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	<title>nichtsdestotrotz</title>
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	<description>Rock'n'Roll und alles, was die Jugend sonst noch zerstört</description>
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		<title>Mandala-Malen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr vermisst mich, oder? Kann ich verstehen. Aber zur Zeit gehts hier drunter und drüber. Mal abgesehen von meinem Leben als unfassbar bekannter Rockstar und so habe ich ja teilweise auch noch andere Sachen zu tun. Ich studiere. Hauptberuflich, auch wenn mir das keiner so richtig abnimmt. Und wie ich gestern erfahren habe, studiere ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr vermisst mich, oder? Kann ich verstehen.</p>
<p>Aber zur Zeit gehts hier drunter und drüber. Mal abgesehen von meinem Leben als unfassbar bekannter Rockstar und so habe ich ja teilweise auch noch andere Sachen zu tun. Ich studiere. Hauptberuflich, auch wenn mir das keiner so richtig abnimmt.</p>
<p>Und wie ich gestern erfahren habe, studiere ich weiter. Viel weiter. Ich habe nämlich gestern meine Zusage für einen Studienplatz an der TU Ilmenau bekommen. &#8220;Angewandte Medienwissenschaften&#8221;. Klingt gut, klingt nach Medien, klingt nach was, was mir ziemlich gefallen könnte. Ich bin ja eine Medienhure, wie ihr alle wisst.</p>
<p>Nach den ersten unfassbaren Glückwünschen, Heiratsanträgen und dummen Witzen über Dauerstudenten wurde ich von einer Studentin im Kreis der Mandala-Maler begrüßt. &#8220;Angewandte Medienwissenschaften&#8221; ist nämlich ein Mädchenstudien gang. Verzeiht mir den Wortwitz, aber &#8220;Angewandte Mädchenwissenschaften&#8221; liegt mir einfach auf der Zunge. Ca 70% Frauenquote, Hauptfächer: Mandala-Malen, Kartoffeldruck, Namen tanzen, Singen und Klatschen. Wenn das mal nicht das absolut perfekte Studium für mich ist, dann weiss ich ja auch nicht weiter.</p>
<p>Es geht voran. Der großen Karriere steht nichts mehr im Weg.</p>
<p>Und wenn ich Glück habe, kann ich diesen Weg sogar demnächst mit einem Motorrad bestreiten. Ich, der Rockstar.</p>
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		<title>Möpse, Moppeds und Musik.</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Was heisst &#8216;Orgasmus&#8217; auf Sächsisch?&#8221; &#8211; &#8220;Ferdsch!&#8221; So oder so ähnlich begann unsere Motorrad-Familientour am letzten Freitag. Familientour ist natürlich nur eine schöne Umschreibung für uns harte Kerle. Rocker, wie sie im Buche stehen. Noch schlimmer als Hell&#8217;s Angels und Bandidos zusammen. Nur kennt uns keiner. Auch gut so. Aber mal langsam mit den jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Was heisst &#8216;Orgasmus&#8217; auf Sächsisch?&#8221; &#8211; &#8220;Ferdsch!&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">So oder so ähnlich begann unsere Motorrad-Familientour am letzten Freitag. Familientour ist natürlich nur eine schöne Umschreibung für uns harte Kerle. Rocker, wie sie im Buche stehen. Noch schlimmer als Hell&#8217;s Angels und Bandidos zusammen. Nur kennt uns keiner. Auch gut so.</p>
<p style="text-align: left;">Aber mal langsam mit den jungen (Stahl)Pferden. Ich hab ja selbst keins. Beziehungsweise, keins, mit dem ich bei den anderen Motorrädern mithalten könnte. Ich brauch also ne Mufte. Was tiefes, böses. Gereicht hats dann für ne neue 800er Intruder von Suzuki. Chopper in klein. Aber völlig ausreichend für mich. Und so neu, dass sie noch keinen Kilometer weg hat. Aber auch kein Benzin. Da drückt mir der Händler erstmal 20 Euro in die Hand und meint, ich soll erstmal volltanken. Habbich.</p>
<p style="text-align: left;">Irgendwann gehts aber dann los. 6 Motorräder machen sich auf den Weg in Richtung Bad Düben. Großraum Leipzig, ihr wisst schon. Sachsen. 3 Motorräder und ein Begleitfahrzeug kommen später nach. Prima. Also Hahn aufdrehen und vorwärts. Freitag halb zwei. Ihr erinnert euch, was Freitag halb zwei los war? Genau: Podolksi versemmelt nen Elfmeter, Klose lässt sich vom Platz schubbsen und so. Fussball. Für uns hat das den Vorteil, dass die Straßen leer sind, aber den Nachteil, dass wir nix erfahren. Außer unser Harley-Fahrer ganz hinten. Er hat Ohrstöpsel drauf und ich kann ihn manchmal an der Ampel fluchen hören. Lauter als seine Harley blubbert. Und das will was heißen.</p>
