besucher nicht davon abhalten, trotzdem Fahrkarten für den Bus zu kaufen. Denn genau DANN wird man kontrolliert. Wir haben gekauft. Schlechtes Gewissen und so.</p>
<p>In der Innenstadt ist ganz schön was los. Meeeenschen über Menschen. Und Politiker. Wahlwerbung. Ich will auch ne Gerbera, aber nicht von der CDU. Und die Luftballons und Pappmützen von der SPD sind auch nicht der Brüller. Also gehen wir essen. Beim &#8220;Knolli&#8221;. Fastfood aus Kartoffeln. Wenn DAS mal nicht rockt.</p>
<p>Vollgefressen schleppen wir uns in ein Antiquariat. Einfach so. Staub, Schallplatten und Bücher über Bücher.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-668 aligncenter" title="Antiquariat" src="http://www.smikey.de/wp-content/uploads/2009/05/anti.jpg" alt="Antiquariat" width="276" height="368" /></p>
<p>Und ich hab eins davon gekauft. &#8220;Das Kapital&#8221;. Marx. Cool.</p>
<p>Als wir aus dem Laden wieder herauskommen, sind unsere Kehlen trocken. Vorallem meine.  Staub und so. Also tun wir das, was man tut, wenn man Durst hat. Trinken. Und wenn es nur ein niedliches 0,3er Weizen ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-673" title="Kleines Weizen" src="http://www.smikey.de/wp-content/uploads/2009/05/bier1.jpg" alt="Kleines Weizen" width="401" height="301" /></p>
<p style="text-align: left;">Oh mein Gott. Das hat vielleicht gut getan. Aber genug gebummelt. Wir schniggen erstmal wieder in die WG.</p>
<p style="text-align: left;">Und schauen Film. &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C.R.A.Z.Y._%E2%80%93_Verr%C3%BCcktes_Leben">Crazy</a>&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Ein Film, der mich echt beeindruckt hat muss ich sagen. Und mich ausserdem in eine komische, leicht melancholische Stimmung gebracht hat. Ungünstig für den Abend, denn wir wollen ins <a href="http://www.scarabee.de/">Scarabee</a>, ein Studentenschuppen, vor dem kleine Studentenführer in Gießen warnen wollen. Metalschuppen halt.</p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Bier, Apfelwein und gute Musik. Finde ich. Die anderen beiden finden eher nur den Apfelwein und den Wodka gut. Aber gut. Man kann es nie jedem recht machen. Mir gefällts und ich fühle mich wohl. Zwischen langhaarigen Bombenlegern, Metalfrutten und dicken ÄrzteFanMädels. Aber ob man deswegen gleich Apfelwein mit Cola trinken muss, weiss ich auch nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Ich treibe mich also eine Weile auf der Tanzfläche rum, während sich meine Begleiter auf der Suche nach was zu Essen gemacht haben. Draussen irgendwo. Sie scheinen was gefunden zu haben, denn sie stinken nach Knoblauch wie ein verbarrikadiertes Haus in Transilvanien. Naja. Hauptsache es hat geschmeckt.</p>
<p style="text-align: left;">Irgendwann muss jeder Abend zu Ende gehen und wir gehen mit. Nach Hause.</p>
<p style="text-align: left;">Der nächste Tag beginnt wieder der vorherige auch. Irgendwann gegen Mittag. Und es herrscht Aufbruchsstimmung. Man kann ja nicht ewig hier bleiben. Studieren und so.</p>
<p style="text-align: left;">Also machen wir uns wieder auf den Weg nach Eisenach. Und sind sogar so sozial und nehmen noch einen Eisenacher Studenten mit. Allerdings machen sich 75 PS mit 3 Insassen und Gepäck bergauf nicht soooo gut. Aber was solls. Hauptsache man kommt an. Und das sind wir. Nächster Halt: Eisenach. Yeah.</p>
<p style="text-align: left;">Es war also wieder ein großartiggrandiostolles Wochenende. Gerne wieder. Auch gerne ausserhalb der Zone.</p>
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