<p style="text-align: left;">Zwischenstopp in der Provinz. Bei McDonalds. Sechs Biker rücken ein. Na die gucken nicht schlecht und wir bringen sie dazu, Teile unserer Bestellung am Tisch aufzunehmen. So wünsch ich mir das. Luxus.</p>
<p style="text-align: left;">Gegen 6 schlagen wir in Bad Düben auf. Durstig. Natürlich. Also gibts erstmal nen kühles Blondes. Das haben wir uns aber auch verdient. Kurz danach trifft der Rest ein und ich kann endlich ein Foto machen. Schön sieht das aus.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.smikey.de/wp-content/uploads/2010/06/19062010067.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-835" title="Bikes" src="http://www.smikey.de/wp-content/uploads/2010/06/19062010067.jpg" alt="Motorräder am frühen Morgen" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Abend verläuft wie geplant mit Bier, Schnapps und viel Essen. Mit Vorspeisen, die auch als 3-Gänge-Menü durchgehen könnten. Wahnsinn.</p>
<p style="text-align: left;">Der Samstag geh früh los. Frühstück und ab auf die Bikes. Einmal quer durchs Land. Um 16 Uhr ist Termin in Ferropolis. Vorher muss die Gegend noch unsicher gemacht werden. Also vorwärts.</p>
<p style="text-align: left;">Wir kommen durch idyllische Städte und Dörfer, wo glaubt, dass dort der Krieg womöglich noch nicht vorbei ist. Dafür spricht, dass kleine Kinder am Straßenrand stehen und uns zuwinken, als wären wir die Amerikaner, die die Stadt von den Nazis befreien. Komisches Gefühl, aber irgendwie isses cool. Zurückwinken und hupen. So stell ich mir das vor.</p>
<p style="text-align: left;">Nächster Stützpunkt: Störmthaler See. Der See, an dem das Highfield-Festival dieses Jahr stattfindet. Mit mir. Unter anderem. Da muss man ja vorher mal vorbeischauen. Ist schon idyllisch mit so einem riesigen Kohlekraftwerk im Hintergrund. A propos Kohle. Ferropolis. Stadt aus Eisen und so. Kennt ihr? Superinteressant. Da kannste Macho sein wie du willst, die baggern mehr. Fetzt.</p>
<p style="text-align: left;">Was nicht so sehr fetzt, ist die Motorradtruppe, die nach uns auf dem Parkplatz aufschlägt. Viele Motorräder, heiß und die Herren schon im gesetzteren Alter. Bis dahin alles prima. In dem Alter will ich auch noch Mopped fahren. Aber als sie dann farblich abgestimmte Cappies mit Logo aus den Taschen nehmen, ist der Gipfel der Spiessigkeit erreicht. Sowas geht garnicht.</p>
<p style="text-align: left;">Es geht heimwärts. Abends sollte ja Livemusik sein. Und grillen. Mit Bratwürsten. In Sachsen. Ich bin vorsichtig.</p>
<p style="text-align: left;">Der Chef der Pension hatte vorher angerufen und gefragt, ob wir was gegen eine Veranstaltung am Samstag Abend hätten, weil wir die einzigen Hausgäste waren. (Ist nicht schwer, wir haben alles ausgebucht) Hey, wir sind doch für neues immer offen. Countrymusik? Aber hallo! Essen nur vom Grill und kein a la Carte? Hey, nuklar!</p>
<p style="text-align: left;">Als wir in der Pension ankommen ist der Grill schon angeworfen, die ersten Menschen da und das Bier kühlen. Habens getestet. Prima. Der Abend verläuft gut. Mit Steaks, Musik, Chili-Likör und Kräuterschnapps. Im Wechsel. Alles.</p>
<p style="text-align: left;">Ich setze mich zwischendurch an einen Tisch mit der Dorfjugend. Einfach so. Bin ja offen. Ich unterhalte mich mit einem Mädel und frage irgendwann, wie alt sie ist. &#8220;Schätz doch mal&#8230;&#8221; sagt sie. Schätzen war noch nie mein Ding. &#8220;17, ungefähr&#8230;&#8221; tippe ich. Falsch getippt. 4 Jahre daneben. Ich geh lieber wieder an meinen Tisch.</p>
<p style="text-align: left;">So geht der Abend rum und am Sonntag Morgen trommelt das harte Wasser ziemlich stark auf dem Kopf herum. Jedes Mal das gleiche irgendwie. Aber man lernt nicht draus.</p>
<p style="text-align: left;">Mit müden Augen aufs Motorrad und gen Heimat. Schade eigentlich, dass es schon wieder vorbei ist. Aber schön wars. Wie immer. Und das Motorrad hat mich begeistert. Sobald Geld da ist, wird ne Chopper gekauft. Muahahahaa. Weil ichs kann. Als Biker.</p>
<p style="text-align: left;">Aber was man immer wieder feststellt nach so einem Wochenende: <strong>Motorradfahren ist eine Schweinearbeit. </strong></p>
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		<title>Rotschopfsucht</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 10:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rote Haare. Ihr wisst es. Ich sage es immer wieder. Ich LIEBE rote Haare. Und Samstag war es wieder soweit. Ich bin ihr verfallen. Dieser Sucht. Ich war bei der Feierstunde zur Jugendweihe meiner kleinen Schwester. Und wenn ich etwas hasse, dann sind es spießige Veranstaltungen mit Hemd und Krawatte und Jacket und so. Wisst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rote Haare. Ihr wisst es. Ich sage es immer wieder. Ich LIEBE rote Haare.</p>
<p>Und Samstag war es wieder soweit. Ich bin ihr verfallen. Dieser Sucht.</p>
<p>Ich war bei der Feierstunde zur Jugendweihe meiner kleinen Schwester. Und wenn ich etwas hasse, dann sind es spießige Veranstaltungen mit Hemd und Krawatte und Jacket und so. Wisst ihr ja. Ich persönlich habe mich auch nur zu einem weißen Rüschenhemd hinreissen lassen, in dem ich natürlich immens schnieke aussah. Und Chucks hatte ich an. CHUCKS! Meine neuen. Mit &#8220;The Clash&#8221; drauf und so.</p>
<p>Naja. Spießige Veranstaltung hin oder her, ich war natürlich dabei, weil ich ein toller großer Bruder bin und der Rest auch da war. Credibility sag ich euch, Credibility. Mehr nicht.</p>
<p>Wenn ich mich an meine Jugendweihe erinnere, war das alles noch viel schlimmer. 400 bis zum umfallen spießig-angezogene Jugendliche, die Durst hatten, waren im Gothaer Kulturhaus versammelt. Grauenhaft. Aber das ist Jahre her. Sieben, um genau zu sein.</p>
<p>Diesmal war alles anders. Nur 16 Jugendliche hatten Jugendweihe. Familiäres Ding, könnte man meinen, war auch so. Prima. Ich komme in den Saal und entdecke rote Haare. Aber keine 0815 roten Haare. Nein. Richtig tolle. An einem tollen Mädel. Und bevor jemand fragt, nein, es war keins von den Mädels die Jugendweihe hatten.</p>
<p>Wie ich später feststellte, war es die Sängerin des Duos, die diese ganze Jugendweihe-Sache untermalen sollten. Und sie sang gut. Und er sang gut. Und sie waren erkältet. Beide. Aber trotzdem grandios. Auch wenn 80% der Menschen, für die die Feierstunde gedacht war,  nämlich die Kinners in den ersten Reihen, die Lieder zum Großteil nicht kannten. Aber ich kannte sie. Und selbst, wenn ich sie nicht gekannt hätte, wäre ich absolut hin und weg gewesen. Rote Haare, niedlich, klasse Stimme und Saxophonistin. Perfekt. Musikerin mit Leib und Seele. Prima. Einmal zum-mitnehmen, bitte.</p>
<p>So oder so ähnlich hab ich meine Meinung zur Musik den beiden dann auch im Gästebuch ihrer Homepage mitgeteilt. Ok, ich habe mich vielleicht etwas gewählter ausgedrückt. Aber die Grundaussage war die gleiche. Hatte nach der Feierstunde einfach keine Zeit, mit den beiden (und besonders mit ihr) zu reden. Familie um mich rum, ihr wisst wie das ist. Keine Rumhurerei am Kaffeetisch!</p>
<p>Aber damit ihr nicht denkt, dass hier wieder alles vorbei ist. Nein. Sie ist nämlich schnieke drauf. Sie hat mich gesucht, gefunden und angeschrieben. Stalkerin. Aber süß. Und Rotschopf.</p>
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		<title>[Gastbeitrag] Neulich im &#8220;Kampf gegen den Benzinpreis&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 08:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Externes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehrlich mal, Leute, ich habe es satt, ständig Massenmails zu bekommen. Neulich wieder Vorschläge, den Preis für einen Liter 98%iges Oktanisomer 2,2,4-Trimethylpentan zu senken. Letztes Jahr hieß es doch noch, einen Tag nicht zu tanken. Das hat die Lobby interessiert wie das Liebesleben der Nilpferde bei Niedrigwasser. Getankt wird genau so wie immer. Dabei sag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich mal, Leute, ich habe es satt, ständig Massenmails zu bekommen. Neulich wieder Vorschläge, den Preis für einen Liter 98%iges Oktanisomer 2,2,4-Trimethylpentan zu senken. Letztes Jahr hieß es doch noch, einen Tag nicht zu tanken. Das hat die Lobby interessiert wie das Liebesleben der Nilpferde bei Niedrigwasser. Getankt wird genau so wie immer. Dabei sag ich doch immer, wer Sahne will, muss Kühe schütteln. Sind nicht immer die Prediger am lautesten, die meinen, dass die Preise zu hoch sind, diejenigen, die mit dem Auto ins Fitnessstudio fahren? Das ist meiner Meinung nach genau so scheinheilig wie die Grünen, die Propagandamaterialien auf einem Hochglanzflyer verteilen.</p>
<p>Aktuell hält sich da die Forderung, &#8220;Für den Rest des Jahres, KEIN BENZIN MEHR KAUFEN von den 3 größten Gesellschaften TOTAL, ARAL und SHELL!&#8221;. Natürlich. Ich tanke im Kaufland. Die haben bestimmt den Sprit der Marke K-Klassik. Gutes kann so günstig sein. Wen interessiert es da, ob hinten auf dem Tankbeleg nicht doch blass Total aufgedruckt ist. Entweder ganz oder gar nicht, es gibt ja auch nicht ein bisschen schwanger.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Appell an alle, die dümmer sind als 10 Meter Feldweg… Das für die Ökosteuer gezahlte Geld bleibt in der heimischen Volkswirtschaft und senkt die Lohnnebenkosten. Wer wirklich etwas bewirken will, soll gefälligst energiesparend fahren, Fahrgemeinschaften bilden und auf Kurzstecken das Fahrrad nutzen. Das hilft vielleicht dann auch gegen die Blutarmut im Gehirn…</p>
<p><strong>Dieser Text ist wieder einmal nicht von mir. Ich stimme nicht grundsätzlich allem zu, aber im Großen und Ganzen hat er schon recht. Aber mir ist der Benzinpreis eh egal, ich tank immer für 30 Euro.<br />
</strong></p>
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		<title>Cover me&#8230;</title>
		<link>http://www.smikey.de/index.php/2010/04/cover-me/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 21:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus eigener Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ladys and Gentleman&#8230; Bruce Springsteen and the E-Street-Band&#8221; Dieser Satz ist der erste, den ich höre, als ich das Haus verlasse. Kippen holen. Oder sowas in der Art. Die Kippen sind nebensächlich. Ich will eigentlich nur eine Runde laufen und nachdenken. Und melancholisch sein. Und das geht nunmal am besten mit Musik im Ohr, nachts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ladys and Gentleman&#8230; Bruce Springsteen and the E-Street-Band&#8221;</p>
<p>Dieser Satz ist der erste, den ich höre, als ich das Haus verlasse. Kippen holen. Oder sowas in der Art.</p>
<p>Die Kippen sind nebensächlich. Ich will eigentlich nur eine Runde laufen und nachdenken. Und melancholisch sein.</p>
<p>Und das geht nunmal am besten mit Musik im Ohr, nachts, im Regen. Filmreif.</p>
<p>Ich singe mit. Leise und schlecht, aber es ist die Geste die zählt. Es ist immer die Geste, die zählt, nicht nur jetzt, wenn ich durch die Straßen laufe.</p>
<p>Ich komme an deinem Haus vorbei. Ich weiß, du bist da, aber ich traue mich nicht zu klingeln. Oder anzurufen.</p>
<p>Stattdessen laufe ich weiter und singe leise. Ganz leise. Für dich. Ich singe immer für dich, auch wenn ich schon viel länger singe, als ich dich kenne. Es muss für dich sein. Irgendwie.</p>
<p>&#8220;I fell in live with a Jersey Girl&#8221;</p>
<p>Immernoch Springsteen.  Live. Rauh und ehrlich.</p>
<p>Du warst die erste, die ich mit zu einem Konzert nehmen durfte. Und es hat dir gefallen.</p>
<p>Du warst die erste, bei der ich Angst hatte, dass ich sie nicht ganzbeinig durch den Schneesturm bringen könnte. Und ich hab es geschafft.</p>
<p>Und du warst die erste, die ich durch Gummibärchen zum Lächeln gebracht habe. Und es tat gut.</p>
<p>Aber irgendwas fehlt noch. Eine kleine Sache.</p>
<p>Der Mut.</p>
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		<title>Durch Zufall (getrennt)?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 16:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich am Wochenden nach einer CD suchte, mit der ich meine Anlage füttern kann, fiel mir das &#8220;Am Ende der Sonne&#8221;-Album von Farin Urlaub in die Hände. &#8220;Warum eigentlich nicht?&#8221;, dachte ich mir, &#8220;Haste ja schon länger nicht mehr gehört&#8221;. Und dann fällt es mir ein. &#8220;Länger&#8221; ist nämlich leicht untertrieben. Es war fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich am Wochenden nach einer CD suchte, mit der ich meine Anlage füttern kann, fiel mir das &#8220;Am Ende der Sonne&#8221;-Album von Farin Urlaub in die Hände. &#8220;Warum eigentlich nicht?&#8221;, dachte ich mir, &#8220;Haste ja schon länger nicht mehr gehört&#8221;.</p>
<p>Und dann fällt es mir ein. &#8220;Länger&#8221; ist nämlich leicht untertrieben. Es war fast auf den Tag genau 5 Jahre her, dass ich diese CD das erste und das letzte mal gehört habe.</p>
<p>Es war Oster-Dienstag im Jahr 2005. Ich weiß es deshalb so genau, weil die CD an diesem Tag veröffentlicht wurde und ich sie in meinen Händen hielt. Das ist zwar der Grund für das erstmalige hören, aber nicht der für das letztmalige. Das war ein anderer.</p>
<p>Ich wurde verlassen. Beziehungstechnisch. Das erste Mal in meinem Leben. Am 29.03.2005. Na wenn das mal kein Zufall ist. Oder Schicksal. Oder irgendwas anderes krasses Überirdisches.</p>
<p>Es war Osterdienstag und ich kam vom StandardBesuch bei meinen Großeltern zurück. Und da ja Ferien waren und Dienstag und so, trafen wir uns natürlich an unserem Treffpunkt. Der Turnhalle mit Blick auf die Tanke.</p>
<p>Alle waren da. Die Bandkumpels, deren Freundinnen und meine Freundin. Also, das dachte ich zumindest. Ich begrüßte alle, da ich als letzter ankam. Und als Finale begrüßte ich meine Freundin. Nur sie begrüßte mich irgendwie nicht so herzlich, wie ich das eigentlich erwartet und gehofft hatte. Sie nahm mich an die Hand und führte mich ein paar Meter von den anderen weg.</p>
<p>&#8220;Du, ich muss mit dir reden. Also, das mit uns&#8230;&#8221;&#8230; Sie fing an zu reden. Doch das nächste was ich weiß, war mein Ausruf: &#8220;Wurst? Los. Wir müssen Bier holen! Viel Bier!&#8221;</p>
<p>An mehr erinnere ich mich von diesem Abend nicht. Ich weiß nur, dass ich irgendwann daheim war und die ganze Nacht eben dieses FarinUrlaub-Album gehört habe. Die ganze verdammte Nacht. Und ich hab damals mein erstes Lied geschrieben. &#8220;In Your Eyes&#8221; heißt es und ich überlege gerade in diesem Moment, ob das noch irgendwo herumliegt.</p>
<p>Und weil es mir nach Beenden des Liedes, also so gegen 5 Uhr plötzlich wieder richtig gut ging, schrieb ich noch ein Lied. Über Bananenjoghurt. Krass. Wie ich das wieder gemacht habe.</p>
<p>Und so kam es, dass ich das Album &#8220;Am Ende der Sonne&#8221; 5 Jahre lang nicht in den CD-Player geschmissen habe. Ich glaube, ich habe seitdem insgesamt recht wenig Farin Urlaub gehört. Verrückt. Hätte gerne auch ne andere CD sein können. Eine, die es sowieso nicht wert ist, gehört zu werden. Aber Farin Urlaub? Das hätte echt nicht sein müssen.</p>
<p>Zum Glück ist das jetzt vorbei. Ich kanns wieder hören. Und sie ist immernoch gut. Die CD.</p>
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		<title>Vier lange Jahre&#8230; (Blogsday)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder ist ein Jahr vergangen. Mein Blog feiert heute seinen 4. Geburtstag&#8230; Den VIERTEN. Wie krass ist das denn? Es ist wieder viel passiert im letzten Jahr, blogtechnisch wie lebenstechnisch. Ich war im letzten Jahr bei einer sehr guten Bloglesung in Jena, hab mich weiter in der Blogosphäre rumgetrieben, Menschen kennengelernt und neue Geschichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist ein Jahr vergangen. Mein Blog feiert heute seinen <strong>4. Geburtstag</strong>&#8230; Den VIERTEN. Wie krass ist das denn?</p>
<p>Es ist wieder viel passiert im letzten Jahr, blogtechnisch wie lebenstechnisch. Ich war im letzten Jahr bei einer sehr guten <a href="http://www.smikey.de/index.php/2009/06/3tb-one-day-after/">Bloglesung</a> in Jena, hab mich weiter in der Blogosphäre rumgetrieben, Menschen kennengelernt und neue Geschichten geschrieben. Und vor zwei Wochen war ich auf dem <a href="http://www.smikey.de/index.php/2010/02/bloggertreffen-am-20-02/">Bloggertreffen</a> in Karlsruhe. Boah, war das doch fantastisch, grandios und perfektiös und so. 11 Mojitos hab ich zwar nicht in mich reingebechert, sowas überlasse ich anderen. Aber ich hatte viel Spaß und das, obwohl ich der Jungspund an dem Abend war.</p>
<p>Auch mein <a href="http://twitter.com/#search?q=%23rumhuren"><strong>#rumhuren</strong></a>-Trend hat sich weiter verbreitet und wird mir bald ermöglichen, die Menschheit zu einer irrsinnigen Orgie zu verdammen. Und niemand kann mich mehr daran hindern. Denn ich werde weitermachen. Jahrelang.</p>
<p>Und warum? Weil ich es kann.</p>
<p>Und mit was? Mit Recht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Retter in der Not</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende war perfekt. Das kann ich schonmal von Anfang an sagen. Freitag waren die &#8220;Rocktigers&#8221; bei uns im Festzelt. Guter CoverRock und echt nette Typen. Ich war begeistert. Aber als dann feststand, dass ich die komplette Nacht im Zelt verbringen würde zwecks Zeltwache, war meine Stimmung eher nicht mehr so pralle. Dafür konnte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende war perfekt. Das kann ich schonmal von Anfang an sagen.</p>
<p>Freitag waren die &#8220;Rocktigers&#8221; bei uns im Festzelt. Guter CoverRock und echt nette Typen. Ich war begeistert. Aber als dann feststand, dass ich die komplette Nacht im Zelt verbringen würde zwecks Zeltwache, war meine Stimmung eher nicht mehr so pralle.</p>
<p>Dafür konnte der Samstag dann in seiner vollen Pracht auftrumpfen. Also so richtig. Mit der vollen Breitseite und so. Aber mal langsam:<br />
Nachdem ich nach der Zeltwache morgens um 9 am Frühstückstisch saß und meine Geschwister mich fragten, wann ich heimgekommen bin, konnte ich natürlich nur mit einem coolen &#8220;gerade eben&#8221; antworten. Danach war die Konversation für mich vorbei und ich bin im Bett verschwunden. Bis um 5. Ungefähr. Glaube ich.</p>
<p>Dann war wieder schickmachen angesagt, denn der Abend sollte etwas ganz besonderes werden. Also mal abgesehen von dem, was ich nicht geplant hatte.</p>
<p>&#8220;Grill&#8217;n'Chill&#8221; stand auf dem Plan. &#8220;Scharf essen und heiß feiern&#8221;. Na wenn das nicht perfekt klingt. Speißen, die einem die Tränen in die Augen treiben und dazu gute Musik zum Tanzen.<br />
Ich tanze ja nicht gerne. Also eigentlich. Und uneigentlich auch. Jedenfalls keinen Paartanz im Festzelt und so. Aber es kam anders.</p>
<p>Ich stand gemütlich am Tisch und versorgte meinen Magen und mein Gemüt mit Fleisch und Wodka-O. In Massen. Beides. Und Obstler. Und plötzlich stand sie neben mir. Die kleine Schwester meiner alten Klassenkameradin. Klein, süß und lieb. So wie ich es mag. Ich hatte mir vor einem Jahr mal eine Weile geschrieben, es war dann aber ein wenig abgeflaut. Aber nun stand sie da, grinste mich an, und winkte mich zu sich hinüber.</p>
<p>&#8220;Na, kennste mich noch?&#8221; &#8211; Doofe Frage, dieses Gesicht kann man doch garnicht vergessen. Wir plauderten eine Weile und dann fragte sie, ob ich mal mit ihr tanzen würde. Nunja. Tanzen. Im Festzelt. Nicht so meine Tasse Wurst. Also sagte ich erstmal &#8220;Nein&#8221; und lies sie ein wenig betteln. Ich bin gemein, ich weiß, aber ich finde es so viel lustiger. Letztendlich sagte ich, dass sie mich gerne in einer Stunde nochmal fragen kann und verschwand in der Menge.</p>
<p>Fünf Minuten später stand sie wieder auf der Matte und fragte, ob die Stunde denn nicht schon rum sei. War sie nicht, aber ich wollte sie nicht nochmal abblitzen lassen. Ich hatte ja genug getrunken, so dass mir die Peinlichkeit des angeblichen Nicht-Tanzen-Könnens reichlich egal war.</p>
<p>Wir tanzten. Wir tanzten gut. Und sie sagte mir das auch mehrmals. Und sie erzählte mir noch ne ganze Menge mehr. Man kann sagen, dass es Spaß machte. Richtig viel Spaß. Ich mein, wer hat keinen Spaß, wenn er mit einem süßen Mädel in einem leichten Rausch (ob mit oder ohne Hilfsmittel) zu Ute Freudenbergs &#8220;Jugendliebe&#8221; tanzt. Das ist Klischee deluxe.<br />
Irgendwann ist aber auch das längste Lied zu Ende und wir gingen wieder unserer Wege.</p>
<p>Bis sie nach 20min wieder neben mir stand. Mit der Bitte um Rettung. Vor einem Typen, der so betrunken war, dass er wahrscheinlich nicht mal mehr gemerkt hat, dass sie ihn nicht mag. Schmerzresistent und so. Ich sollte nochmal tanzen. Gerne. Hallo? Die ganze Nacht wenn es sein muss.<br />
Also: 2. Tanz mit noch mehr Unterhaltung und vermindertem Körperabstand. Ihr Lächeln war perfekt, auch wenn sie es selbst nicht mag. Sagt sie. Ich sag was anderes.</p>
<p>Später kam ihre große Schwester, meine alte Klassenkameradin, vorbei und bat mich um einen Tanz. &#8220;Ich kann ja nicht zulassen, dass du nur mit meiner kleinen Schwester tanzt&#8230;&#8221;<br />
Aha. Ich könnte das schon zulassen. Aber ich bin ja nett und deswegen tanze ich auch mit ihr. Aber nicht gut. Rythmusgefühl lag wahrscheinlich noch daheim und die Unterhaltung war auch eher dürftig. Allerdings hatte ich auch keinen richtigen Elan. Den hatte ich erst, als ihre kleine Schwester sie wieder abklatschte. Besserer Tanzstil, Rythmus, Lächeln und so. Prima.</p>
<p>Der Abend ging vorbei und ich stand an der Theke. Und wer kommt vorbei um sich zu verabschieden? Genau. Die beiden Schwestern. Die große verabschiedete sich, die kleine verabschiedete sich und fragte nach meiner Telefonnummer. Hey. Wer, wenn nicht sie, sollte diese Nummer kriegen. Ich flüsterte ihr noch eine Nettigkeit ins Ohr und schon verschwanden sie.</p>
<p>Der perfekte Abend.</p>
<p>Gestern war ja dann Valentinstag. Und da ich dieses Mal noch keine Rosen zu verschenken hatte, wünschte ich ihr netterweise per SMS einen schönen Valentinstag, woraus sich eine SMS-Orgie entwickelte. Ich hatte ja Zeit. Ich saß gestern Abend immerhin in der Kneipe zum Abschlussessen für ein gelungenes Wochenende. Und die Kellnerin war die Mutter der beiden Schwestern. Hätte sie gewusst, dass ich nebenbei die ganze Zeit mit ihrer Tochter flirte, wäre sie vielleicht freundlicher gewesen. Oder vielleicht auch nicht. Wer weiß.</p>
<p>Fazit der Unterhaltung: Wir sind uns beide sympathisch, können zusammen tanzen und dass ich Retter in der Not war, als ich sie vor dem betrunkenen Typen beschützte, machte mich zum i-Tüpfelchen ihres Abends.</p>
<p>Klingt prima? War prima.</p>
<p><em><strong>So. Jetzt wisst ihr, dass ich doch auch Happy Ends schreiben kann. Und auch erleben. Ich bin immernoch total durch den Wind. Ein perfektes Wochenende. Stand ja auch im Horoskop.</strong></em></p>
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		<title>Bloggertreffen am 20.02.</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 20:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Bloggertreffen. In Karlsruhe. Ok, ich gebe zu, nicht gerade in meiner Nähe, aber ich wurde eingeladen. Und deswegen gehe ich hin. Und weil ich ja das Angenehme gerne mit dem Angenehmen verbinde, werde ich das gesamte Wochenende bei einer Freundin verbringen. Ich fahre also ganz alleine in den Westen, treibe mich in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.smikey.de/wp-content/uploads/2010/02/bloggertreffen2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-808" title="bloggertreffen2" src="http://www.smikey.de/wp-content/uploads/2010/02/bloggertreffen2.png" border="0" alt="bloggertreffen" width="270" height="270" /></a></div>
<p>Es ist <a href="http://www.netzgefluester.net/?p=1216">Bloggertreffen</a>. In Karlsruhe. Ok, ich gebe zu, nicht gerade in meiner Nähe, aber ich wurde eingeladen. Und deswegen gehe ich hin.</p>
<p>Und weil ich ja das Angenehme gerne mit dem Angenehmen verbinde, werde ich das gesamte Wochenende bei einer Freundin verbringen. Ich fahre also ganz alleine in den Westen, treibe mich in einer großen bösen Stadt rum und lerne einen Haufen Leute kennen. Und dann gehen wir auch noch zum Mexikaner. Boah. Das klingt nach der absoluten Perfektion, oder?</p>
<p>Ich werde zwar den Altersdurchschnitt drücken, weil ich mal wieder der Jungspund in der Gruppe bin, aber ich denke das kriege ich schon hin. Bin ja freundlich und von Natur aus mit einem sonnigen Gemüt gesegnet.</p>
<p>Es wird elitär, es wird grandios, es wird perfekt, es wird <span style="text-decoration: line-through;">feucht und</span> fröhlich. Und mitten drin: Ich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zigaretten fürs Ego</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 10:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Smikey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Aus eigener Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war ja im letzten Semester öfters Feiern. Also da bin ich ja voll der Typ für, ihr kennt mich ja. Ich war ja schon immer so ein kleiner Rockstar, auch an der Bar und so. Auf jeden Fall war damals eine Studentenfete angesetzt. Und was macht man zu so einer Studentenfete? Genau. Hingehen. Studentenpartys [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Ich war ja im letzten Semester öfters Feiern. Also da bin ich ja voll der Typ für, ihr kennt mich ja. Ich war ja schon immer so ein kleiner Rockstar, auch an der Bar und so.</strong></em></p>
<p><em><strong>Auf jeden Fall war damals eine Studentenfete angesetzt. Und was macht man zu so einer Studentenfete? Genau. Hingehen. </strong></em></p>
<p>Studentenpartys sind eigentlich immer das gleiche. Das Motto zur Party ist zwar immer anders aber grundsätzlich ist es ja wohl so, dass immer die gleichen Leute im gleichen Club sitzen und das gleiche trinken. Sie sehen nur jedesmal, passend zum Motto, unterschiedlich scheisse aus. Oder eben gut, aber meistens eher dürftig.</p>
<p>Also trinkt man. Und raucht. Und dann trinkt man wieder und im Endeffekt landet man dann im Raucherbereich und raucht und trinkt gleichzeitig. So geht der Abend dahin. Und mit ihm die Zigaretten und das Geld dafür.</p>
<p>Aber man(n) ist ja nicht schüchtern. Ich weiß mir ja zu helfen. Und als ich mich so umschaue, sehe ich ein Mädel auf einer Couch sitzen und sich eine Zigarette drehen. Perfekt. Meine Chance ein wenig charmant rumzuschnorren. Ich geh also hin und frage höflich in einem leicht lallenden Sprachstil, der bestimmt total sexy wirkt, ob ich mir vielleicht auch eine drehen dürfte. Ich durfte, hab ja nett gefragt.</p>
<p>Und dann schaut sie mich an. Auch wenn mir das keiner glaubt, die ganze Kippenfragerei war KEINE Anmache. Das ist plump und so. Garnicht mein Stil und so. Ich wollte wirklich nur eine rauchen. Aber als ich mir das Mädel dann mal genauer angeschaut habe, war ich mir da selbst nicht mehr so sicher.</p>
<p>Rote Haare (ROTE HAARE!!!), Palituch, Piercing, Rock mit Schottenmuster über der Hose und Chucks. CHUCKS. Also wenn irgendetwas ein Indiz für eine coole Frau mit gutem Geschmack und dem ganzen Gebimsel ist, dann sind es diese verdammten Schuhe. OK. Es muss auch alles oberhalb der Knöchel stimmen, aber die Schuhe sind ein Anfang.</p>
<p>Dieses Mädel allerdings war von unten bis oben niedlich. Gut, vielleicht so niedlich, wie ne ganze Menge Bier es aussehen lassen, aber es war definitiv auch nüchtern noch genug Potential da.</p>
<p>Wir drehen und rauchen. Und unterhalten uns. Gut, soweit ich weiß. Ist ja schon ne Weile her. Und ihr wisst ja. Die Gehirnzellen werden nicht mehr. Irgendwann ist aber auch die größte Zigarette zu Ende geraucht (ja, ne Zigarette, Tabak, Paper, Filter, NIX anderes&#8230;) und ich verziehe mich wieder in Richtung Tanzfläche, Bar, Menschen, weiß der Teufel. Aber irgendwie scheine ich ihr den ganzen Rest des Abends (zufällig?) über den Weg zu laufen und jedesmal nett angelächelt zu werden. Prima.</p>
<p>Es wird weitergefeiert, immer wieder unterbrochen von einem netten Lächeln beim Vorbeigehen. Steinigen könnt ihr mich. Bitte. Jetzt. Ich hab es einfach nicht geschnallt. Betrunken und so.</p>
<p>Am Ende (ihres) Abends kommt sie ein letztes Mal auf mich zu und sagt, dass sie jetzt nach Hause geht. Aha. So ist das also. Meine Erinnerung und ein paar halbwegs glaubhafte Augenzeugen sagen mir, wir hätten uns umarmt. Zum Abschied und so. Ihr wisst ja wie das ist.</p>
<p>Mein Abend war dann auch irgendwann vorbei und ich gehe nach Hause.</p>
<p>Am nächsten Tag habe ich frei. Gut so, denn mein Kopf hat weder durch den Türrahmen, noch in einen Klassenraum gepasst. Aber auf dem Kopfkissen fühlte er sich ganz Wohl.</p>
<p>Dann erinnere ich mich an den Abend. Und an das Mädel. Mit dem Mentholtabak.</p>
<p>Aber: Kein Name, Keine Telefonnummer, Kein nix.</p>
<p>Steinigen, bitte. Jetzt.</p>
<p><em><strong>Es wird eine Fortsetzung folgen, denn andere waren nicht so ahnungslos wie ich. Solidarisch mit Telefonnummern um sich werfend und so. Aber das erzähle ich euch ein andern Mal.</strong></em></p>
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